Leben des Galilei

web108 am 15. Januar 2021 um 00:54

1946, als die dritte Atombombe explodierte, wenn auch nicht über einem bewohnten Gebiet, probte Bertolt Brecht in den USA mit dem Schauspieler Charles Laughton eine amerikanische Fassung des Stückes Leben des Galilei, das Brecht 1938 im dänischen Exil geschrieben hatte. Galilei kam der mächtigen Kirche in die Quere und musste seine Lehre widerrufen. Brecht zog Parallelen. Ich will mehr »

Bikini

web108 am 14. Januar 2021 um 00:27

Ein Fundstück aus meinem Manuskript Geister und Schiffe: Der erste zweiteilige Bikini wurde am 5. Juli 1946 von Micheline Bernardini in Paris vorgeführt. Sein Erfinder Louis Réard nannte ihn eine »an-atomische Bombe«, denn wenige Tage vorher war im Bikini-Atoll im Pazifik eine erste US-Atombombe als Test gezündet worden. Sie hieß »Able«. 12 Jahre war nach 22 weiteren Bomben die Test-Serie zu Ende; und das Atoll auch. Ich will mehr »

Lichter bei Listowel

web108 am 13. Januar 2021 um 00:57

Der US-amerikanische Ethnologe Walter Evans Wentz (1878-1965) hat viel in Irland und Schottland recherchiert und Seher und Augenzeugen seltsamer Begebenheiten aufgesucht. So erfuhr er Dinge, die sonst vergessen worden wären. Die Geschichte heißt Zeugnis eines Sehers aus dem County Kerry (Irland), und Evans Wentz verdankt sie, wie er hervorhob, einem Mitstudenten aus Kerry. Ich will mehr »

Der General

web108 am 12. Januar 2021 um 00:07

Buster Keaton (1895-1966) drehte 1926 den Stummfilm Der General, der als komödiantischer Klassiker gilt. Damals aber fiel der Film durch und spielte nur die Hälfte seiner Entstehungskosten ein. Buster wurde von seinem Studio degradiert und verlor seine Unabhängigkeit; sein Niedergang begann.   Ich will mehr »

Raumfraß

web108 am 11. Januar 2021 um 00:30

Das Buch Die Unwirtlichkeit unserer Städte hat Alexander Mitscherlich 1965 geschrieben. Er machte sich Gedanken über den deutschen Städtebau nach dem Krieg. Natürlich ist das lange her; doch nichts hängt in der Luft, alles leitet sich aus seiner Geschichte her, und so auch der Zustand unserer gebauten Umwelt, zu der Mitscherlich kluge Sachen sagte. Ich will mehr »

Kanonen unterwegs

web108 am 10. Januar 2021 um 00:20

Meine Kolumne in der Kritischen Ausgabe plus aus Bonn, die von 2006 bis 2012 lief, will noch etwas ausgewertet werden. Die Artikel sind immer noch verfügbar, es sind 205. Ein Kollege sagte damals: »Bei der Seite kamen sie mit deiner Produktivität nicht zurecht.« Darum gründete ich manipogo. Um drauflosschreiben zu können. Ich will ein paar Artikel aus der der KA+-als Link vorstellen und sie mit ein paar Sätzen kommentieren.  Ich will mehr »

Tiger braucht ein Fahrrad

web108 am 9. Januar 2021 um 00:23

Der kleine Tiger braucht ein Fahrrad nennt sich das Kinderbuch von Janosch genau, das 1992 im Diogenes-Verlag herauskam. Es ist natürlich ganz Janosch, jedoch ungewöhnlich didaktisch gehalten, was aber sinnvoll ist, da Kinder lernen sollen, einen Helm zu tragen und die Verkehrsregeln einzuhalten. Kinder und das Rad — ein gutes Thema.   Ich will mehr »

Von Istanbul nach Moskau per Rad

web108 am 8. Januar 2021 um 00:36

Von Istanbul nach Moskau sind Rod und Annemarie Driver im Sommer 2014 mit dem Rad gefahren. Tüchtig! Allerdings sind die beiden Australier keine Puristen und Extremsportler wie Armando Basile, also haben sie über gewisse Strecken ihre Räder in Busse oder Züge gepackt. 3000 gefahrene Kilometer sind aber doch zusammengekommen, und von ihrer Reise erzählen sie in dem bei Google »verlegten« Buch Aren’t People Nice? Ich will mehr »

Anekdoten von Musikern

web108 am 7. Januar 2021 um 00:33

Musiker-Anekdoten heute, aber ohne Beethoven, denn den hatten wir schon. Von Musikern gibt es weniger Beispiele, da ihre Sprache eine andere ist (die jedoch weltweit verstanden wird). Sie sind auch — denken wir uns — eher in anderen Sphären, da man die Töne ja nicht berühren kann; man hört sie im Kopf. (Darum konnte Beethoven auch später, als Tauber, noch komponieren.) Ich will mehr »

Anekdoten von Philosophen

web108 am 6. Januar 2021 um 00:10

Philosophen und Wissenschaftler pflegen ihre eigene Sprache und leben in ihrem System. Auch sie gelten als zerstreut (das Schicksal vieler, die von einem Thema beherrscht werden) und als sonderbar, mehr noch als die anderen vorgestellten Künstler, da ihre Werke viel Hingabe vom Leser verlangen. Der Leser, der Philosoph: Wie immer sind die Männer unter sich. Ich will mehr »