{"id":13241,"date":"2017-05-30T01:10:44","date_gmt":"2017-05-30T00:10:44","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=13241"},"modified":"2024-11-11T22:47:21","modified_gmt":"2024-11-11T21:47:21","slug":"das-jahrhundertrennen-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241","title":{"rendered":"Das Jahrhundertrennen (11)"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind fast am Ziel. Die Szene mit Rudi und Sue in der Diskothek war schon einmal gesendet und verwendet worden, doch hier steht sie im Kontext. Die beiden begeben sich zum Friedhof.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Veteranenspeisung<\/em><\/p>\n<p>Die Gruppen sind von den Museen bald zur\u00fcckgefahren<br \/>\nZum See-Camping, um sich dort umzuziehn, sich zu erfrischen,<br \/>\naus den Kost\u00fcmen sich zu sch\u00e4len, sich zu verwandeln in die Leute, die sie waren,<br \/>\nund um vorm Abendessen noch ein kleines Bier zu zischen.<br \/>\nMan war in den Museen so lang gezwungen, nur zu lauschen,<br \/>\nund auf der R\u00fcckfahrt musste man sehr gut aufpassen.<br \/>\nDrum will man hastig Ansichten und Meinungen austauschen<br \/>\nund sich den Abend des gelungnen Tags richtig gefallen lassen.<br \/>\nM\u00e4zen Carl Reuss war unabk\u00f6mmlich, fragt den Staller,<br \/>\nwie alles denn gelaufen? Dieser sagt: So eigentlich recht gut,<br \/>\ndie B\u00fcrgermeisterin, auch die Museen, war zum Gefallen aller.<br \/>\nPeter Rogoff sagt dazu, gegeben habe es auch b\u00f6ses Blut,<br \/>\ndurch das Skelett am See, die Polizei sei da noch dran.<br \/>\nDie Zauberfrau habe im Sarg nen Anverwandten mitgebracht.<br \/>\nStaller erg\u00e4nzt: \u201eDas hatten wir nicht auf dem Plan.<br \/>\nEs \u00fcberschattet unser Treffen, wer h\u00e4tt es gedacht?\u201c<br \/>\nTwain tritt hinzu. \u201eIch habe mich zur\u00fcckgezogen\u201c,<br \/>\nerkl\u00e4rt er, \u201evon allen \u00c4mtern und sogar erwogen<br \/>\nheut, hier zur\u00fcckzureisen in diesem Moment.<br \/>\nIch bin nicht mehr der Pr\u00e4sident.<br \/>\nMan hat den Norweger gew\u00e4hlt,<br \/>\nDie F\u00fchrungsriege bleibt kompakt, das ist, was z\u00e4hlt.<br \/>\nDas Endergebnis war allerdings reichlich knapp.<br \/>\nDoch f\u00fcr die Zukunft melde ich mich ab.\u201c<br \/>\nDer neue Veteranenchef habe erkl\u00e4rt,<br \/>\ner komme heute sp\u00e4ter, dringender Termin:<br \/>\nEr gebe heute Abend in der Stadt ein Rockkonzert,<br \/>\nwir sollten erstmal essen ohne ihn.<br \/>\nMan tr\u00f6stet Terry Twain, gibt ihm einen Kaffee,<br \/>\nbeschw\u00f6rt ihn, er solle bleiben. Gibt ihm einen Gin.<br \/>\nDie Cateringexperten errichten l\u00e4rmend ihr Gala-B\u00fcffet.<br \/>\nStaller, Reuss und Twain schaun melancholisch vor sich hin.<\/p>\n<p>Die ersten sind die aufger\u00e4umten Appenzeller,<br \/>\nbesetzen gleich den ersten Tisch, sind alle ja noch frei.<br \/>\nSie lachen, holen eine Flasche Wein, die Stimmung wird gleich heller.<br \/>\n\u201eDas war ein sch\u00f6ner Tag!\u201c ruft Claude. \u201eTag zwei.\u201c<br \/>\nTwain dreht sich weg, Claude hat ihn, wie er denkt, besch\u00e4digt,<br \/>\nhat ihn br\u00fcskiert, hat seine Stellung laufend untergraben.<br \/>\nNobel kommt, der Bayer, und er sagt: \u201e Twain ist erledigt,<br \/>\nverraten ist er worden, das ist nun der finale Niedergang.<br \/>\nAh, Karmann und der Luggi kommen, hier geht\u2019s lang.<br \/>\nIch rieche n\u00e4mlich Schweinebraten!<br \/>\nOb\u2019s wohl auch Kn\u00f6del gibt? Wei\u00df man ja nie, wir sind in Baden.\u201c<br \/>\nDa sto\u00dfen zu den Deutschen und den Schweizern Belgier und Franzosen,<br \/>\nnehmen vom B\u00fcffett sich mit zwei Flaschen mit Bordeaux.<br \/>\nJacques fischt sich f\u00fcr Natalie aus einer Vase sieben Rosen.<br \/>\nEr gibt sie ihr. Und sie err\u00f6tet: \u201eSind die f\u00fcr mich? Liebst du mich so?\u201c<br \/>\nLarray Wanton und seine Kanadiertruppe kommen verschwitzt,<br \/>\nsie drehten nochmal eine Runde, um Appetit sich anzufahren.<br \/>\nAuch Cranston Loggle wirkt leicht angespannt und sehr erhitzt.<br \/>\nEr sagt, als er sich setzt, zu Teagarden: \u201eSeit vielen Jahren<br \/>\nGab\u2019s wieder eine Kampfabstimmung, und es war ein Fiasko.<br \/>\nDer Janssen taugt ja nichts, da brauchen wir Vollkasko.<br \/>\nDer f\u00e4hrt den Klub voll an die Wand!\u201c<br \/>\nStan Teagarden erwidert: \u201eSei doch nicht so arrogant!<br \/>\nUnd nicht so negativ. Es ist ja nicht der Heil\u2019ge Stuhl,<br \/>\nunser Verein, ist nicht das Zentrum dieser Welt, bleib cool!<br \/>\nIch bin nicht richtig konzentriert, hab meine eignen Sorgen,<br \/>\nich denke intensiv ans Century, ans Rennen fr\u00fch am Morgen.\u201c<\/p>\n<p>Drunten am See vor dem Begegnungszelt<br \/>\nKochen die Inder, Araber und Afrikaner Reis mit Curry und Kous-Kous.<br \/>\nNur r\u00fchrt in einem Topf, sagt: \u201eDas da droben ist nicht unsre Welt.<br \/>\nBellaire gibt Pfeffer zu und meint: \u201eWir haben sie gest\u00f6rt. Man muss<br \/>\nsie ruhig machen lassen, sie halten sich f\u00fcr wichtig, leider fehlt der Spa\u00df.<br \/>\nUnd weiter fehlt \u2026 mir Rudi und auch Sue. Wei\u00df jemand was?\u201c<br \/>\nSagt der Historiker, der hinzukommt: \u201eSie haben sich entfernt,<br \/>\no teure Freundin. Sie ruhen auf dem Friedhof, kurz. Besternt<br \/>\nist nun der Himmel, wie romantisch ist da so ein T\u00eate-\u00e0-T\u00eate.<br \/>\nWie gerne ich mit Ihnen sowas erleben t\u00e4t!\u201c<br \/>\n\u2015 \u201eNicht jetzt!\u201c bescheidet ihm Bellaire. \u201eIch will noch wissen,<br \/>\nob wir Miranda hierbehalten, ob sie die Austreibung der Geister kann vermissen.\u201c<br \/>\nMiranda, in Wei\u00df, lehnt ungl\u00fccklich am Zelteingang.<br \/>\n\u201eNein, Sue braucht meine Assistenz\u201c, sagt sie, \u201eich sp\u00fcr den Drang,<br \/>\ndabei zu sein. Mahindi bringt mich hin.\u201c Wieder flie\u00dfen Tr\u00e4nen.<br \/>\n\u201eIch habe ein Geheimnis und muss es doch erw\u00e4hnen.\u201c<br \/>\nMan geht zu ihr. Miranda setzt sich und sagt fl\u00fcsternd, was sie ahnt,<br \/>\numgeben von Bellaire, Karl-Heinz und Nur.<br \/>\n\u201eIch sehe eine gelbe Aura, aber nur um Nur. Es ist geplant<br \/>\noder gewiss, dass bald \u2026 verliert sich ihre Spur.<br \/>\nIch seh es auch bei Rudi und bei Sue, beim englischen Patienten.<br \/>\nDie vier werden das Rennen morgen\u00a0 \u2026 nicht beenden,<br \/>\nwenn sie es fahren. Lasst es sein. Die Karten des Tarot mir sagen: Tod,<br \/>\ndoch sp\u00fcr ich nicht Verderben, nicht der Untergang euch droht,<br \/>\neher Erneuerung, vielleicht eine \u2026 Aufgabe h\u00f6h\u2018rer Art,<br \/>\neine unglaubliche, von andrer Dimension gew\u00fcnschte Himmelfahrt.\u201c<br \/>\nNur erbleicht. Miranda schluchzt und bebt. Man schlie\u00dft sie in die Arme.<br \/>\n\u201eDas heute war zuviel f\u00fcr sie. Wir m\u00fcssen sie verschonen\u201c,<br \/>\nsagt Bellaire. \u201eLasst schlafen eine Stunde sie. Bondy\u00e8 \u00a0wird es euch lohnen.<br \/>\nWir bringen sie ins Zelt, ins Warme.\u201c<\/p>\n<p>Nobel oben ist verbl\u00fcfft: Da kommen Bykow und die Tillingham,<br \/>\nfast majest\u00e4tisch, Hand in Hand, besetzen einen Tisch.<br \/>\nUnd schaun, wer au\u00dfer ihnen auch noch k\u00e4m.<br \/>\nVersp\u00e4tet sind nach ihren K\u00fcssen Jacques Dutronc und Natalie, und frisch<br \/>\nSetzen sie sich daneben. Natalie steckt ihre Rosen<br \/>\nIn ein noch leeres Weinglas, als Larry Wanton und Latigue<br \/>\nund andere eintreffen. Der Tisch der Belgier, Kanadier, Franzosen<br \/>\nwird \u00fcberm\u00fctig, tr\u00e4umt vom Rennen morgen und vom Sieg.<br \/>\n\u201eEs ist doch eine sch\u00f6ne englische heilige Tradition\u201c,<br \/>\nsagt Dorothy, \u201egestartet wird es, wenn die V\u00f6gel pfeifen schon,<br \/>\nim Morgengraun, das heilige Jahrhundertrennen!<br \/>\nWir fahren, wenn die anderen B\u00fcrger pennen.\u201c<br \/>\n\u201eWei\u00dft du noch\u201c, f\u00e4llt Larry ein, \u201edas Rennen in der Schweiz,<br \/>\nwo nach der H\u00e4lfte Rudi mit dem Tebag hatte bereits<br \/>\ndas Rennen in der Tasche. Er war richtig auf Touren,<br \/>\nund sechzehn Mal den \u00f6den Kurs wir da durchfuhren.\u201c<br \/>\nDorothy erl\u00e4utert, dass sie morgen zwanzig Kilometer f\u00fchren<br \/>\nund das acht Mal, das sei schon mal erfreulich.<br \/>\nDas sei nicht ganz so \u00f6de, und man k\u00f6nne sp\u00fcren<br \/>\nDen Geist der Landschaft, denn viele Stopps seien abscheulich.<br \/>\nPeter Rogoff und Sibylle setzen sich dazu.<br \/>\nSie wollten dennoch, sagen sie, gehen fr\u00fch zu Bett.<br \/>\n\u201eAufstehen um f\u00fcnf, wir brauchen etwas Ruh\u201c,<br \/>\nSibylle meint. \u201ePeter macht mit, liebt R\u00e4der, findet alle nett.\u201c<br \/>\n\u201eEin neuer Fan\u201c, lobt Viktor, \u201eja, das lob ich mir.<br \/>\nDann sind wir mehr: zweihundertvier.\u201c<\/p>\n<p>Wie mittags sitzen wie Verschw\u00f6rer eng beisammen<br \/>\nder Pole Leszek, Wunder, Loggle und Jock Hiller.<br \/>\n\u201eBald wissen wir\u201c, sagt Cranston, \u201ewoher stammen<br \/>\nDie angeblichen Geister, die unsichtbaren Killer,<br \/>\ndie nun so penetrant an unsren R\u00e4dern h\u00e4ngen,<br \/>\nwie uns versichert wurde; und es muss uns dr\u00e4ngen,<br \/>\ndie Sache aufzukl\u00e4ren. Ich halt es ja f\u00fcr Unfug,<br \/>\nf\u00fcr einen Wahn der \u00fcberspannten Geisterfrau; ist alles Humbug.\u201c<br \/>\nLeszek sch\u00fcttelt da den Kopf. \u201eDiese Frau, die war schon ehrlich,<br \/>\ndie hat etwas gesehn, das ihr wohl schien gef\u00e4hrlich.<br \/>\nDer Monsignore, der muss uns begleiten,<br \/>\ndann k\u00f6nnen wir ohne Gefahr zum Friedhof reiten.\u201c<br \/>\nDer so Ersehnte sitzt allein in einer Ecke vor dem Rotweinglas,<br \/>\nals sei die Wandlung schon geschen, vollzogen nun das Sakrament.<br \/>\nAls Wunder ihn drum bittet, sagt er: \u201eDas<br \/>\nIst in meinem Sinne, gut, dass ihr es erkennt.<br \/>\nMein letzter Exorzismus ist zwar schon paar Jahre her.<br \/>\nDoch war ich stets erfolgreich; Geister austreiben, das ist nicht schwer.<br \/>\nWir fahren um halb elf, dann k\u00f6nnen wir gem\u00fctlich in die Pedale treten<br \/>\nund auf der Fahrt noch einen Rosenkranz gemeinsam beten.\u201c<\/p>\n<p><em>CL Drais<\/em><\/p>\n<p>Der Hauptfriedhof ist indessen lang und breit besichtigt worden<br \/>\nVon Sue und Rudi, denn zum Club geht\u2019s erst um acht.<br \/>\nEs gibt so viele Wege, Gr\u00e4ber, Mausoleen, Eingangspforten,<br \/>\nund in der lauschigen und mondbegl\u00e4nzten Samstagnacht,<br \/>\nwenn niemand sonst den Toten seine Ehr erweist,<br \/>\ngibt\u2019s fast, meint Rudi, keinen sch\u00f6n\u2018ren Platz auf Erden.<br \/>\n\u201eDu hast nicht Angst\u201c, fragt sie, \u201evor einem Geist?\u201c<br \/>\n\u201eSp\u00e4ter vielleicht\u201c, sagt er, \u201enun raus, es muss zum Club gefahren werden.\u201c<\/p>\n<p>Rudi l\u00f6st ein Ticket, und er und Sue besteigen eine Stra\u00dfenbahn.<br \/>\nEr ist als Handwerker gekleidet, seine Begleiterin indessen,<br \/>\ngeht ja in Schwarz, beh\u00e4ngt mit Totenk\u00f6pfen \u2026 Man glotzt die beiden an.<br \/>\nIst Fastnacht? Fast h\u00e4tte manch einer das Aussteigen vergessen.<br \/>\n\u201eClub Caribic?\u201c fragt Rudi ein paar junge Leute. \u2015 \u201eGrad an der Pyramide,<br \/>\nam Marktplatz, ganz zentral, rechts oben, erster Stock.<br \/>\nDa ists speziell, da trifft sich eher die Elite.<br \/>\nOb ihr da reind\u00fcrft? Die kriegen so was von nem Schock.\u201c<br \/>\nIn dem Haus dort oben wartet eine Schlange. Der T\u00fcrsteher sie streng taxiert.<br \/>\nRudi fl\u00fcstert Sue zu: \u201eVielleicht gibt es ein Kennwort?<br \/>\nIch sage einfach Friedhof. Oder Drais.\u201c &#8211; \u201eFalsch\u201c, meint Sue, fixiert<br \/>\nden W\u00e4chter, sagt dann: \u201eMambo io\u201c. Er l\u00e4sst sie durch: \u201eIhr seid an Bord.\u201c<br \/>\nDrinnen ist es hei\u00df und eng. Musik im Hintergrund, nicht laut.<br \/>\nRudi und Sue k\u00e4mpfen sich durch zu einer Bar. Leer noch die B\u00fchne.<br \/>\nDas Schlagzeug ist dort aufgebaut.<br \/>\nZwei Gitarren auf zwei St\u00e4ndern, und ein H\u00fcne<br \/>\nsteckt noch die letzten Stecker ein. Von oben blaues Licht.<br \/>\nRudi hat ein Bier bestellt, f\u00fcr Sue ne Cola-Rum.<\/p>\n<p>Der H\u00fcne richtet sich nun auf. Ins Mikrofon er spricht:<br \/>\n\u201eDer Hauptact heute, liebe Leute, ist ein Wahn und bringt euch um!<br \/>\nLang erwartet, weltbekannt, Garant f\u00fcr Drive, Tempo und Kraft.<br \/>\nAus Norwegen, Karlsruhe, Austin\/Texas, endlich hier<br \/>\nim Club Caribic: CL Drais mit Songs von ZZ Top, die kriegen was geschafft!<br \/>\nB\u00fchne frei f\u00fcr unsre Band, Gott Rock, wir danken dir!\u201c<br \/>\nEin kleiner dicker Mann mit Schnauzbart besetzt flink den Schlagzeugsitz.<br \/>\nVon links betritt die B\u00fchne \u2026 Pluto, h\u00e4ngt sich eine Gitarre vor den Bauch.<br \/>\nVon rechts schlendert herbei \u2026 P\u00e5l Janssen! Rudi denkt, das ist ein Witz!<br \/>\nP\u00e5l schnappt sich die zweite Gitarre: zwei Vollb\u00e4rte, zwei dunkle Brillen auch,<br \/>\nnur hat den Helm der Wikinger P\u00e5l auf, den mit Geh\u00f6rn,<br \/>\nund Pluto einen schwarzen Spitzhut, wie Venezianer ihn sonst tragen<br \/>\nim Karneval, mit Schleier. R\u00f6hrt ins Mikrofon: \u201eWe turn you on!\u201c<br \/>\nund spielt die ersten Riffs. P\u00e5l Janssens Bass trifft in den Magen.<\/p>\n<p>Sie bringen gleich den \u201eSharp Dressed Man\u201c und singen \u201eYes we can!\u201c<br \/>\nSchwingen synchron nach rechts und links ihre Gitarren:<br \/>\n\u201eEvery girl&#8217;s crazy bout a sharp dressed man!\u201c<br \/>\nPluto spielt ein Solo, l\u00e4sst jaulen seine Saiten, alle starren<br \/>\nbegl\u00fcckt, und P\u00e5l spielt stoisch-unergr\u00fcndlich seinen Bass.<\/p>\n<p>\u201eShe&#8217;s got legs, she&#8217;s alright\u201c \u2026 nun stehen sie R\u00fccken an R\u00fccken,<br \/>\nund feuern Energie ins Publikum, das ist gebannt, und manche werden blass.<br \/>\nDie ersten tanzen, fallen in Ekstase, Haare fliegen im Entz\u00fccken.<br \/>\nDann steht Pluto ganz rechts zum \u201eTube Snake Boogie\u201c, P\u00e5l wirkt links.<br \/>\nDas ist der Texas-Sound, und alles schwirrt und schwingt und flirrt.<br \/>\nPluto spielt sich um sein Leben, P\u00e5l zupft den Bass, und so gelingt&#8217;s,<br \/>\ndass man fast meint, man h\u00e4tt\u2018 in eine Bar in Austin, Texas, sich verirrt.<br \/>\n\u201eEl Loco\u201c, \u201eSleeping Bag\u201c, \u201eConcrete and Steel\u201c,<br \/>\nSie geben weiter Dampf, und es wird immer w\u00fcster.<br \/>\nP\u00e5l schaut Rudi an und singt: \u201eI am the president, wir sind am Ziel!\u201c<br \/>\ndann \u201ePlanet of Women\u201c. Pl\u00f6tzlich wird P\u00e5ls Stimme d\u00fcster.<\/p>\n<p>\u201eI&#8217;m shuffling through the texas sand, but my head&#8217;s in Mississippi,<br \/>\nI&#8217;m shuffling through the texas sand, but my head&#8217;s in Mississippi,<br \/>\nthe blues has got a hold on me, I believe, I&#8217;m getting dizzy!<br \/>\nI keep thinking bout this night in Memphis, Lord I thought I was in heaven<br \/>\nI keep thinking bout this night in Memphis, Lord I thought I was in heaven<br \/>\nWhen I was stumbling through the parking log I felt like an invisible seven-eleven.\u201c<br \/>\nDie Gitarre klingt gedehnt, gequ\u00e4lt, die schrillen T\u00f6ne schrauben sich empor \u2026<br \/>\nalle tanzen, rocken, ballen F\u00e4uste, die Arme wie die Schlangen sich verdrehen.<br \/>\nPluto weist auf Sue und Rudi, wirft zwei Objekte hoch in Richtung Ausgangstor,<br \/>\ndie in Zeitlupe silbern blinkend in der Luft rotieren und auf die beiden niedergehen.<br \/>\nEs sind zwei Schl\u00fcssel. Rudi f\u00e4ngt den einen, Sue schnappt sich den zweiten.<br \/>\nDas alles, w\u00e4hrend CL Drais sie weiterpeitscht, alles ist voll Adrenalin,<br \/>\ndie T\u00e4nzer rufen \u201eYeah\u201c, wollen weiter auf der Tempowoge reiten,<br \/>\ndie Musik ist ja unglaublich und wirkt st\u00e4rker als Amphetamin,<br \/>\nbesser als Haschisch, Whisky, Starkbier, Morphium,<br \/>\nm\u00e4chtiger als Testosteron und als Erythropoietin:<br \/>\nUnd alle, alle fallen ins Delirium.<\/p>\n<p>\u201eDelirious\u201c fegt los, hinter Sues und Rudis R\u00fccken. Sie kriegens nicht mehr mit.<br \/>\nSie w\u00fchlen sich hindurch, umkurven jene Zonen, wo tanzend wird gek\u00e4mpft,<br \/>\nbis sie zum Ausgang kommen, wo auch sinnig steht \u201eExit\u201c.<br \/>\nRudi winkt noch Pluto zu, der grinst. Dann drau\u00dfen. Alles klingt ged\u00e4mpft.<\/p>\n<p>Dann unten. \u201ePuh\u201c, schnauft Rudi. \u201eUff. Du liebe Zeit. O Mann.\u201c<br \/>\nSue atmet schwer, verdreht die Augen, wischt sich ab den Schwei\u00df.<br \/>\nRudi sieht erst sie, dann in der Hand den Schl\u00fcssel an.<br \/>\nSue h\u00e4lt den ihren hoch: \u201eMeiner f\u00fcr den Friedhof, deiner \u2026 na, wer wei\u00df?\u201c<br \/>\nIm selben Augenblick f\u00e4llt ihrer beider Augen Blick<br \/>\nauf zwei bildsch\u00f6ne R\u00e4der, die links an einer S\u00e4ule stehn wie drangepresst.<br \/>\nRudi: \u201eSiehst du das auch? Ist&#8217;s eine T\u00e4uschung, ist&#8217;s ein Trick?\u201c<br \/>\nEin wei\u00dfer Cruiser, das sind fast R\u00e4der-Stra\u00dfenkreuzer, amerikanische Gef\u00e4hrte<br \/>\nmit dicken Reifen, gro\u00dfem Radstand, Harley-Lenker,<br \/>\nsuperbequem zum \u201eCruisen\u201c durch die Stadt, stets auf der F\u00e4hrte<br \/>\nder n\u00e4chsten Whisky-Bar, f\u00fcr K\u00fcnstler und f\u00fcr Denker.<br \/>\nAm wei\u00dfen stecken auf dem Lenkerschaft drei Federn.<br \/>\nDer schwarze, dicht an ihn gelehnt, hat einen Totenkopf an selber Stelle.<br \/>\nDie S\u00e4ttel, die gefedert, sind von Brooks, nat\u00fcrlich ledern.<br \/>\nEs gibt ein T\u00e4schlein f\u00fcr Reparaturen, eine Luftpumpe, f\u00fcr alle F\u00e4lle.<br \/>\nDer Schl\u00fcssel n\u00e4hert sich dem Schloss des Schlosses. Und er passt.<br \/>\nDie beiden Helme, die dran h\u00e4ngen, passen auch. Sue sieht: \u201eMit Nabendynamo.\u201c<br \/>\n\u201eUnd Scheibenbremsen\u201c, w\u00fcrdigt Rudi. Sie bestimmt: \u201eIch fahre wei\u00df<br \/>\nund tue Bu\u00dfe. Du f\u00e4hrst nun schwarz. Wei\u00dfe Magie f\u00fcr CL Drais!<br \/>\nDie Totenk\u00f6pfe leg ich ab, und Uropa wird bald bestattet. Ich bin froh.\u201c<br \/>\nSie winken fr\u00f6hlich den Passanten zu und klingeln \u00fcberm\u00fctig.<br \/>\nVon irgendeinem Kirchturm her schl\u00e4gt mehrmals eine Glocke.<br \/>\nZehn Uhr. \u201eDa ist jemand zu uns \u00fcber alle Ma\u00dfen g\u00fctig!\u201c<br \/>\nruft Rudi r\u00fcber zur Begleiterin. \u00a0\u201eHerz, was willst du mehr, frohlocke!\u201c<\/p>\n<p>Die R\u00e4der bleiben vor dem Friedhof, gesichert durch die Kette.<br \/>\nMan wei\u00df ja nicht, ob vor der Geisterschlacht<br \/>\nein K\u00f6rperloser das Verlangen h\u00e4tte,<br \/>\nmit einem Cruiser auszureiten, durch die Nacht!<br \/>\nEs ist noch Zeit, das Klima mild,<br \/>\ndie beiden lagern sich in Sichtweite der Draisschen Stele<br \/>\nunter einem Baum, fast ein bukolisch\u2018 Bild.<br \/>\n\u201eDu musst noch etwas wissen\u201c, sagt Sue, \u201elass zu, dass ich\u2019s erz\u00e4hle.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind fast am Ziel. Die Szene mit Rudi und Sue in der Diskothek war schon einmal gesendet und verwendet worden, doch hier steht sie im Kontext. Die beiden begeben sich zum Friedhof.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1222],"tags":[1355,1356],"class_list":["post-13241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fahrrad","tag-karlsruhe","tag-treffen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das Jahrhundertrennen (11) - manipogo<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das Jahrhundertrennen (11) - manipogo\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wir sind fast am Ziel. Die Szene mit Rudi und Sue in der Diskothek war schon einmal gesendet und verwendet worden, doch hier steht sie im Kontext. Die beiden begeben sich zum Friedhof.\u00a0\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"manipogo\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2017-05-30T00:10:44+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-11-11T21:47:21+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"web108\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"web108\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13241#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13241\"},\"author\":{\"name\":\"web108\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/991913de0e39267877f234553fd7f58d\"},\"headline\":\"Das Jahrhundertrennen (11)\",\"datePublished\":\"2017-05-30T00:10:44+00:00\",\"dateModified\":\"2024-11-11T21:47:21+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13241\"},\"wordCount\":2601,\"commentCount\":0,\"keywords\":[\"Karlsruhe\",\"Treffen\"],\"articleSection\":[\"Fahrrad\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13241#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13241\",\"url\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13241\",\"name\":\"Das Jahrhundertrennen (11) - manipogo\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2017-05-30T00:10:44+00:00\",\"dateModified\":\"2024-11-11T21:47:21+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/991913de0e39267877f234553fd7f58d\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13241#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13241\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?p=13241#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Das Jahrhundertrennen (11)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/\",\"name\":\"manipogo\",\"description\":\"Gott und die Welt\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/991913de0e39267877f234553fd7f58d\",\"name\":\"web108\",\"url\":\"https:\\\/\\\/manipogo.de\\\/?author=1\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das Jahrhundertrennen (11) - manipogo","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Das Jahrhundertrennen (11) - manipogo","og_description":"Wir sind fast am Ziel. Die Szene mit Rudi und Sue in der Diskothek war schon einmal gesendet und verwendet worden, doch hier steht sie im Kontext. Die beiden begeben sich zum Friedhof.\u00a0","og_url":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241","og_site_name":"manipogo","article_published_time":"2017-05-30T00:10:44+00:00","article_modified_time":"2024-11-11T21:47:21+00:00","author":"web108","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"web108","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241"},"author":{"name":"web108","@id":"https:\/\/manipogo.de\/#\/schema\/person\/991913de0e39267877f234553fd7f58d"},"headline":"Das Jahrhundertrennen (11)","datePublished":"2017-05-30T00:10:44+00:00","dateModified":"2024-11-11T21:47:21+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241"},"wordCount":2601,"commentCount":0,"keywords":["Karlsruhe","Treffen"],"articleSection":["Fahrrad"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/manipogo.de\/?p=13241#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241","url":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241","name":"Das Jahrhundertrennen (11) - manipogo","isPartOf":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/#website"},"datePublished":"2017-05-30T00:10:44+00:00","dateModified":"2024-11-11T21:47:21+00:00","author":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/#\/schema\/person\/991913de0e39267877f234553fd7f58d"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/manipogo.de\/?p=13241"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13241#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/manipogo.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Das Jahrhundertrennen (11)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/manipogo.de\/#website","url":"https:\/\/manipogo.de\/","name":"manipogo","description":"Gott und die Welt","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/manipogo.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/manipogo.de\/#\/schema\/person\/991913de0e39267877f234553fd7f58d","name":"web108","url":"https:\/\/manipogo.de\/?author=1"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13241"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13241\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38739,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13241\/revisions\/38739"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/manipogo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}