{"id":16428,"date":"2021-08-27T00:26:06","date_gmt":"2021-08-26T22:26:06","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=16428"},"modified":"2021-08-15T00:02:44","modified_gmt":"2021-08-14T22:02:44","slug":"lodernde-sinnlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=16428","title":{"rendered":"Lodernde Sinnlichkeit"},"content":{"rendered":"<p>Ich besitze sogar das Buch eines bulgarischen Lyrikers: Pejo Jaworow hei\u00dft er und sein Lyrikband <em>Den Schatten der Wolken nach<\/em>. Seine Gedichte hielten Kollegen f\u00fcr genial, seinen Namen \u2014 Kratscholow \u2014 f\u00fcr h\u00e4sslich. Also tauften sie ihn um, und der junge Mann nahm den Namen an. Er war ein hochbegabter Lyriker und sein Ende tragisch. Wieder eine ungl\u00fcckliche Liebesgeschichte. <!--more--><\/p>\n<p>Dieser Beitrag schlie\u00dft an Eminescu an, den Dichter aus Rum\u00e4nien. Im S\u00fcden grenzt an das Land Bulgarien, das lange von den T\u00fcrken unterjocht wurde. Noch 1878 waren Regionen nicht befreit, und Pejo Jaworow ging als Freisch\u00e4rler oft in den Kampf der Mazedonier um ihre Freiheit. Am 1. Januar 1878 in Tschirpan geboren, wurde Jaworow sp\u00e4ter Redakteur einiger Zeitschriften, Bibliothekar der Nationalbibliothek und ab 1910 zeitweise Chefregisseur am Nationaltheater.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/2021-02-27-0003.jpg\" rel=\"attachment wp-att-21350\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-21350\" src=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/2021-02-27-0003-227x300.jpg\" alt=\"2021-02-27-0003\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/2021-02-27-0003-227x300.jpg 227w, https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/2021-02-27-0003.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a>In jenem Jahr (1910) erschien <em>Dem Schatten der Wolken nach<\/em>, was viele als Jaworows Gesamtwerk und Verm\u00e4chtnis ansahen. Es machte ihn zum Nachfolger von Christo Botew (1848-1876), dem gro\u00dfen bulgarischen Nationaldichter, der im Kampf um die Unabh\u00e4ngigkeit seines Landes fiel, zwei Jahre vor Jaworows Geburt. Viel geht es um Liebe und Leidenschaft, und ein Zeitgenosse verfiel auf den suggestiven Begriff <em>lodernde Sinnlichkeit<\/em>.<\/p>\n<p>1906 hatte sich Pejo Jaworow in Mina Todorowa verliebt, deren Familie gegen die Beziehung war. Nicht einmal als sie in einer Klinik am Atlantik im Sterben lag, durfte Pejo zu ihr. Am 12. Juli 1910 starb sie. Der Dichter lernte dann 1911 Lora Karawelowa kennen, die hartn\u00e4ckig hinter ihm her war, bis er sie heiratete. (<em>Chinesisches Sprichwort: Einem hungrigen Tiger und einer verliebten Frau entkommst du nicht.<\/em>)<\/p>\n<p>Nach der Heimkehr von einer Abendgesellschaft, es war im November 1913, macht Lora ihrem Mann eine Szene. Sie ist rasend eifers\u00fcchtig und erschie\u00dft sich mit Jaworows Pistole. Dieser, geschockt, will sich auch erschie\u00dfen. Die Kugel bleibt im Gehirn stecken, und Jaworow erblindet. Es kommen Ger\u00fcchte auf, er habe Lora ermordet. Diese Anschuldigungen setzen Pejo Jaworow so sehr zu, dass er am 16. Oktober seinem Leben ein Ende setzt. (<em>Oben rechts das Paar Lora\/Pejo, Abbildung aus dem erw\u00e4hnten Buch. Lora wirkt harmlos wie ein Vogel.)<\/em><\/p>\n<p>Eine Art Gesamtausgabe von Jaworows Werk erschien, herausgegeben von Norbert Randow, 1999 beim C. Weiherm\u00fcller Verlag in Leverkusen. Die Verlagsgr\u00fcnderin betreibt seit 30 Jahren das <a href=\"http:\/\/www.weiherm\u00fcller.de\/\" target=\"_blank\">Zentral Antiquariat in <\/a>der Stadt. Ich hoffe, das ist noch so; der letzte Eintrag des <a href=\"https:\/\/zentralantiquariatleverkusen.wordpress.com\/\" target=\"_blank\">Zentralantiquariat-Blogs <\/a>datiert vom 30. M\u00e4rz vergangenen Jahres. Jedenfalls war es mutig, das Buch zu machen. So etwas geht nur mit Hingabe und Liebe zur Literatur, denn von Pejo Jaworows Lyrikband werden sich sicher nur wenige Exemplare verkauft haben.<\/p>\n<p><strong><em>Du bist nicht schuld<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Aus einer anderen Welt stamm ich \u2014 nicht schuld bist du.<\/em><br \/>\n<em> Du Kind des Erdenstaubs, des Tr\u00e4ume Staub weht zu;<\/em><br \/>\n<em> Nicht schuld bist du, von dir begehrt ich nicht<\/em><br \/>\n<em> Dein Leidenschafts-Russ; Geist aber, der Kristallen glich.<\/em><br \/>\n<em> Von dir begehrte ich, dass du ein Spiegel gl\u00e4nzend,<\/em><br \/>\n<em> Nur meinem Traum geweiht in lichter Einsamkeit:<\/em><br \/>\n<em> Ein Zauberspiegel gl\u00e4nzend, so Bild als Leben schenkend<\/em><br \/>\n<em> Dem sch\u00f6nen Wunschbild mein im hellen Bronzekleid.<\/em><\/p>\n<p><em>Du bist nicht schuld \u2014 aus einer andern Welt stamm ich.<\/em><br \/>\n<em> Kenn Staub und Rauch im himmelhohen Frosthauch nicht;<\/em><br \/>\n<em> Aus einer andern Welt stamm ich, was h\u00fclfest du<\/em><br \/>\n<em> Bei meinem Schneeschlaf, meiner Eisestr\u00e4ume Ruh!<\/em><br \/>\n<em> Was h\u00fclfest du, bist du doch keine Harfe klingend,<\/em><br \/>\n<em> Die um das, was geheim ist, im Finstern schluchzt allein. \u2014<\/em><br \/>\n<em> Bist keine Harfe klingend, mit meiner Seele singend,<\/em><br \/>\n<em> Die in mein Lied einstimmt von Freude und von Pein! \u2014<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Epitaph<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Sein Ziel war nicht, dem Ruhme nachzujagen:<\/em><br \/>\n<em> Kein Stra\u00dfenstreit, und auch kein Schlachtenschlagen.<\/em><br \/>\n<em> Wo Dunkles wirkt, dort war er hingezogen;<\/em><br \/>\n<em> Und Liebe hie\u00df das Schwert, das er erw\u00e4hlte.<\/em><br \/>\n<em> Er nahm das Kreuz und hat es hochgehoben,<\/em><br \/>\n<em> Wo lange Zeit als Kult nur L\u00fcge z\u00e4hlte.<\/em><\/p>\n<p><em>Des B\u00f6sen Druck, und doch kein Schulterbiegen.<\/em><br \/>\n<em> Ein Dornenweg, und doch kein Kraftversiegen.<\/em><br \/>\n<em> Die harte Brust, darin kein Bosheitswallen.<\/em><br \/>\n<em> Sein L\u00e4cheln war dem Freund, dem Feind beschieden &#8230;<\/em><br \/>\n<em> So bis ans Grab, ans Ende denn von allem.<\/em><br \/>\n<em> Du teurer Freund, genie\u00dfe deinen Frieden!<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Verm\u00e4chtnis<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Ihr Br\u00fcder, dies Verm\u00e4chtnis hinterlass ich:<\/em><br \/>\n<em>Ob ungl\u00fccklich ich sterbe einst, im Frieden,<\/em><br \/>\n<em>Ob gl\u00fccklich, fallend im Kampf \u2014 verscharrt mich nicht<\/em><br \/>\n<em>Mit andern in der Erde, Fra\u00df den W\u00fcrmern.<\/em><\/p>\n<p><em>Verm\u00e4chtnis heilig, heilig einzul\u00f6sen;<\/em><br \/>\n<em>Durch Feuer zu Asche meinen Leichnam wandelt &#8230;<\/em><br \/>\n<em>Dort auf dem Meer, dem Sturm und Flugget\u00f6se \u2014 <\/em><br \/>\n<em>Nur ihnen meine Asche anvertrauet.<\/em><\/p>\n<p>Aus dem genannten Buch <em>Pejo Jaworow<\/em>. \u00dcbersetzt hat ihn <strong><em>Norbert Randow<\/em><\/strong> (1929-2013). Er kam aus Strelitz, studierte in Berlin und Sofia, wurde Assistent an der Humboldt-Universit\u00e4t, jedoch 1962 wegen \u00bbBeihilfe zur Republikflucht\u00ab zu drei Jahren Haft verurteilt. Danach wurde Randow zum \u00dcbersetzer und F\u00f6rderer der bulgarischen Literaur und war freiberuflich t\u00e4tig. Nach 30 Jahren (1993) konnte er wieder an die Berliner Universi\u00e4t zur\u00fcckkehren (dazu bitte lesen: <a href=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=1285\" target=\"_blank\">Eine Professorenbiografie<\/a>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich besitze sogar das Buch eines bulgarischen Lyrikers: Pejo Jaworow hei\u00dft er und sein Lyrikband Den Schatten der Wolken nach. Seine Gedichte hielten Kollegen f\u00fcr genial, seinen Namen \u2014 Kratscholow \u2014 f\u00fcr h\u00e4sslich. Also tauften sie ihn um, und der junge Mann nahm den Namen an. Er war ein hochbegabter Lyriker und sein Ende tragisch. 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