{"id":19243,"date":"2020-09-23T00:51:55","date_gmt":"2020-09-22T22:51:55","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=19243"},"modified":"2020-09-06T21:52:11","modified_gmt":"2020-09-06T19:52:11","slug":"harry-heine-5-don-ramiro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=19243","title":{"rendered":"Harry Heine (5): Don Ramiro"},"content":{"rendered":"<p>Ich nehme eine Serie mit Gedichten von Heinrich Heine (1797-1856) wieder auf &#8230; und pl\u00f6tzlich merke ich, dass er ziemlich genau 100 Jahre vor Bertolt Brecht (1898-1956) lebte: Geburt und Tod liegen \u00e4hnlich. Darf man die beiden die gr\u00f6\u00dften deutschen Lyriker der Neuzeit nennen? Wir m\u00fcssten Joseph von Eichendorff dazunehmen (er starb 1857). Heute von Heine eine schwarze Ballade, die sich so ereignet haben k\u00f6nnte, da wir viele Geschichten \u00fcber Geister kennen.<!--more--><\/p>\n<p>In meinem Beitrag Geistererscheinungen habe ich das grunds\u00e4tzlich behandelt. Manche Sterbende erscheinen Freunden oder Freundinnen im Augenblick ihres Todes oder davor oder danach. Die Forscher der <em>Society for Psychical Research<\/em> waren 1882 gro\u00dfz\u00fcgig und nannten es <em>Death coincidences<\/em>, wenn das Abbild (der Geist) eines Menschen 12 Stunden vor oder 12 Stunden nach dem Tod gesehen wird.<\/p>\n<p><em>Don Ramiro<\/em> ist ein schauerliches Gedicht von Heinrich Heine. Es steht in dem <em>Buch der Lieder<\/em> (1817-1826). Damals gab es schon eine erste <em>Gothic<\/em>-Str\u00f6mung: E. T. A. Hoffmann hatte <em>Die Elixiere des Teufels<\/em> ver\u00f6ffentlicht, 1818 schrieb Mary Woolstoncraft Shelly den <a href=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=11428\" target=\"_blank\">Frankenstein<\/a>. Heine hat nur ein paar d\u00fcstere Balladen verfasst; das Schauerliche war nicht sein Metier, doch das Gedicht <strong><em>Don Ramiro<\/em><\/strong> ist ihm gut gelungen. Lassen wir es mal in normaler Schrift. Ich finde, <em>kursiv<\/em> liest sich ein langes Gedicht nicht so gut. Wir sind in Toledo.<\/p>\n<p>\u00bbDonna Clara! Donna Clara!<br \/>\nHei\u00dfgeliebte langer Jahre!<br \/>\nHast beschlossen mein Verderben,<br \/>\nUnd beschlossen ohn Erbarmen.<\/p>\n<p>Donna Clara! Donna Clara!<br \/>\nIst doch s\u00fc\u00df die Lebensgabe!<br \/>\nAber unten ist es grausig,<br \/>\nIn dem dunkeln, kalten Grabe.<\/p>\n<p>Donna Clara! Freu dich, morgen<br \/>\nWird Fernando, am Altare,<br \/>\nDich als Ehgemahl begr\u00fc\u00dfen &#8211;<br \/>\nWirst du mich zur Hochzeit laden?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDon Ramiro! Don Ramiro!<br \/>\nDeine Worte treffen bitter,<br \/>\nBittrer als der Spruch der Sterne,<br \/>\nDie da spotten meines Willens.<\/p>\n<p>Don Ramiro! Don Ramiro!<br \/>\nR\u00fcttle ab den dumpfen Tr\u00fcbsinn;<br \/>\nM\u00e4dchen gibt es viel auf Erden,<br \/>\nAber uns hat Gott geschieden.<\/p>\n<p>Don Ramiro, der du mutig<br \/>\nSo viel Mohren \u00fcberwunden,<br \/>\n\u00dcberwinde nun dich selber \u2014<br \/>\nKomm auf meine Hochzeit morgen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDonna Clara! Donna Clara!<br \/>\nJa, ich schw\u00f6r es, ja ich komme!<br \/>\nWill mit dir den Reihen tanzen; &#8211;<br \/>\nGute Nacht, ich komme morgen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbGute Nacht!\u00ab &#8211; Das Fenster klirrte.<br \/>\nSeufzend stand Ramiro unten,<br \/>\nStand noch lange wie versteinert;<br \/>\nEndlich schwand er fort im Dunkeln. \u2014<\/p>\n<p>Endlich auch, nach langem Ringen,<br \/>\nMu\u00df die Nacht dem Tage weichen;<br \/>\nWie ein bunter Blumengarten<br \/>\nLiegt Toledo ausgebreitet.<\/p>\n<p>Prachtgeb\u00e4ude und Pal\u00e4ste<br \/>\nSchimmern hell im Glanz der Sonne;<br \/>\nUnd der Kirchen hohe Kuppeln<br \/>\nLeuchten stattlich wie vergoldet.<\/p>\n<p>Summend, wie ein Schwarm von Bienen,<br \/>\nKlingt der Glocken Festgel\u00e4ute,<br \/>\nLieblich steigen Betges\u00e4nge<br \/>\nAus den frommen Gottesh\u00e4usern.<\/p>\n<p>Aber dorten, siehe! siehe!<br \/>\nDorten aus der Marktkapelle,<br \/>\nIm Gewimmel und Gewoge,<br \/>\nStr\u00f6mt des Volkes bunte Menge.<\/p>\n<p>Blanke Ritter, schmucke Frauen,<br \/>\nHofgesinde, festlich blinkend,<br \/>\nUnd die hellen Glocken l\u00e4uten,<br \/>\nUnd die Orgel rauscht dazwischen.<\/p>\n<p>Doch, mit Ehrfurcht ausgewichen,<br \/>\nIn des Volkes Mitte wandelt<br \/>\nDas geschm\u00fcckte junge Ehpaar,<br \/>\nDonna Clara, Don Fernando.<\/p>\n<p>Bis an Br\u00e4utigams Palasttor<br \/>\nW\u00e4lzet sich das Volksgew\u00fchle;<br \/>\nDort beginnt die Hochzeitfeier,<br \/>\nPrunkhaft und nach alter Sitte.<\/p>\n<p>Ritterspiel und frohe Tafel<br \/>\nWechseln unter lautem Jubel;<br \/>\nRauschend schnell entfliehn die Stunden,<br \/>\nBis die Nacht herabgesunken.<\/p>\n<p>Und zum Tanze sich versammeln<br \/>\nIn dem Saal die Hochzeitg\u00e4ste;<br \/>\nIn dem Glanz der Lichter funkeln<br \/>\nIhre bunten Prachtgew\u00e4nder.<\/p>\n<p>Auf erhobne St\u00fchle lie\u00dfen<br \/>\nBraut und Br\u00e4utigam sich nieder,<br \/>\nDonna Clara, Don Fernando,<br \/>\nUnd sie tauschen s\u00fc\u00dfe Reden.<\/p>\n<p>Und im Saale wogen heiter<br \/>\nDie geschm\u00fcckten Menschenwellen,<br \/>\nUnd die lauten Pauken wirbeln,<br \/>\nUnd es schmettern die Trommeten.<\/p>\n<p>\u00bbDoch warum, o sch\u00f6ne Herrin,<br \/>\nSind gerichtet deine Blicke<br \/>\nDorthin nach der Saalesecke?\u00ab<br \/>\nSo verwundert sprach der Ritter.<\/p>\n<p>\u00bbSiehst du denn nicht, Don Fernando,<br \/>\nDort den Mann im schwarzen Mantel?\u00ab<br \/>\nUnd der Ritter l\u00e4chelt freundlich:<br \/>\n\u00bbAch! das ist ja nur ein Schatten.\u00ab<\/p>\n<p>Doch es n\u00e4hert sich der Schatten,<br \/>\nUnd es war ein Mann im Mantel;<br \/>\nUnd Ramiro schnell erkennend,<br \/>\nGr\u00fc\u00dft ihn Clara, glutbefangen.<\/p>\n<p>Und der Tanz hat schon begonnen,<br \/>\nMunter drehen sich die T\u00e4nzer<br \/>\nIn des Walzers wilden Kreisen,<br \/>\nUnd der Boden dr\u00f6hnt und bebet.<\/p>\n<p>\u00bbWahrlich gerne, Don Ramiro,<br \/>\nWill ich dir zum Tanze folgen,<br \/>\nDoch im n\u00e4chtlich schwarzen Mantel<br \/>\nH\u00e4ttest du nicht kommen sollen.\u00ab<\/p>\n<p>Mit durchbohrend stieren Augen<br \/>\nSchaut Ramiro auf die Holde,<br \/>\nSie umschlingend spricht er d\u00fcster:<br \/>\n\u00bbSprachest ja, ich sollte kommen!\u00ab<\/p>\n<p>Und ins wirre Tanzget\u00fcmmel<br \/>\nDr\u00e4ngen sich die beiden T\u00e4nzer;<br \/>\nUnd die lauten Pauken wirbeln,<br \/>\nUnd es schmettern die Trommeten.<\/p>\n<p>\u00bbSind ja schneewei\u00df deine Wangen!\u00ab<br \/>\nFl\u00fcstert Clara, heimlich zitternd.<br \/>\n\u00bbSprachest ja, ich sollte kommen!\u00ab<br \/>\nSchallet dumpf Ramiros Stimme.<\/p>\n<p>Und im Saal die Kerzen blinzeln<br \/>\nDurch das flutende Gedr\u00e4nge;<br \/>\nUnd die lauten Pauken wirbeln,<br \/>\nUnd es schmettern die Trommeten.<\/p>\n<p>\u00bbSind ja eiskalt deine H\u00e4nde!\u00ab<br \/>\nFl\u00fcstert Clara, schauerzuckend.<br \/>\n\u00bbSprachest ja, ich sollte kommen!\u00ab<br \/>\nUnd sie treiben fort im Strudel.<\/p>\n<p>\u00bbLa\u00df mich, la\u00df mich! Don Ramiro!<br \/>\nLeichenduft ist ja dein Odem!\u00ab<br \/>\nWiederum die dunklen Worte:<br \/>\n\u00bbSprachest ja, ich sollte kommen!\u00ab<\/p>\n<p>Und der Boden raucht und gl\u00fchet,<br \/>\nLustig t\u00f6net Geig und Bratsche;<br \/>\nWie ein tolles Zauberweben,<br \/>\nSchwindelt alles in dem Saale.<\/p>\n<p>\u00bbLa\u00df mich, la\u00df mich! Don Ramiro!\u00ab<br \/>\nWimmerts immer im Gewoge.<br \/>\nDon Ramiro stets erwidert:<br \/>\n\u00bbSprachest ja, ich sollte kommen!\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbNun, so geh in Gottes Namen!\u00ab<br \/>\nClara riefs mit fester Stimme;<br \/>\nUnd dies Wort war kaum gesprochen,<br \/>\nUnd verschwunden war Ramiro.<\/p>\n<p>Clara starret, Tod im Antlitz,<br \/>\nKaltumflirret, nachtumwoben;<br \/>\nOhnmacht hat das lichte Bildnis<br \/>\nIn ihr dunkles Reich gezogen.<\/p>\n<p>Endlich weicht der Nebelschlummer,<br \/>\nEndlich schl\u00e4gt sie auf die Wimper;<br \/>\nAber Staunen will aufs neue<br \/>\nIhre holden Augen schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Denn derweil der Tanz begonnen,<br \/>\nWar sie nicht vom Sitz gewichen,<br \/>\nUnd sie sitzt noch bei dem Br\u00e4utgam,<br \/>\nUnd der Ritter sorgsam bittet:<\/p>\n<p>\u00bbSprich, was bleichet deine Wangen?<br \/>\nWarum wird dein Aug so dunkel? -\u00ab<br \/>\n\u00bbUnd Ramiro?\u00a0 \u2014\u00a0\u2014 \u00ab stottert Clara,<br \/>\nUnd Entsetzen l\u00e4hmt die Zunge.<\/p>\n<p>Doch mit tiefen, ernsten Falten<br \/>\nFurcht sich jetzt des Br\u00e4utgams Stirne;<br \/>\n\u00bbHerrin, forsch nicht blutge Kunde \u2014<br \/>\nHeute Mittag starb Ramiro.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich nehme eine Serie mit Gedichten von Heinrich Heine (1797-1856) wieder auf &#8230; und pl\u00f6tzlich merke ich, dass er ziemlich genau 100 Jahre vor Bertolt Brecht (1898-1956) lebte: Geburt und Tod liegen \u00e4hnlich. 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