Einhundert Fälle des Überlebens

… in der Anderen Welt. Ich kann’s ja doch nicht lassen. Dies ist eine kleine Fortsetzung meines Beitrags über den Ruf zum Jenseits. Der engagierte englische Verlag White Crow Books hat kürzlich das Buch One Hundred Cases for Survival after Death neu aufgelegt, das, von A. T. Baird verfasst, 1944 auf den Markt kam.

9781786770417-100 Cases.inddIch werde mir das Buch mal bestellen, in Freiburg hat es die Signatur Frei122-C/BAI21. Ich kenne die hundert Fälle nicht, die das »Überleben nach dem Tod« zeigen, ebensowenig den Autor (er hat auch eine Biografie von Richard Hodgson geschrieben), habe aber unbeschränktes Vertrauen in die englische Parapsychologie. Der Verlag ließ nicht viel über den Inhalt durchsickern, lieferte aber ein paar Zitate mit, die aufschlussreich sind.

 

Der englische Physiker William T. Barrett (1844-1925), der sich für das Überleben des Todes aussprach, sagte:

Ich schäme mich dafür, mich den Fakten der Parapsychologie entgegengestellt zu haben und bin traurig darüber. Echte parapsychologische Phänomene werden von Intelligenzen produziert, die von den anwesenden Sitzungsteilnehmern völlig unabhängig sind.

Cesare Lombroso (1835-1909) erklärte:

 Die zutage gekommenen Fakten erfordern den völligen Umsturz der materialistischen Physiologie und der Erkenntnisse über die Konzeption des Universums.

Gustave Geley (1860-1924) war der Ansicht:

Ich sage Ihnen, dass wir dranbleiben. Kommunikation ist möglich. Ich habe bewiesen, dass die Wesen, die kommunizieren, die und das sind, was sie angeben zu sein. Die Folgerung ist, dass das Überleben durch wissenschaftliche Erforschung wissenschaftlich erwiesen ist.

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Wissenschaftlich, das ist leicht gesagt. Doch es wird keinen wissenschaftlichen Beweis für das Weiterleben geben, allenfalls gute Hinweise oder Indizien. Zum Beispiel unterhalten sich Sterbende manchmal mit Abwesenden oder geben zu erkennen, dass jemand bei ihnen ist. In dem Buch Final Gifts (1992) von Maggie Callanan und Patricia Kelley lesen wir darüber. Zwei Fälle sind überzeugend, denn der Sterbende »sieht« jemanden, der kürzlich gestorben ist, was er aber nicht wusste. (Ärzte halten das immer für Halluzinationen durch die Medikation.)

Steve war gelähmt und starb an einer Lungenentzündung – kurz vor seinem besten Freund Ray, der Krebs hatte. Beide waren früher oft gemeinsam zum Schwimmen gegangen. Rays Frau erzählte, wie er sich noch einmal aufgesetzt und ausgerufen habe: »Da kommt Steve! Er holt mich zum Schwimmen ab!« (S. 26/27)

Su, eine Chinesin, war 93 Jahre alt. Sie freute sich, wieder mit ihrem vorher gestorbenen Mann vereinigt zu sein. Kurz vor ihrem Tod sagte sie: »Was macht denn meine Schwester bei meinem Mann? Sie rufen mich beide, ich solle kommen.« Sus Schwester lebte in China, und tatsächlich war sie wenige Tage davor gestorben, was niemand Su verraten wollte. (S. 93)

Man weiß ja, dass niemand alleine hinübergeht. Auf jeden wartet jemand – meist enge Verwandte – und geleitet ihn hinüber.

 

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