{"id":13186,"date":"2017-05-19T01:02:05","date_gmt":"2017-05-19T00:02:05","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=13186"},"modified":"2024-11-11T21:59:43","modified_gmt":"2024-11-11T20:59:43","slug":"das-jahrhundertrennen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186","title":{"rendered":"Das Jahrhundertrennen (2)"},"content":{"rendered":"<p>Weiter im Text. Als n\u00e4chstes erwartet euch der Teilemarkt, eine Diskussion \u00fcber Geschichte und Ewigkeit und das erste Treffen der Hochrad-Elite, die sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Die gro\u00dfen Rennen machen dann die dritte Folge aus; zun\u00e4chst Fahrrad und Technik sowie die Kunst des Reparierens und des Vermeidens von <em>stuckness<\/em>. Seid gespannt!<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Der Teilemarkt<\/em><\/p>\n<p>Wer was verdienen will an diesem Tag, der darf nicht s\u00e4umen.<br \/>\nDer geht schon fr\u00fch zum Wagen, klappt einen Tapeziertisch auf.<br \/>\nSucht aus, w\u00e4gt ab, freut sich, f\u00e4ngt an zu tr\u00e4umen<br \/>\nUnd legt die Sch\u00e4tze sorgsam aus. Und Sch\u00e4tze gibt\u2019s zuhauf!<br \/>\nEin jeder arbeitet an seiner h\u00f6chstpers\u00f6nlichen Komposition,<br \/>\ndamit der Blick im Sammelsurium gleich f\u00e4llt aufs Wahre.<br \/>\nMan wei\u00df, was dieser Klientel gef\u00e4llt, die Attraktion<br \/>\nentsteht durch Blicke, durch Begehr auf die Juwelen in der Ware.<\/p>\n<p>Auf knapp zwei Dutzend Tischen, aufgereiht am See und auf nem Steg<br \/>\nLiegen da viele hundert (oder tausend) Objekte seltsamer Begierde,<br \/>\nund eine and\u00e4chtige Prozession geht ihren Weg<br \/>\nvorbei an diesen sch\u00f6nen Dingen, echte Werte, nicht blo\u00df Zierde,<br \/>\ndie auch begehrend Blicke streifen,<br \/>\ndie man langatmig sich erkl\u00e4ren l\u00e4sst,<br \/>\nnach denen tastend H\u00e4nde greifen<br \/>\nvon Leuten, denen klar ist: Das hier ist ein Fest!<br \/>\nFelgen, Naben, \u00d6sen, M\u00e4ntel, Schl\u00e4uche, Speichen,<br \/>\nantiquierte Vorderlichter, Schweizer Kantonalplaketten,<br \/>\nAufkleber, Aufn\u00e4her, M\u00fctzen, englische Abzeichen,<br \/>\nWerkzeug, Werkzeugt\u00e4schlein, alte Etiketten \u2026<br \/>\nDie Tschechen haben alte R\u00e4der aufgeboten,<br \/>\ndas St\u00fcck f\u00fcr hundertf\u00fcnfzig, alle ziemlich rostig,<br \/>\nda sind Milit\u00e4rm\u00fctzen der Russen und auch Messer (nicht verboten?)<br \/>\nund Wimpel von der DDR und Orden, alles ziemlich ostig.<\/p>\n<p>Ludwik Stich und Vaclav Terezin sind gro\u00dfe Schrauber.<br \/>\nUnd improvisiern am Endpunkt des ber\u00fchmten Teileshops<br \/>\neinen kleinen Workshop, und zehn Besucher sagen: sauber,<br \/>\nwir lassen uns was zeigen. Eine Schraube ist zuviel, ne andere geht hops,<br \/>\ndie Tschechen bringt das nicht aus ihrer Ruhe,<br \/>\ndie Sprache braucht man nicht, es reichen Gesten,<br \/>\nsie holen Werkzeug und kleine Objekte aus ihrer Truhe,<br \/>\nhalten sie hoch und deuten einen Handgriff an, den besten,<br \/>\nund lassen einen Teilnehmer das wiederholen.<br \/>\nUnweit davon sieht Claude, der Appenzeller, zu<br \/>\nund sagt Leszek, den h\u00fcnenhaften, einzig anwesenden Polen,<br \/>\nauf Deutsch, dass Reparieren wichtig ist, doch sagt er auch: \u201eKennst du<br \/>\ndas Buch von Robert Pirsig \u00fcber Zen in der recht hohen Kunst der Reparatur<br \/>\nbeim Motorrad? Es gibt kein Werk, aus dem man dr\u00fcber mehr erfuhr.<br \/>\nDas W\u00f6rtchen \u201astuckness\u2018 ist dem Pirsig wichtig,<br \/>\ndenn machst beim Reparieren du auch formell alles richtig,<br \/>\nso kommt doch ein Moment, in dem es stockt und \u201aharzt\u2018,<br \/>\nwie ja wir Schweizer sagen; wenn der kundige Motoren-Arzt<br \/>\nsich mit seinem Latein am Ende sieht, he&#8217;s stuck,<br \/>\nund dabei flucht er und wird nerv\u00f6s, ruft \u201afuck!\u2018<br \/>\nEin junger Fahrradfachmann r\u00e4t, die ganze Prozedur<br \/>\nvon neuem zu beginnen, damit der Schwachpunkt der Reparatur<br \/>\nsich so enth\u00fcllt; doch Pirsig r\u00e4t zu einer Pause<br \/>\nund zum Verlassen seiner stillen Reparierer-Klause,<br \/>\num nach nem Imbiss, einem Bier erneut sich dranzumachen.<br \/>\nDann klappen auch die unglaublichsten Sachen.\u201c<br \/>\nSteisbein hat l\u00e4chelnd, nickend dem Claude zugeh\u00f6rt<br \/>\nUnd sagt, er kennt das Buch, er schalte sich \u201ebeflissen ein\u201c,<br \/>\nklar, dass die \u201eStuckness\u201c einen Reparierer st\u00f6rt,<br \/>\ndoch dann sich auszuklinken, m\u00fcssse ja nicht sein.<br \/>\n\u201eDenn Pirsig schreibt: Starr die Maschine einfach an,<br \/>\nbeschau sie dir wie eine Angelschnur, bevor der Fisch ist dran,<br \/>\nund lebe so mit ihr, vergiss dich, und er das beschw\u00f6rt,<br \/>\ndass man dann bald schon eine Nachricht h\u00f6rt,<br \/>\nso leise, wie die Welle, die am Strand verrauscht,<br \/>\nund h\u00f6ren tut es nur, wer\u2019s h\u00f6ren will und ohne Ego lauscht.<br \/>\nAch, Pirsig schrieb vor \u00fcber vierzig Jahren,<br \/>\ndass emotional entleert ist diese Welt, zerst\u00f6rt, verfahren,<br \/>\ndass unsre Rationalit\u00e4t uns weit vom Herz entfernt,<br \/>\n\u00e4sthetisch alles sei bedeutungslos, spirituell entkernt,<br \/>\nso sei es heute, und so wie es sei, werde es lange bleiben.<br \/>\nUnd \u201aQualit\u00e4t\u2018 ist, wenn Subjekt und Objekt sich nicht reiben<br \/>\nUnd eins sind. Datensammeln, Faktenfinden, das macht blind.<br \/>\nEinssein ist das wahre Gl\u00fcck: Als w\u00e4rest du ein Kind.<br \/>\nIch m\u00f6chte zu den R\u00e4dern etwas noch erg\u00e4nzen:<br \/>\nDas Herrichten von alten R\u00e4dern hat auch seine Grenzen.<br \/>\nDer abgeschabte Rahmen muss so bleiben,<br \/>\nman darf es mit der Putzwut niemals \u00fcbertreiben.<br \/>\nKein Chrom geh\u00f6rt dorthin, wo vorher keiner war,<br \/>\nwas hundert Jahre alt, sei niemals hell und klar;<br \/>\ndie Spuren des Gebrauchs muss man nicht \u00fcbert\u00fcnchen,<br \/>\nsonst will der echte Veteranenfahrradfreund dich lynchen.\u201c<br \/>\nLeszek dankt den beiden untert\u00e4nig.<br \/>\nEr fand es nett, verstanden hat er wenig,<br \/>\nweil er im Deutschen nicht ge\u00fcbt sehr ist.<br \/>\nDoch \u201estuck\u201c und \u201efuck\u201c er nie vergisst.<\/p>\n<p>Es wird verhandelt, dann gez\u00f6gert, \u00fcbern Tisch geht Geld,<br \/>\nund Dinge wechseln den Besitzer, und die neuen sind so froh<br \/>\nund gehen fort und legen ihre Sch\u00e4tze gut verwahrt ins Zelt.<br \/>\nGenau das Teil hat man gesucht und lang gefragt, wo find ich\u2019s, wo?<br \/>\nEin Fahrrad und sein Fahrer\/seine Fahrerin ist ein Gesamtkunstwerk,<br \/>\nbei dem jedes Detail auch stimmen muss.<br \/>\nDamit f\u00e4hrt man nicht unbedingt auf einen Berg,<br \/>\njedoch bei der Kost\u00fcmausfahrt ist ein gelungner Auftritt ein Genuss.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Geschichte und Ewigkeit<\/em><\/p>\n<p>\u201eJa, Nostalgie\u201c, sagt einer im Vor\u00fcbergehn, nicht eine Hauptfigur,<br \/>\neiner mit langen blonden Haaren, den alle Rudi nennen,<br \/>\nein Deutscher, der gern sagt, er sei ja \u00fcbernational und nur<br \/>\nein Zaungast, den jedoch fast alle gr\u00fc\u00dfen und auch kennen.<br \/>\nMan wei\u00df, er hat vor Jahren mal ein englisches Fahrrad entwendet<br \/>\nBei einem solchen Treffen, in Lindau, Bodensee, lange ist das her,<br \/>\nweil, wie man sagt, ne Bank ihm daf\u00fcr haufenweise Geld gespendet,<br \/>\nUganda war das Land, erhofft hatte des Geldes man sich mehr,<br \/>\nvielleicht lag auf dem alten Sunbeam-Rad ein Fluch,<br \/>\nder Engl\u00e4nder kriegt damals einen gut bemessenen Betrag,<br \/>\nder tausend Mal \u00fcber dem Wert der alten M\u00fchle lag,<br \/>\naber das steht viel genauer in nem anderen unbekannten Buch.<\/p>\n<p>Rudi findet seinen Sparringspartner in der Philosophin Anne Savognin,<br \/>\neigentlich Professorin f\u00fcr Soziologie an einer Uni, ganz genau: in Chur.<br \/>\nSie stellte vor sich brav ein altes Saurer-Rad aus Arbon hin,<br \/>\nals sei sie Fan von R\u00e4dern, doch ist sie andern Dingen auf der Spur.<br \/>\nDenn sie sondiert das Ph\u00e4nomen der Oldtimer, der Nostalgie,<br \/>\nund Rudi, diesem Au\u00dfenseiter, konnt sie\u2019s verraten.<br \/>\nBeim ersten Wortwechsel begriff er gleich, dass sie<br \/>\nzwar Technik sch\u00e4tzt, doch lieber nichts hat als die Geistestaten.<\/p>\n<p>Rudi sagt: \u201eDer Fortschritt kam durch die moderne Zivilisation,<br \/>\ndie produziert wie wild. Die n\u00e4chste Sensation<br \/>\nwird angedacht und vorbereitet, wartet schon,<br \/>\nman kauft sie und geh\u00f6rt dazu, das ist der Lohn.<br \/>\nTechnik ist auch Geschichte, was alt ist, das ist unmodern<br \/>\nUnd wer vor f\u00fcnfzig Jahren lebte, glaubt man gern,<br \/>\nwar wohl ein anderer, r\u00fcckst\u00e4ndig und auch dumm,<br \/>\nund wir sind \u00fcberlegen. Und niemand fragt warum.<br \/>\nEin Indianer, auf der Steppe, lebte immer auf dieselbe Weise,<br \/>\ndieselben Kleider, Jagd, das Zelt, die n\u00e4chste Reise,<br \/>\nzweihundert Jahre siehst du nicht.<\/p>\n<p>Keine Geschichte, Ewigkeit, und nur das Licht<br \/>\nDes Tagesanbruchs und das blasse einer Nacht,<br \/>\ndie n\u00e4chsten tun dasselbe, keinen Unterschied es macht.<br \/>\nIst das nicht sch\u00f6n, es bleibt so tausend Jahre, immerzu,<br \/>\ndie Alten leben in der Ahnenwelt, und alles ist nur Manitu.\u201c<br \/>\n\u201eDoch du sprichst\u201c, sagt Anne, \u201ewie sehr wohl du wei\u00dft,<br \/>\nvon l\u00e4ngst vergangnen Zeiten, was mir nichts beweist.<br \/>\nIch bin als Soziologin mit im Boot der heut\u2019gen Zeit:<br \/>\nVer\u00e4nderung, die Mode, Trends und nicht die Ewigkeit!\u201c<br \/>\nDa wirft der Rudi ein, dass hier seien vereint<br \/>\nviele Epochen, Zeiten, alles hier zur selben Zeit, \u201eund wie man meint,<br \/>\nist alles, was jemals geschehn, gespeichert in dem \u00c4ther.<br \/>\nWir reden hier, und nebenan, da sind die V\u00e4ter,<br \/>\ngetrennt von uns durch einen Schleier zwischen Dimensionen,<br \/>\ndie aufzusuchen f\u00fcr uns sich w\u00fcrd lohnen.\u201c<br \/>\n\u201eIch seh\u201c, lacht Anne, \u201edu bist unverbesserlich,<br \/>\nein Esoteriker, in andren Welten, jedoch, ich geb\u2019s zu, unwiderstehlich!\u201c<\/p>\n<p>Das ward gesprochen auf dem Steg, mit Blick zum Orte des Geschehens,<br \/>\nder sich allm\u00e4hlich leert, wo Tische man zusammenlegt<br \/>\nund noch ein wenig plaudert und dann stutzt, da unversehens<br \/>\nes zwei Uhr schon geworden ist, denn man pflegt<br \/>\nmittags zu speisen, und hat im Handel und Gew\u00fchl gar nicht gef\u00fchlt,<br \/>\nwas man nun f\u00fchlt und was dem Fernradler nicht unbekannt:<br \/>\nDass Hunger stark in den Ged\u00e4rmen w\u00fchlt<br \/>\ngrad wie ein Maulwurf gr\u00e4bt sich unten durch das Land.<\/p>\n<p>W\u00e4lti, Claude und Peter lieben ihren eigenen Proviant,<br \/>\nsie holen Brot heraus und K\u00e4se aus dem Kanton Appenzell,<br \/>\naus Ausserrhoden, wo man ist ein Reformierter, Protestant,<br \/>\nwie\u2019s sind Louis Dreher auch, die Elsbeth und Riccardo Hell.<br \/>\nDer Campingplatz hat auch ein kleines Restaurant<br \/>\nmit fairen Preisen, und wer will, kann schnell<br \/>\nhochradeln zum Hotel, dahinter liegen nebst dem D\u00f6ner-Stand<br \/>\ndie Anwesen von Rewe, Lidl, Penny und der \u201eDurstl\u00f6sch-Quell\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Die Hochrad-Elite<\/em><\/p>\n<p>Der Norweger P\u00e5l Janssen sitzt an einem internationalen Tisch.<br \/>\nVersammelt sind die Hochradfahrer: Loggle, Alma von Blankenhorn,<br \/>\nFreddie Wouters und Pierre Latigue, und einen Wisch<br \/>\nstudieren die zwei Bayern Nobel und Bachleitner, \u201evorn\u201c,<br \/>\ndas sagen sie sich, sind ganz logisch mir, es iss a runde Streckn,<br \/>\num vierzehn Uhr, vier Mal drumrum und num, und oana hoit<br \/>\nsi z\u2019ruck, blockiert die andern, kenna uns am Oasch dann leckn,<br \/>\nder Siega hot nia niamois wos bereut.\u201c<br \/>\nDie anderen verstehen nichts, und Alma, Adelige aus Stendal,<br \/>\ntut so, als w\u00e4r sie eine Fremde, als verst\u00fcnde sie kein Wort.<br \/>\nPal und Cranston reden englisch, \u201efour rounds all in all\u201c,<br \/>\nund Wouters und Latigue sprechen so in einem fort.<br \/>\nLarry Wanton und zwei andere Kanadier<br \/>\nsind sehr am Diskutieren, es gibt ihnen zu denken<br \/>\nein Los-Angeles-Hochradmodell, das hier<br \/>\nnur kaum entfernt dalehnt, wie kann man das denn lenken?<br \/>\nEs gehen wohl ein paar Radfahrer vor\u00fcber, and\u00e4chtig<br \/>\nUnd zeigen scheue Blicke, denn die Hochradfahrer<br \/>\nsind wie fr\u00fcher eine Kaste, von Gebl\u00fct und m\u00e4chtig,<br \/>\ndas H\u00f6chste einfach, nichts im Veteranensport ist wahrer<br \/>\nund nichts riskanter, als von hoch dort oben, arrogant und pr\u00e4chtig<br \/>\ndie Welt sich anzusehn, tretend in Pedale stolz und kalt,<br \/>\nda macht\u2019s auch nicht, wenn man ist schm\u00e4chtig,<br \/>\nnicht jeder K\u00f6nig hatte eines K\u00f6nigs w\u00fcrdige Gestalt.<\/p>\n<p>Rudi und Anne gehen auch vorbei und gr\u00fc\u00dfen ergeben.<br \/>\n\u201eDie Hochradtruppe\u201c, sagt er. \u201eVor hundertdrei\u00dfig Jahren<br \/>\nWollte der gemeine Mann gerne erfahren,<br \/>\nwie\u2019s ist, adlig zu sein hoch oben auf dem Pferd.<br \/>\nDer kleine Mann erhob sich, manchmal fiel er, doch es war es wert.<br \/>\nEs \u00e4ndert nichts, doch immerhin, man f\u00fchlt sich besser,<br \/>\nfast ebenb\u00fcrtig, ist mehr als blo\u00df ein \u00fcberfl\u00fcss\u2019ger Esser.\u201c<br \/>\nAnne hat das wohl gar nicht gewusst, nur dass man sehr tief fiel,<br \/>\ndass K\u00f6pfe brachen und auch Knochen, das Hochrad sich nicht lohnte,<br \/>\nweshalb das \u201eSafety\u201c mit gleichgro\u00dfen R\u00e4dern hatte leichtes Spiel<br \/>\nund nach so f\u00fcnfzehn Jahren leicht das hohe Rad entthronte.<\/p>\n<p>Sandor Derty, ein Ungar mit entwaffnend hilflosem Blick<br \/>\nSetzt sich bescheiden an des Hochrad-Olymps Kante,<br \/>\nNobel und Bachleitner werden grob: \u201eHe, Junge, guter Trick,<br \/>\ndoch nicht mit uns, wir kennen dich noch nicht, schick deine Tante,<br \/>\ndamit sie dich uns vorstellt.\u201c Sandor versteht keinen Ton,<br \/>\nmeint aber, dass sie wohl sein Hochrad sehen wollen,<br \/>\nsteht auf und weist zwei H\u00e4user weiter, sie verstehen schon,<br \/>\ndie beiden \u00e4ugen, und dann lassen sie die Augen rollen.<br \/>\n\u201eNach einem Original sieht mir das aus\u201c, sagt Nobel.<br \/>\nWom\u00f6glich Frankreich, einundsiebzig\u201c, meint er kennerhaft.<\/p>\n<p>\u201eNein, Tschechien und achtundsiebzig\u201c, sagt ein Mann aus Rehetobel,<br \/>\nClaude, der grad vorbeikommt, \u201eund Sandor, der ist sagenhaft.\u201c<br \/>\n\u201eNa, soll er bleiben\u201c, meint der Bachleitner gem\u00fctlich,<br \/>\n\u201eda nimm nen Schluck, und in zwei Stunden wer\u2019n wir dich besiegen.\u201c<br \/>\nDer Ungar trinkt, man einigte sich also g\u00fctlich.<br \/>\nUnd Alma l\u00e4chelt: \u201eDieser Ungar wird euch beide kriegen.\u201c<br \/>\nDie adelige Alma hat zum Hochradfahren grad die richtige Figur:<br \/>\nklein, d\u00fcnn und leicht, den Anzug einer Turnerin, im Haare eine Bl\u00fcte,<br \/>\nP\u00e5l Janssen \u00fcbrigens mit wei\u00dfem Vollbart ist eine Wikinger-Natur,<br \/>\ndie gerne lacht; Rennen ernst zu nehmen, kommt nicht in die T\u00fcte.<br \/>\nNobel und Bachleitner sind gro\u00df und st\u00e4mmig, so geschaffen<br \/>\ndurch dicke Kn\u00f6del, fette So\u00dfen und den Schweinebraten,<br \/>\nwogegen Wouters und Latigue den andern ihre straffen,<br \/>\ngar nicht schlaffen Beinpartien zeigen, schon bereit zu gro\u00dfen Taten.<\/p>\n<p>Auf der Terrasse des Hotels steht eine Champagnerflasche,<br \/>\nach was, zwei sind\u2019s! Staller, Twain und Reuss und Rogoff<br \/>\nl\u00f6sen an dem ersten Korken grad die erste Lasche,<br \/>\nda kommt die Tillingham, Hand in Hand mit Bykow.<br \/>\nSibylle steht beiseit und h\u00e4lt dem Peter Rogoff schon ein Glaserl hin<br \/>\nStaller ruft: \u201eNun alle sind gemeldet, die erste Phase ist gelungen,<br \/>\ndas ist schon eine Feier wert, ein Prosit, auf den Hauptgewinn!<br \/>\nW\u00e4r schon die zweite H\u00fcrde nach dem Markt schon \u00fcbersprungen!\u201c<br \/>\nTwain wendet sich zu Reuss: \u201eAls n\u00e4chstes werden aufgeboten<br \/>\ndie Helden f\u00fcr die gro\u00dfen Rennen, zwei Uhr Hochrad, drei Uhr Exoten.<br \/>\nUm vier Uhr die Normalr\u00e4der, schon w\u00e4r der Tag gelungen.\u201c<br \/>\nDorothy \u00e4u\u00dfert, w\u00e4hrend sie trinkt, auf Art der Briten leicht pikiert,<br \/>\ndass man in einem Rennen echte alte und die nachgemachten R\u00e4der h\u00e4tte,<br \/>\nentspr\u00e4che nicht dem Reglement; das sei nicht fair, sagt sie geziert,<br \/>\ndoch nach dem dritten Glas meint sie, fahrn sie eben um die Wette,<br \/>\nwenn Vladi bei ihr sei, sei ihr das sowas von egal.<br \/>\nDoch nicht egal sei ihr, dass heut die Presse sei vertreten,<br \/>\nzweihundert Jahre nach des Drais\u2018 Erfindung hier im Tal.<br \/>\nRogoff err\u00f6tet, und Sibylle n\u00e4hert sich, ganz ungebeten,<br \/>\nreicht ihm ein neues Glas, er sieht es, nimmt\u2019s aus ihrer Hand,<br \/>\nund Twain und Reuss l\u00e4cheln ganz leise, alle trinken,<br \/>\nso schafft die Liebe zu den alten R\u00e4dern manches Band,<br \/>\nund neue Horizonte, neue L\u00e4nder, zu erobern, winken.<\/p>\n<p><em>(Der Fahrradhistoriker steht abseits. )<\/em><\/p>\n<p>\u201eDer Historiker!\u201c fl\u00fcstert Siegfried Staller, zeigt ihn Terry Twain.<br \/>\n\u201eDer st\u00f6rt uns dauernd unsre Kreise, lungert da herum.\u201c<br \/>\nTwain meint: \u201eGeh\u00f6rt er nicht dazu? Er soll nicht abseits stehn.\u201c<br \/>\nSaller steht auf und ruft: \u201eHerr Steisbein, seien Sie nicht dumm<br \/>\nGesellen Sie sich doch zu uns, Sie sind nun eingeladen.<br \/>\nDer Anfang unsres Treffens ist schon wohl geraten,<br \/>\nBegeben Sie sich doch zu uns und \u00fcberwinden Sie den Groll.<br \/>\nSie wenn auch w\u00e4ren hier von der Partie, f\u00e4nd ich das toll.\u201c<br \/>\n\u201eEr kann doch unser Hochradrennen starten.\u201c<br \/>\nDer Vorschlag stammt von Reuss. Die andern stimmen zu.<br \/>\nVerwundert ist der Radgelehrte, will jetzt nicht warten,<br \/>\nsieht freundliche Gesichter, nimmt Platz und an ein Glas im Nu.<br \/>\n\u201eHerr Doktor Karl-Heinz Steisbein\u201c, stellt Staller ihn gleich vor den G\u00e4sten,<br \/>\n\u201edie meisten kennen ihn von seinen meisterhaften Radartikeln<br \/>\nIn dem Journal \u201eDer Knochensch\u00fcttler\u201c, und die besten<br \/>\ngibt\u2019s ja in einem Buch, er l\u00e4sst sich gern in eine Diskussion verwickeln.<br \/>\n\u201eDas ist historisch\u201c, murmelt Steisbein, \u201edie zweihundert Jahre,<br \/>\nverdanke ich der st\u00e4hlernen Victoria, die t\u00e4glich ich noch fahre.<br \/>\nDer Drais war ein richtiger Chaot, Erfinder, k\u00f6rperlich doch schw\u00e4chlich,<br \/>\nden alten Goethe kannte ich leider nur oberfl\u00e4chlich.<br \/>\ngeradelt bin ich auch zu M\u00f6rike und H\u00f6lderlin nach T\u00fcbingen,<br \/>\nwo\u2019s war, dass mit der Schw\u00e4bschen Dichterschule wir anfingen.\u201c<\/p>\n<p><em>Vaclav Terezin schiebt sein Laufrad herbei, eins mit ledernem Sitz. Steisbein:<\/em><\/p>\n<p>\u201eUnd da kommt die Geschichte, meine Herren, wie gerufen!<br \/>\nEin dicker Tscheche mit dem Rad, wie es die Alten schufen,<br \/>\nwie das, mit dem der Drais von Mannheim bis nach Schwetzingen es fuhr,<br \/>\nsein Fahrzeug ist ein Nachbau; das wahre Rad, es legte eine neue Spur<br \/>\nin die verzopfte Zeit des alten und verschlafnen Biedermeier.<br \/>\nNun bin ich ruhig, was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Feier!\u201c<br \/>\n\u201eIn einer Stunde geht es zur Hochradmeisterschaft im Tal\u201c,<br \/>\nk\u00fcndigt da Staller an, \u201ewir sehen noch einmal<br \/>\ndie alte Herrlichkeit der adligen Athleten.\u201c<br \/>\n\u201eUnd alte L\u00fcfte durch die T\u00e4ler wehten\u201c,<br \/>\nzitiert der Radhistoriker, ist wohl von nem gro\u00dfen Poeten,<br \/>\nund wie er\u2019s sagte, war das sch\u00f6n, als w\u00fcrde einer beten.<\/p>\n<p>Vaclav dreht nun eine Runde, quietschend, wackelnd, mit Bedacht<br \/>\num die Versammlung an dem Tisch, bekommt ein Glas<br \/>\nUnd salutiert \u2013 er tr\u00e4gt ja Uniform und M\u00fctze -, und er lacht.<br \/>\n\u201eVergesst nicht die Geschichte\u201c, mahnt er deutsch, \u201esie sagt uns was.\u201c<br \/>\nWorauf nun alle nicken. Carl Reuss steht auf und deutet wie Napoleon<br \/>\nin Jena-Auerstedt auf seinem Feldherrnh\u00fcgel auf das stille Land<br \/>\ndort unten. \u201eDie Wettbewerbe! Viele Fahrer warten schon!\u201c<br \/>\nDa ist ein riesiges Oval gut ausgezeichnet wie ein gro\u00dfes Band.<br \/>\nMan l\u00f6st die Tafel auf. Dort hinunter geht nun eine Prozession,<br \/>\nvom Campingplatz l\u00f6sen sich immer mehr Gestalten und Ger\u00e4te.<br \/>\nVon fernher kommen Autos, gehen viele Menschen, obschon<br \/>\nNoch fehlen vierzig Minuten, bis man das erste Rennen starten t\u00e4te.<br \/>\nWir haben Juni, fr\u00fchlingshafte Luft, Wolken wie aus Watte in dem Blau,<br \/>\ndurch das drei Greifv\u00f6gel in Kreisen schweben, schrille kreischen,<br \/>\nim Ganzen eine Szenerie wie in dem fast dreidimensionalen Bau<br \/>\neines Gem\u00e4ldes von Corot oder Millet, die die Bewunderung erheischen.<br \/>\nIn dieser Klarheit sieht das nur, wer oben blieb in dem Hotel,<br \/>\nso sieht es wie gebannt der alte freundliche Rezeptionist,<br \/>\ndie \u00c4cker braun, die Wiesen gr\u00fcn, die L\u00fcfte und das Oval hell,<br \/>\nund so sieht es auch der Pilot einer gelbgr\u00fcnen Cessna, die weit oben ist.<\/p>\n<p><em>N\u00e4chste Ausgabe (morgen): die gro\u00dfen Rennen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter im Text. Als n\u00e4chstes erwartet euch der Teilemarkt, eine Diskussion \u00fcber Geschichte und Ewigkeit und das erste Treffen der Hochrad-Elite, die sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Die gro\u00dfen Rennen machen dann die dritte Folge aus; zun\u00e4chst Fahrrad und Technik sowie die Kunst des Reparierens und des Vermeidens von stuckness. Seid gespannt!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1222],"tags":[1355,1356],"class_list":["post-13186","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fahrrad","tag-karlsruhe","tag-treffen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das Jahrhundertrennen (2) - manipogo<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das Jahrhundertrennen (2) - manipogo\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Weiter im Text. Als n\u00e4chstes erwartet euch der Teilemarkt, eine Diskussion \u00fcber Geschichte und Ewigkeit und das erste Treffen der Hochrad-Elite, die sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Die gro\u00dfen Rennen machen dann die dritte Folge aus; zun\u00e4chst Fahrrad und Technik sowie die Kunst des Reparierens und des Vermeidens von stuckness. Seid gespannt!\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"manipogo\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2017-05-19T00:02:05+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-11-11T20:59:43+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"web108\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"web108\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"16\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13186#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13186\"},\"author\":{\"name\":\"web108\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/991913de0e39267877f234553fd7f58d\"},\"headline\":\"Das Jahrhundertrennen (2)\",\"datePublished\":\"2017-05-19T00:02:05+00:00\",\"dateModified\":\"2024-11-11T20:59:43+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13186\"},\"wordCount\":2943,\"commentCount\":0,\"keywords\":[\"Karlsruhe\",\"Treffen\"],\"articleSection\":[\"Fahrrad\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13186#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13186\",\"url\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13186\",\"name\":\"Das Jahrhundertrennen (2) - manipogo\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2017-05-19T00:02:05+00:00\",\"dateModified\":\"2024-11-11T20:59:43+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/991913de0e39267877f234553fd7f58d\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13186#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13186\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13186#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Das Jahrhundertrennen (2)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/\",\"name\":\"manipogo\",\"description\":\"Gott und die Welt\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/991913de0e39267877f234553fd7f58d\",\"name\":\"web108\",\"url\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?author=1\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das Jahrhundertrennen (2) - manipogo","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Das Jahrhundertrennen (2) - manipogo","og_description":"Weiter im Text. Als n\u00e4chstes erwartet euch der Teilemarkt, eine Diskussion \u00fcber Geschichte und Ewigkeit und das erste Treffen der Hochrad-Elite, die sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Die gro\u00dfen Rennen machen dann die dritte Folge aus; zun\u00e4chst Fahrrad und Technik sowie die Kunst des Reparierens und des Vermeidens von stuckness. Seid gespannt!","og_url":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186","og_site_name":"manipogo","article_published_time":"2017-05-19T00:02:05+00:00","article_modified_time":"2024-11-11T20:59:43+00:00","author":"web108","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"web108","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"16\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186"},"author":{"name":"web108","@id":"https:\/\/manipogo.de\/#\/schema\/person\/991913de0e39267877f234553fd7f58d"},"headline":"Das Jahrhundertrennen (2)","datePublished":"2017-05-19T00:02:05+00:00","dateModified":"2024-11-11T20:59:43+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186"},"wordCount":2943,"commentCount":0,"keywords":["Karlsruhe","Treffen"],"articleSection":["Fahrrad"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/manipogo.de\/?p=13186#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186","url":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186","name":"Das Jahrhundertrennen (2) - manipogo","isPartOf":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/#website"},"datePublished":"2017-05-19T00:02:05+00:00","dateModified":"2024-11-11T20:59:43+00:00","author":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/#\/schema\/person\/991913de0e39267877f234553fd7f58d"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/manipogo.de\/?p=13186"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13186#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/manipogo.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Das Jahrhundertrennen (2)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/manipogo.de\/#website","url":"https:\/\/manipogo.de\/","name":"manipogo","description":"Gott und die Welt","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/manipogo.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/manipogo.de\/#\/schema\/person\/991913de0e39267877f234553fd7f58d","name":"web108","url":"https:\/\/manipogo.de\/?author=1"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13186"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13186\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13187,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13186\/revisions\/13187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}