Archiv der Kategorie 'Film'

Viel geliebt

Mittwoch, den 28. Oktober 2015

Der Film Much loved läuft seit drei Wochen in den italienischen Kinos, und die Zeitung La Repubblica schreibt, der Film widerspreche in jeder Einstellung seinem Titel: Viel geliebt (much loved) werden die vier Prostituierten in Marrakesch, die im Mittelpunkt der Handlung stehen, nicht. Ist es ja schon hart genug, Frau in Arabien zu sein, aber […]

Die leere Leinwand

Sonntag, den 20. September 2015

Der japanische Fotograf Hiroshi Sugimoto ist 26 Jahre seines Lebens immer wieder durch die USA gereist und hat Filme in Kinos fotografiert: Er öffnete die Blende und ließ sie 90 Minuten lang offen, den ganzen Film über. Ergebnis: Eine blütenweiße leere Leinwand ist zu sehen und ein Kino ohne Menschen. Was sagt uns das?

Flieger, zur Sonne!

Montag, den 11. Mai 2015

Bin immer noch da und muss mich zum gestrigen Polizeiruf 110 äußern, der Abschiedsveranstaltung von Horst Krause. Wirklich schade! Mit unseren Sonntagabend-Fernsehreihen lernt man, Abschied zu nehmen. Teams vergehen, Teams entstehen, und einsame Kämpfer rattern davon, der Sonne entgegen.

Der Dortmund-Tatort

Montag, den 4. Mai 2015

Meine Reise verzögert sich um ein paar Tage, und nun habe ich doch Lust, etwas zum Dortmund-Tatort von gestern zu sagen. Jeder Film sagt uns etwas, und ich sage weiter, was ich verstanden habe. Der Tatort ist ja das Flaggschiff der öffentlich-rechtlichen ARD, man sieht daran also, was geht und was man heute so dreht.

Cold Mountain

Freitag, den 24. April 2015

Nach unserem Teneriffa-Aufenthalt verbrachten wir noch (ist schon einen Monat her) einen Abend vor dem Fernseher: mit dem Film Cold Mountain von Anthony Minghella. Ich weiß, dass dessen Film The English Patient vermutlich Giovannas Lieblingsfilm ist, und Minghella ist/war einfach ein vortrefflicher Regisseur.

Fernsehen, Film, Sexualität

Dienstag, den 10. März 2015

Ich weiß nicht, wie es kam, aber ich glaube, dieses Jahr 2015 bis Anfang März jede Tatort-Folge gesehen zu haben. Die zweite Sendung, die ich regelmäßig verfolge, ist die Sportschau im Ersten, wegen der Fußball-Bundesliga. Und auch internationale Spiele. Bin halt doch ein Normalo.

Interstellar

Montag, den 12. Januar 2015

Giftige Winde blasen über die Erde, Schädlinge haben schon die Maisernte zerfressen, und der erste Tornado tritt auf. Die Landbevölkerung muss fliehen. Das ist die Ausgangslage für den Film Interstellar von Christopher Nolan, der vier Jahre zuvor das grandiose Inception mit Leonardo di Caprio gedreht hatte. Auch Interstellar ist grandios: 160 Minuten voller Emotionen.

Timbuktu

Freitag, den 9. Januar 2015

Noch im alten Jahr habe ich den Film Timbuktu gesehen, das neueste Werk von Abderrahmane Sissako aus Mauretanien. An Bamako, sieben Jahre zuvor gedreht, erinnere ich mich noch gut. Das Filmplakat habe ich einmal verwendet. Filma aus Afrika im regulären Kinoprogramm sind äußerst selten, aber wichtig, damit wir nicht denken, die Welt sei Hollywood.

Der irre Iwan

Samstag, den 3. Januar 2015

Der vorgestern gesendete Tatort aus Weimar wollte irre sein, darum das irre im Titel, denn Iwan war ja nicht irr, nicht einmal wirr, sondern ein normaler Bürger mit gutem Job und ganz normalen Sehnsüchten, und der Zirkus (mit Josef, seinem Zwillingsbruder), lieferte die Kontrastwelt zu der seinen.

Nick Cave

Dienstag, den 9. Dezember 2014

Kurt Tykwer zitierte ein paar begeisternde Sätze aus der Süddeutschen Zeitung über den neuen Film Nick Cave / 20.000 Days on Earth, den er auch nicht kannte und den wir dann im Landsberger Stadttheater im Rahmen des Film-Forums, von Tykwer gestaltet, sahen. Nick Cave ist wie ich 1957 geboren, also bin ich auch schon 20.000 […]