{"id":13502,"date":"2017-07-07T01:30:51","date_gmt":"2017-07-06T23:30:51","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=13502"},"modified":"2017-06-25T18:40:10","modified_gmt":"2017-06-25T16:40:10","slug":"manicomio-rom-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=13502","title":{"rendered":"Manicomio, Rom (2)"},"content":{"rendered":"<p>Robert Edler von Musil ist der Autor des Romans <em>Mann ohne Eigenschaften. <\/em>Ich kenne nichts Besseres. Musil, der Klagenfurter, war Ingenieur und achtete leidenschaftliche Pr\u00e4zision. Ein gro\u00dfer Stilist und guter Beobachter war er, was sich auch in seinen Tageb\u00fcchern abbildet.<!--more--><\/p>\n<p>\u00bbEin Hof, abgeschlossen, von einer Galerie umzogen. Am Eingang idiotische Jungen, rotzig unsauber. Ein junger Mann dr\u00e4ngt sich an uns heran, queruliert. Gott wei\u00df, womit er vorher seine Zeit verbrachte. Ich will hinaus, bittet er, wann l\u00e4sst du mich hinaus. Dar\u00fcber hat der Direktor zu entscheiden, nicht ich, beruhigt Sergio. Der bittet weiter und allm\u00e4hlich kommt ein Ton von Drohung in seine Stimme, von Bedr\u00e4ngen, etwas Schwirrendes, Umflatterndes, wissenlos Gef\u00e4hrdendes. Die W\u00e4rter dr\u00fccken ihn auf seine Bank. Einer sitzt hier, ein einfacher Mann, noch in seiner dunklen Sonntagskleidung. Sie gr\u00fc\u00dfen scheu und h\u00f6flich, tragen bescheiden kleine Bitten vor, man hat mehr den Eindruck eines Gef\u00e4ngnisses.<\/p>\n<p>Dann der andere Hof. Vorsicht beim Eintreten, der W\u00e4rter pocht mit der Faust an das Tor und auf dieses Zeichen m\u00fcssen sich alle in einer Reihe in der Galerie aufstellen oder dort auf die B\u00e4nke setzen. Sergio sch\u00e4rft mir noch eigens ein, in mindestens zwei Schritten Abstand vorbeizugehn. Alle tun wir es. Wie einer seinen Platz verl\u00e4sst, packen ihn die W\u00e4rter. Es kommt alles darauf an jede Unruhe im Keim schon zu ersticken, wir sind sieben gegen drei\u00dfig; in einem stillen ummauerten, nur von Irren umwohnten Hof, darunter M\u00f6rder. (Das Merkw\u00fcrdige ist, dass sie einander nichts tun, sich nur \u00fcber die Fremden, St\u00f6renden erregen.) Gleich bei der T\u00fcr steht einer, mittelgro\u00df, mittelstark, einen braunen Knebelbart und stechende Augen. Er lehnt mit verschr\u00e4nkten Armen in der Ecke, schweigt und sieht uns b\u00f6se zu. Ich glaube, dem wird es gelingen, auszubrechen.<\/p>\n<p>\u00bbDann ein Kleiner, Untersetzter. Mit einem kurz geschorenen Str\u00e4flingssch\u00e4del, der sich nach oben verj\u00fcngt. Z\u00e4hne zum Steineknacken. Er steht auf. Sergio spricht ein paar Worte mit ihm. Fragen Sie ihn warum er hier ist, sagt mir Sergio. Der kann ziemlich gut Deutsch. Warum bist du hier, frage ich. Das wei\u00dft du sehr gut, die Antwort. Ich wei\u00df es nicht, beharre ich, warum bist du hier? Das wei\u00dft du sehr gut!! Warum bist du so unh\u00f6flich zu mir? sage ich. Weil ich will, ich kann tun, was ich will!! Aber man darf doch nicht ohne Grund unh\u00f6flich sein? Ich darf tun, was ich will!! Verstehst du? Was ich will!! Ich m\u00f6chte mit dem Kerl jetzt nicht allein sein; er spricht sehr laut, raunzt mich an wie ein Unteroffizier, lcht mit irgendetwas seines Gesichts und ich glaube er w\u00fcrde mich, wenn er k\u00f6nnte, an der Kehle packen und ins Gesicht bei\u00dfen. Ich bin von Berlin, sage ich. Oh Berlin, eine sch\u00f6ne Stadt, antwortet der M\u00f6rder, ganz ver\u00e4ndert, ein Glanz geht \u00fcber ihn, eine Weichheit, aber das macht den Eindruck einer unheimlichen Unberechenbarkeit noch tiefer. Sergi neckt ihn, er ist b\u00f6s auf ihn, antwortet ihm nicht. (\u2026)<\/p>\n<p>\u00bbEinzelzellen: Von ferne ein Schrei, immer der eine Schrei. Wir \u00f6ffnen die Zellent\u00fcr. Ein kahler Raum, in der Ecke ein Abort, zugedeckt, frei in der Mitte eine niedere Liegestatt. Ein nackter Mann steht in der Mitte des Raumes. Er ist so gro\u00df wie ich, ziemlich muskul\u00f6s. Braunblonden Bart, hellbraune Schamhaare. Mit gespreizten Beinen steht er da, den Kopf gesenkt, dicken Speichel im Bart. Er macht wie ein Pendel immer die gleiche Bewegung, ein Herumwerfen des Oberk\u00f6rpers nach der einen Seite, etwas gesenkten Kopfes, und mit einer Fingerbewegung \u2026 Dazu jedesmal ein lauter Schrei, \u203a\u00c4h\u2039 keuchend, mit kolossaler Anspannung der Atmungsmuskulatur hervorgesto\u00dfen. Ihm ist nicht zu helfen, man muss warten, bis er erm\u00fcdet. Das dauert stundenlang. \u2013 In einer anderen Zelle ein bl\u00f6dsinniger Alter. Er blinzelt uns an. Alkoholiker. Hat getr\u00e4umt, seine Frau betr\u00f6ge ihn, und erschlug sie nach dem Erwachen. \u2013 In einer anderen Zelle ein Arzt, stumpfsinnig, br\u00fctend, wir treten gleich wieder hinaus. \u2013<\/p>\n<p>\u00bbIn einer letzten Zelle ein Advokat. In Stra\u00dfenkleidung blo\u00df ohne Kragen. Er hat einen schwarzen Vollbart, schwarzes Haar. Er sieht aus, als ob er sogleich zu einem Pl\u00e4doyer aufs Gericht gehen k\u00f6nnte. Blo\u00df so ein m\u00fchsames Verstehen liegt in seiner Art, wenn er spricht, etwas Z\u00e4hes, durch das sich sein Geist durchk\u00e4mpfen muss; aber man w\u00fcrde es kaum gewahren, tr\u00e4fe man ihn nicht hier. Doktor, sagt er, immer kommen Sie mit Freunden, wer ist der Herr? Ein Arzt aus Berlin. \u2013 Immer kommen Sie mit Fremden, ich will auch einmal mitkommen, zeigen Sie mir \u2013 und er schickt sich an, sich uns anzuschlie\u00dfen. Addio Avvocato, sagt Prof. Sergi schnell und die W\u00e4rter schlie\u00dfen mit einem gewissen Respekt die T\u00fcr. \u2015\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Robert Edler von Musil ist der Autor des Romans Mann ohne Eigenschaften. Ich kenne nichts Besseres. Musil, der Klagenfurter, war Ingenieur und achtete leidenschaftliche Pr\u00e4zision. 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