Schwingungsmuster am Himmel

Ich weiß selber nicht, wieso mich Geschichten faszinieren, in denen Menschen Gewalt über das Wetter haben: vermutlich, weil es so weit hergeholt und so unwahrscheinlich erscheint. In einem Buch von Valerie V. Hunt habe ich zwei Beispiele aus ihrem Leben gefunden.

Valerie Virginia Hunt erforschte in ihrem Erdenleben, das nach fast 98 Jahren am 15. Februar zu Ende ging, das Fundament des Menschen. Die Aura nannte sie Mind-Field und einen Träger der Seele, und für sie war das Leben ein elektromagnetisches Phänomen, und Felder agierten miteinander; der Geist sei allmächtig, daher der Titel ihres überragenden Buches Infinite Mind. Alles ist Schwingung.

Sinn, Gemüt, Herz, Seele, Verstand, Geist, Bewusstsein, alles zusammen, das ist mind. My mind and your mind. Mind over matter: Geist über Materie. Man kann lange forschen, aber dann erlebt man die Wirkung und ist verblüfft. Valerie V. Hunt erlebte zwei Mal, dass sie das Wetter mit dem Geist beeinflusste.

Kamm Staffelsee (BIld: Helmut Krämer)

Sie reiste in einem November durch das Himalaja-Gebirge, das Wetter war glorreich (wie bei uns in der ersten Novemberhälfte), und so trieben sie und ihr Gefährte sich herum, bis sie am Flugplatz eintrafen – und ein Schneesturm losbrach. Sie musste nach Ägypten, ihr Freund nach Israel, und nun war es kalt, und womöglich müssten sie nun Monate ausharren … Da hatten beide den Wunsch, abzureisen, setzten sich hin und meditierten mit dem Ziel, das Wetter zu bessern. Nach 30 Minuten erschien im Süden kurz die Sonne. Sie wurden in ein Flugzeug gepackt, das praktisch die letzte Lücke nutzen konnte, bevor wieder der Winter zuschlug … Es war das letzte Flugzeug, das herauskam.

In der zweiten Geschichte lag sie auf den Bora-Bora-Inseln Tahitis an der Sonne, als von Nirgendwo ein wilder Sturm mit bedrohlichen schwarzen Wolken auftrat. Der mit ihr befreundete Arzt und sie fragten sich, ob sie ihre Geräte und Aufzeichnungen retten würden können. Es schien zu spät. Die einzige Chance war, den Regen zu stoppen. Sie meditierte. Mit Erfolg.  »Ich versuchte, diese Kraft zu teilen. Beide sahen wir, wie der Regen v-förmig an ihnen vorbeitrieb und es links und rechts von ihnen goss wie verrückt, minutenlang.

Murnauer Moos (Bild: Helmut Krämer)

Valerie Hunt war Wissenschaftlerin. Sie ging den Dingen auf den Grund. »Wenn ein Sturm ein Chaosmuster der Veränderung beim Wetter darstellt, das genau an der Ecke auftritt, an der eine desintegrierende Kraft wirkt, dann wird es wohl auch eine integrierende Kraft geben, die es in einen kohärenten Zustand zurückbringt«, schrieb sie. Man müsse nicht mechanische Kraft gebrauchen, da der Faktor, der den Sturm geschaffen hatte, es mit Schwingungen zu tun hatte. Alles, was wir tun mussten, war, unseren Geist zu benutzen, um die Kräfte zu manipulieren, die Veränderungen bewirken. … Jeder Geist, der seine Kraft völlig anerkennt und seine Gedanken fokussieren kann, sit in der Lage, unglaubliche Dinge zu tun. Der Geist hat auf der nichtphysikalischen Ebene erstaunliche Gewalt.«

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