{"id":17422,"date":"2020-02-27T00:34:19","date_gmt":"2020-02-26T23:34:19","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=17422"},"modified":"2020-02-25T22:02:33","modified_gmt":"2020-02-25T21:02:33","slug":"liebet-eure-feinde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=17422","title":{"rendered":"Liebet eure Feinde"},"content":{"rendered":"<p>Vergangenen Sonntag war in der Messe das Evangelium der Auszug bei Matth\u00e4us 5,38-48, in dem es hei\u00dft: <em>Liebet eure Feinde<\/em>. Papst Franziskus hielt eine Messe in Bari und predigte selbst. (Im Mai sollte ich einmal Michel de Montaigne von seiner Papstaudienz 1580 erz\u00e4hlen lassen, als er in Rom zum Fu\u00dfkuss bei Gregor III. antreten durfte.) Heute k\u00fcmmern wir uns um ein Kapitel aus <em>Der abenteuerliche Simplicissimus<\/em> von Grimmelshausen, 1668 erschienen.<!--more--><\/p>\n<p>Den <em>Simplicissimus<\/em> schlug ich auf, und es sprang mir ebendiese Stelle der Feindesliebe entgegen, und was Hans Jacob Christoph zu Grimmelshausen dazu erz\u00e4hlt, mag in den vergangenen tausend Jahren vielen durch den Kopf gegangen sein. Wer dich auf die linke Backe schl\u00e4gt, dem halt auch die rechte hin! Liebe diejenigen, die dich hassen, bete f\u00fcr die, die euch verfolgen! Das Christentum hat eine sensationelle Lehre, die es wahrhaft wert w\u00e4re, umgesetzt zu werden.<\/p>\n<p>Doch davon sind wir nach zweitausend Jahren Christentum so weit entfernt, wie es die Fr\u00fchchristen bei Christi Geburt waren. Schimpfen ist einfach, etwas beherzigen schwer. Der Simplicissimus ist der naive Held eines Romans aus dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg, der \u00bb\u00fcberau\u00df lustig und m\u00e4nniglich n\u00fctzlich zu lesen\u00ab ist. Im XXV. Kapitel wird es theologisch. <em>Vor<\/em> ist meist als <em>f\u00fcr<\/em> zu lesen.<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/jezuufamtobie-2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-17425\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-17425\" src=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/jezuufamtobie-2.jpg\" alt=\"jezuufamtobie\" width=\"191\" height=\"264\" \/><\/a>Christus spricht: \u00bbLiebet eure Feinde, segent die euch fluchen, tut wohl denen die euch hassen, bittet vor die so euch beleidigen und verfolgen, auf dass ihr Kinder seid euers Vaters im Himmel dann so ihr liebten, die euch lieben, was werdet ihr f\u00fcr Lohn haben? tun solches nicht auch die Z\u00f6llner? und so ihr euch nur zu euren Br\u00fcdern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? tun nicht die Z\u00f6llner auch also?\u00ab Aber ich fande nicht allein niemand, der diesem Befelch Christi nachzukommen begehrte, sondern jedermann t\u00e4t gerad das Widerspiel; es hie\u00dfe: Viel Schw\u00e4ger, viel Knebelspie\u00df; und nirgends fande sich mehr Neid, Hass, Missgunst, Hader und Zank, als zwischen Br\u00fcdern, Schwestern und andern angeborenen Freunden, sonderlich wenn ihnen ein Erb zu teilen zugefallen war.<\/em><\/p>\n<p>Grimmelshausen will sagen, dass wir den Feind nur ehren, wenn Geld dabei herausspringt, und dass wir es nicht einmal schaffen, unsere Freunde zu lieben, weshalb \u00bbdie offenen S\u00fcnder, Publikanen und Z\u00f6llner &#8230; uns heutigen Christen mit \u00dcbung br\u00fcderlicher Liebe weit \u00fcberlegen gewesen; ma\u00dfen ihnen Christus selbstens das Zeugnus gibt, dass sie sich untereinander geliebet haben.\u00ab Wo die gr\u00f6\u00dfte Lieb und Treu sein sollte, vermerkt der Autor, habe er die h\u00f6chste Untreu und den gewaltigsten Hass gefunden.<\/p>\n<p><em>Mancher Herr schunde seine getreue Diener und Undertanen, hingegen wurden etliche Undertanen an ihren frommen Herren zu Schelmen. Den kontinuierlichen Zank vermerket ich zwischen vielen Eheleuten; mancher Tyrann hielte sein ehrlich Weib \u00e4rger als einen Hund, und manche lose Vettel ihren frommen Mann vor einen Narrn und Esel. Viel h\u00fcndische Herrn und Meister betrogen ihre flei\u00dfige Dienstbotten um ihren geb\u00fchrenden Lohn und schm\u00e4\u00fclerten beides, Speis und Trank; hingegen sahe ich auch viel untreu Gesind, die ihre fromme Herren entweder durch Diebstahl oder Fahrl\u00e4ssigkeit ins Verderben setzten. (&#8230;)<\/em><\/p>\n<p><em>Ich sahe einmal einen Soldaten einem anderen eine dichte Maulschelle geben und bildete mir ein, der Geschlagene w\u00fcrde den anderen Backen auch darbieten. Aber ich irrete, denn der Beleidigte zoge von Leder und versetzte dem T\u00e4ter eine Wunde davor an Kopf. Ich schriee ihm \u00fcberlaut zu und sagte: \u00bbAch Freund, was machst du?\u00ab (&#8230;)<\/em><\/p>\n<p>Dann: der Krieg. Gimmelshausen traf t\u00e4glich Leute, die sich r\u00fchmten:<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/federl_konrad-3.jpg\" rel=\"attachment wp-att-17426\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-17426\" src=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/federl_konrad-3-300x184.jpg\" alt=\"federl_konrad\" width=\"300\" height=\"184\" srcset=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/federl_konrad-3-300x184.jpg 300w, https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/federl_konrad-3.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00bbPotz Blut, wie haben wir gester gesoffen! Ich hab mich in einem Tag wohl dreimal vollgesoffen, und ebenso vielmal gekotzt. Potz Stern, wie haben wir die Bauren, die Schelmen, tribuliert. Potz Strahl, wie haben wir Beuten gemacht. Potz hundert Gift, wie haben wir ein Spa\u00df mit den Weibern und M\u00e4gden gehabt.\u00ab (&#8230;) Solche und dergleichen unchristliche Reden erf\u00fcllten mir alle Tag die Ohren, und \u00fcberdas, so h\u00f6rte und sahe ich auch in Gottes Namen s\u00fcndigen, welches wohl zu erbarmen ist. Von den Kriegern wurde es am meisten praktiziert, wenn sie n\u00e4mlich sagten: \u00bbWir wollen in Gottes Namen auf Partei, pl\u00fcndern, mitnemmen, totschie\u00dfen, niedermachen, angreifen, gefangennemmen, in Brand stecken\u00ab, und was ihrer schr\u00f6cklichen Arbeiten und Verrichtungen mehr sein m\u00f6gen.<\/em><\/p>\n<p>Und wenn der Simplicissimus den Leuten mit seiner \u00bbH. Schrift\u00ab kam oder sonst \u00bbtreuherzig abmahnte\u00ab, was nicht im Einklang mit Jesu Worten stand, so<\/p>\n<p><em>hielten mich die Leut vor einen Narren, ja ich wurde<\/em> <em>meiner guten Meinung halber so oft ausgelacht, dass ich endlich auch unwillig wurde und mir vorsetzte, gar zu schweigen &#8230;\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Man stelle sich vor, heute, 350 Jahre sp\u00e4ter, finge einer im Alltag an, man solle den Kollegen lieben, der einen peinigt, und statt drei Seiten Strafarbeit gleich sechs schreiben &#8230; wie doof f\u00e4nden das die Leute! Bist du beh\u00e4mmert? w\u00fcrden sie sagen. F\u00fcr verr\u00fcckt gehalten w\u00fcrde man. Das spricht f\u00fcr die kirchliche Urlehre: Sie steht auch heute noch quer zum hirnlosen Treiben der Menschen. Wollen wir es nicht dennoch einmal vorsichtig versuchen, f\u00fcr die zu beten, die uns verfolgen? Sie zu &#8230; lieben?<\/p>\n<p>\u2245 \u03d6<\/p>\n<p><em>Das war geschrieben worden, kurz bevor ich von der Tat von Volkmarsen am Nachmittag des Rosenmontag erfuhr. Er werde in der Zeitung stehen, so soll der Mann sich von einer Nachbarin verabschiedet haben. Nicht nur lieben manche nicht ihre Freunde, sondern sie bringen sogar noch Unschuldige um, weil ihnen irgendwas oder alles nicht passt. Und das in einem Land, in dem man ruhig leben kann und das einem alle denkbaren Annehmlichkeiten bietet. Ist das nicht abgr\u00fcndig? Man weigert sich jedoch, dar\u00fcber nachzudenken, sondern spekuliert lieber dar\u00fcber, wer CDU-Vorsitzender wird. Alles auf Abwehr. Denn sonst m\u00fcsste man sich fragen, was schiefgegangen ist. Was den Leuten fehlt. (Was fehlt Ihnen? fragt die \u00c4rztin) Alles Weitere dazu steht in dem Januar-Beitrag <a href=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=17225\" target=\"_blank\">Wer sind die Opfer? <\/a>Die Antwort: wir alle. Und T\u00e4ter sind wir auch. Wir alle sind f\u00fcr die einzelnen Irren verantwortlich, die unsere Freunde t\u00f6ten.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergangenen Sonntag war in der Messe das Evangelium der Auszug bei Matth\u00e4us 5,38-48, in dem es hei\u00dft: Liebet eure Feinde. Papst Franziskus hielt eine Messe in Bari und predigte selbst. (Im Mai sollte ich einmal Michel de Montaigne von seiner Papstaudienz 1580 erz\u00e4hlen lassen, als er in Rom zum Fu\u00dfkuss bei Gregor III. antreten durfte.) 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