Drei Mal 22 am 22.2.

Heute ist zwar der 24. Februar, danach folgt der 25., aber auf den 22. 2. Muss ich noch einmal zurückblicken. Schon nach 14 Tagen manipogo, vor sechs Jahren nunmehr (!), hatte ich über die Zahl 22 geschrieben. Vergangenen Sommer half mir das 22. Mitglied. Und vorgestern geschah Magisches!

Das war unglaublich. Im Hinterkopf hatte ich ja das Datum, und als ich im Drogeriemarkt ein paar Sachen einpackte, dachte ich erst beim Betrag dran: 22,59 (Ich hatte eine Sonnenbrille für 15 erworben). Als nächstes zum Tabakhändler: 22,40. Wow! Nun aber würde die Serie zu Ende gehen, denn die Sauna in Badenweiler, die ich aufsuchen wollte, kostete meines Wissens 30 Euro. Nein! Die einfachste Sauna kostet 22 Euro. Nochmal! Nun war ich überzeugt: Magie!

Vor einem Jahr fuhr ich nach Pont St. Esprit. Der Hotelaufgang

Vor einem Jahr fuhr ich nach Pont St. Esprit. Der Hotelaufgang

Bedeutet das etwas? Nur, dass im Universum der Dinge eine gewisse Ordnung herrscht, die manchmal hervortritt. Es ist wie eine Synchronizität. Es ist ein kleiner Segen. Bei den Griechen, Juden und Arabern vertraten die Buchstaben auch Zahlen, und dieselbe Quersumme bedeutete eine Verwandtschaft. In der Kabbala lässt man sich von ähnlichen Wörtern leiten.

Männlich und weiblich wurden als gleich betrachtet, sie werden auf einer Waage gewogen, hieß es im 12. Jahrhundert. Wiegen und abwägen war so etwas wie denken, weil peser (wiegen) und penser (denken) verwandt sind,. Die Waage heißt auf Hebräisch michqal und ähnelt dem Wort michgal für den sexuellen Akt. So ließ man sich von der Sprache leiten, man ließ die Sprache selbst denken.

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Ich sehe zur Zeit überall Ähnlichkeiten und mich durch den ähnlichen Klang zweier Wörter verführt. Sich leiten lassen heißt im Zen-Buddhismus, Mushin regieren zu lassen, das Nicht-Denken. Manchmal gelingt es — wie vor zwei Wochen, als ich eine Frau zur Augenklinik brachte. Es war 14.10 Uhr, ein Mann hielt mir ein Parkticket hin, das noch bis 15.38 Uhr galt; ich nahm es. Die Frau hatte gemeint, zwei bis drei Stunden werde es schon dauern, aber ich wollte bis 15.38 zurück sein, erledigte alles schnell und zielstrebig, wie eine Maschine, kam um 15.33 zurück, da stand die Frau, wir packten ein und fuhren ab, 15.38 Uhr. Es war fast unheimlich.

Was ist das Geheimnis? Ich weiß es nicht. Sich dem Fluss des Lebens anvertrauen, sich nicht durchsetzen wollen, die Dinge tun und nicht mehr wissen wollen. Man muss wissen, wo das Wissen zu nichts mehr dient. So müsste man sein ganzes Leben führen können – auf die Zeichen achten, demütig sein: Dein Wille geschehe.

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Da wir gerade bei Zahlen sind: Ich bin verwirrt und begeistert. Normalerweise habe ich 10.000 Abrufe im Monat; der Rekord lag bislang bei zirka 13.000. Und in diesem Monat – haltet euch fest! – liegen wir schon bei 33.500!!! (Das hat drei Ausrufezeichen verdient.) Zu begreifen ist das nicht. Dabei habe ich sogar seltener in die Tasten gegriffen. Es ist entweder ein statistischer Ausreißer oder ein echter Qualitätssprung. Ich werde von meinem besten Freund immer dafür kritisiert, dass ich diese Zahlen verfolge, aber Feedback muss sein. Man will wissen, was gern gelesen wird und sich auch ein wenig freuen, aber jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll …

 

 

Ein Kommentar zu “Drei Mal 22 am 22.2.”

  1. Regina

    Lieber Mandy! …soviel zweier. Und unser Sohn wurde am 21.2. 21 Jahre alt (ist um 21 Uhr geboren) ciao Gina

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