{"id":27714,"date":"2022-10-15T00:51:25","date_gmt":"2022-10-14T22:51:25","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=27714"},"modified":"2022-10-15T00:19:39","modified_gmt":"2022-10-14T22:19:39","slug":"was-weisst-du-von-mir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=27714","title":{"rendered":"Was wei\u00dft du von mir?"},"content":{"rendered":"<p>Manche armen B\u00fccher stehen jahrelang, stumm leidend, im Regal deiner Bibliothek, bis du dich wieder an sie erinnerst. Nach vielen Jahren nahm ich wieder das <em>Libro de las alucinaciones<\/em> (2000) des spanischen Dichters Jos\u00e9 Hierro zur Hand. In der Einleitung fand ich eine Er\u00f6rterung des Ichs des Autors, verfasst von seinem Kollegen Dionisios Ca\u00f1as.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>1974 ver\u00f6ffentlichte Hierro (1922-2002, <em>im Bild unten<\/em>) den Gedichtband <em>Cuanto s\u00e9 de mi <\/em>, was hei\u00dft <em>Was du von mir wei\u00dft<\/em>, wenn ich nicht irre. In diesem Band scheint Hierro, schreibt Ca\u00f1as (<em>im Bild unten rechts<\/em>) im schwerbl\u00fctigen Stil der Literarurwissenschaft,<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/hierro-1.jpg\" rel=\"attachment wp-att-27718\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-27718\" src=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/hierro-1-300x222.jpg\" alt=\"hierro\" width=\"300\" height=\"222\" \/><\/a><em>uns zu zeigen, dass sein Buch das Bild seiner selbst enth\u00e4lt, das der Poet w\u00e4hrend seiner lyrischen Selbstbefragung entdecken konnte. Anders ausgedr\u00fcckt: die Poesie als Weg zur Erkenntnis seiner Identit\u00e4t. In der Poesie &#8230; h\u00f6rt man also die Stimme der poetischen Person einer symbolischen Ordnung. <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>In ihr f\u00e4llt die existenzielle Befragung \u00fcber das Leben des Autors mit jener eines allgemeinen beliebigen Individuums zusammen. (&#8230;) <\/em><a href=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/Retrato_Dionisio_Ca\u00f1as_Autor_Juan_Luis_L\u00f3pez_Palacios.jpg\" rel=\"attachment wp-att-27716\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-27716\" src=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/Retrato_Dionisio_Ca\u00f1as_Autor_Juan_Luis_L\u00f3pez_Palacios-239x300.jpg\" alt=\"Retrato_Dionisio_Ca\u00f1as_Autor_Juan_Luis_L\u00f3pez_Palacios\" width=\"239\" height=\"300\" \/><\/a><em>Eine der wichtigsten Themen der postmodernen Poesie ist die Frage nach der Identit\u00e4t des Autors, angefangen bei den \u00fcbersteigerten Gipfelst\u00fcrmen des romantischen Ichs &#8230; bis hin zu einem Ich, das seine Zeitgenossenschaft in der Epoche, in der es lebt, anerkennt oder seine Erfahrungen auf Personen der Vergangenheit oder aus einer imaginierten Zukunft projiziert. Der italienische Poet <a href=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=15098\" target=\"_blank\">Cesare Pavese<\/a>, der vor dem Zweiten Weltkrieg auf die Modernit\u00e4t verzichtete (seine Werke haben viel mit denen von Jos\u00e9 Hierro gemeinsam &#8230;), fragte sich 1935:\u00a0\u00bbAlle meine Bilder sind also nichts weiter als vielf\u00e4ltige und intelligente Facetten des fundamentalen Abbilds meiner Erde, die ich bin?\u00ab<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer Ich schreibt ob im Blog oder im Buch, meint also Alle. Literatur ist nur m\u00f6glich, weil wir alle eines Wesens sind: Nichts Menschliches ist uns fremd. Ich krieche als Leser ins Ich des Poeten hinein, verwandle es mir an, und so kann ich mit dessen Hilfe Bruchst\u00fccke von mir entdecken, die verborgen lagen. Literatur ist die Weitergabe von Erfahrungen und die \u00c4u\u00dferung eines \u00fcberpers\u00f6nlichen Wesens, so individuell es auch erscheinen mag. Mein Ich bedeutet nichts. Es ist nur eine Stimme von irgendwoher, die uns ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>Jetzt wollen wir aber auch ein Gedicht von Hierro lesen. Ich finde ja, dass das Spanische f\u00fcr Gedichte die sch\u00f6nste Sprache ist. Gerade schaute ich noch in <a href=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=19894\" target=\"_blank\">meinen Beitrag \u00fcber Lope de Vega<\/a>. <em>Si te echares al agua, \/ bien de mis ojos, llevame en tus brazos, \/ nademos todos.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Jos\u00e9 Hierro oder sein lyrisches Ich will nach Italien reisen, aber seine Frau fehlt ihm, von der wir nicht mehr erfahren, als dass sie nicht mehr da ist.\u00a0 <a href=\"https:\/\/manipogo.de\/?p=20919\" target=\"_blank\">Salvatore Quasimodo<\/a> wollte aus dem Meeresrauschen ihre Stimme h\u00f6ren, Montale sp\u00fcrte die Leere auf jeder Treppenstufe (er hatte seine kurzsichtige Frau immer gef\u00fchrt), und auch Ungaretti litt. Hierros Gedicht hei\u00dft <em>Reise nach Italien<\/em>, den Anfang lassen wir spanisch. (\u00dcbrigens sah ich mit Freude, dass das umgekehrte Fragezeichen, das im Spanischen am Anfang des Satzes steht, im Zeichensortiment hier vorhanden ist:\u00a0\u00bf \u00bf \u00bf) In dieser Sprache bin ich nicht total heimisch, aber daran liegt&#8217;s nicht, dass Ca\u00f1as schwer verst\u00e4ndlich r\u00fcberkam. Der schreibt so. Nun Hierro.<\/p>\n<p>Viaje a Italia<\/p>\n<p>Y ahore qu\u00e9 har\u00e9, si t\u00fa no est\u00e1s.<br \/>\nEn el espejo te desvaneciste.<br \/>\nQu\u00e9 har\u00e9, si ya no est\u00e1s. C\u00f3mo encontrarte. (&#8230;)<\/p>\n<p><strong><em>Reise nach Italien<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Und jetzt, was mache ich, da du nicht da bist.<\/em><br \/>\n<em>In einem Spiegel bist du verschwunden.<\/em><br \/>\n<em>Was mache ich, wenn du nicht mehr da bist. Wie dich treffen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich war in der Reiseagentur. <\/em><br \/>\n<em>Sagte: \u00bbZwei Fahrkarten.\u00ab \u00bbWohin?\u00ab<\/em><br \/>\n<em>\u00bbDorthin, wo es sein muss.\u00ab (In der Folge verstanden sie mich.) <\/em><br \/>\n<em>Nach Hause ging ich singend, mit wiedergeschenktem<\/em><br \/>\n<em>Leben. Ich besah mich im Spiegel.<\/em><br \/>\n<em>Du warst aber nicht da. Ich begriff. <\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt was kann ich tun. Ohne dich, wer kann<\/em><br \/>\n<em>wiederholen das Verklungene, das Verlorene: Venedig<\/em><br \/>\n<em>mit den rosa Fenstern, Rom mit H\u00fcten aus Quellen.<\/em><br \/>\n<em>Florenz und Siena, Neapel und Pisa,<\/em><br \/>\n<em>Botticelli, Giotto, Tizian, Zypressen und Pal\u00e4ste,<\/em><br \/>\n<em>Kan\u00e4le, Michelangelo, Fr\u00fcchte, M\u00f6wen, Donatello,<\/em><br \/>\n<em>was werden sie sein ohne dich, da du es warst, die ihnen<\/em><br \/>\n<em>Leben, Gef\u00fchl, Magie gabst. <\/em><\/p>\n<p><em>Ankommen werde ich \u2014 manchmal gef\u00e4llt es mir, <\/em><br \/>\n<em>mir vorzustellen: in der D\u00e4mmerung \u2014 <\/em><br \/>\n<em>in einer beliebigen Stadt. Werde den Reisef\u00fchrer studieren<\/em><br \/>\n<em>und &#8230; Das ist ein Versuch. Wer kann nach so langer Zeit<\/em><br \/>\n<em>sich einer gro\u00dfen Liebe n\u00e4hern ohne Seele, ohne Liebe, <\/em><br \/>\n<em>was auch hei\u00dft, nur mit den Augen?<\/em><\/p>\n<p><em>\u00bbEine Fahrkarte\u00ab, werde ich sagen. Sie fragen wohin. <\/em><br \/>\n<em>\u00bbAn einen Ort, den ich erfunden habe<\/em><br \/>\n<em>und der so richtig noch nicht existiert. Um mich in einem Spiegel<\/em><br \/>\n<em>zu betrachten, der mein Leben reflektiert, als ich noch nicht <\/em><br \/>\n<em>Ich war und dem ich mich nun n\u00e4here, nun, da<\/em><br \/>\n<em>ich mein Ebenbild nicht zur\u00fcckgeben kann.\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>Und sie werden verstehen, warum ich das sagte.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Sch\u00f6n ist das Bild des Spiegels. Ohne den Spiegel, der sie war, ja, wer bin ich? Wer liebend mit uns ist, gibt uns Leben, erkennt uns und best\u00e4tigt uns.\u00a0 Ohne diesen liebenden Spiegel, gibt es mich da noch? \u2014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche armen B\u00fccher stehen jahrelang, stumm leidend, im Regal deiner Bibliothek, bis du dich wieder an sie erinnerst. Nach vielen Jahren nahm ich wieder das Libro de las alucinaciones (2000) des spanischen Dichters Jos\u00e9 Hierro zur Hand. 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