Archiv der Kategorie 'Reisen'

Im Anflug auf Karlsruhe

Samstag, den 3. Juni 2017

Am Montag (22. Mai) um acht Uhr fuhr ich los mit dem Ziel Karlsruhe. Meine chromglänzende Stella Veneta (der Stern Veneziens) von 1960 war mit Packtaschen, Zelt und Schlafsack ordentlich beladen, und ich fuhr bei Hartheim über den Rhein und fuhr auf der französischen Seite neben ihm her, auf laubbeschatteten Straßen mit wenig Verkehr. Um […]

Ägypten 1994

Donnerstag, den 13. April 2017

Ein paar Fotos betreffen Ägypten 1994. Wir waren eine kleine Gruppe (es hatte zuvor, damals schon, Anschläge gegeben) und erlebten Luxor, Assuan, Kairo und Sharm-el-Sheikh. Ob das heute noch so schön sein kann? Damals war der Tourismus noch nicht so professionalisiert. Doch der Orient ist unvergesslich.

Algerien 1978

Montag, den 10. April 2017

Ich habe eine Reihe von Diapositiven digitalisieren lassen. Damit lassen sich gleich mal zwei Beiträge ausstaffieren. Unsere Sahara-Reise von 1978 macht den Anfang. Drei 21-jährige bayerische Studenten kaufen sich einen VW-Bus und fahren in die Wüste — ist das nicht unglaublich (gewesen)?

Flugverkehr (66): Nachtflug nach Khartum

Dienstag, den 4. April 2017

Ich las wieder Sir Laurens van der Post: Venture to the Interior über eine Reise 1949 zu einer Expedition nach Südafrika. Da muss man erst hinkommen. Es ging ein Flug von London Heathrow zunächst nach Khartum mit Stopover in Castel Benito. Nächste Landung Nairobi. (Hab ich auch einmal gemacht, 1984, mit Zwischenhalt in Kairo).

Rohrohrzucker aus Kuba

Sonntag, den 26. März 2017

Ich wollte die leere Zuckertüte gerade wegwerfen, da fiel mein Blick auf den Text der Rückseite. »Wir haben von den Prämienzahlungen  Arbeitskleidung kaufen können und Fahrräder angeschafft, um die langen Wege zu den Feldern zu verkürzen«, sagt da der Präsident der kubanischen Kooperative Pita. Ich helfe mit!

Formvollendet

Mittwoch, den 22. März 2017

Der »Baum des Lebens« der Kabbala zeichnet über zehn Stationen den Weg des Geistes hinab in die Materie nach, in die Verwirklichung; und dann auch, umgekehrt, den Weg der Seele empor zum Geist. Energie braucht Form, damit sie Information wird. Meine Reise nach Frankreich war glücklich, weil sie formvollendet war.

Pont St. Esprit

Donnerstag, den 16. März 2017

Pont St. Esprit heißt Brücke des Heiligen Geistes und wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Sie gab dem Ort an der Rhône 100 Kilometer südlich von Lyon seinen Namen, und dieser Name faszinierte mich. Da musste ich hin, zumal da auch die Ardèche-Schlucht beginnt, was schöne Rennradtouren versprach.   

Große Freiheit T 2

Mittwoch, den 22. Februar 2017

Alte Autos, vornehmlich Volvos, machen manchmal manipogo unsicher.  Kann ich erklären. Als Radfahrer verabscheue ich zwar Autoverkehr, und die riesigen Fahrzeuge, die heute bewegt werden, halte ich für obszön. Aber das Auto hatte früher Seele und Bedeutung. Es war noch nicht veralltäglicht und gemein wie heute.     

Vom Gehen im Schnee

Montag, den 23. Januar 2017

Wir müssen im Winter nicht draußen campieren – außer man ist ein armer Flüchtling im Zelt in Griechenland, das auch kalt sein kann. Aber an extrem lange und kräftezehrende Wanderungen erinnere ich mich, nur waren sie selten geplant, und wenn’s vorbei war, dachte man gern an sie zurück.

Zwei alte Frauen

Samstag, den 21. Januar 2017

Neben dem Fahrradständer vor dem Heim, in dem meine Mutter lebt, steht ein Regal mit den üblichen abgelegten Büchern. Da holte ich mir den dünnen Band Zwei alte Frauen heraus, eine Indianerlegende von Velma Wallis, die 1960 als eines von dreizehn Kindern einer Ahtabaska-Familie am Fluss Yukon im kalten Alaska aufwuchs.