{"id":28788,"date":"2023-01-04T00:57:41","date_gmt":"2023-01-03T23:57:41","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=28788"},"modified":"2022-12-26T23:58:32","modified_gmt":"2022-12-26T22:58:32","slug":"die-kunst-des-krieges-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=28788","title":{"rendered":"Die Kunst des Krieges (2)"},"content":{"rendered":"<p>Bedenken wir, dass um das Jahr 500 vor unserer Zeitrechnung Nachrichten \u00fcber den Gegner kaum zu erhalten waren. Bis zu Napoleons Zeiten wurden diese von reitenden Boten transportiert. Man operierte gewisserma\u00dfen auf Sichtweite. Der General brauchte einen erh\u00f6hten Standpunkt, um die Schlacht zu \u00fcberblicken. <!--more--><\/p>\n<p>Und dennoch gibt es Konstanten, die \u00fcber Jahrhunderte Bestand hatten. Die Moral der Truppe muss stimmen, \u00dcberraschung und Schnelligkeit sind Tr\u00fcmpfe, und Spione sind wichtig. \u2014 Im Zweiten Weltkrieg konnten in der Endphase die deutschen Funkspr\u00fcche entschl\u00fcsselt werden, was den Alliierten einen entscheidenden Vorteil brachte. H\u00f6ren wir weiter Sun Tzu:<\/p>\n<p><em>Wer also das Geschick besitzt, den Gegner in Atem zu halten, baut T\u00e4uschungen auf, die den Feind zum Handeln veranlassen. Er opfert etwas, damit der Feind danach greift. Indem er K\u00f6der auslegt, h\u00e4lt er ihn in Bewegung, und mit einer Truppe Schwerbewaffneter lauert er ihm auf.<\/em><\/p>\n<p><em>Der kluge K\u00e4mpfer achtet auf die Wirkung der kombinierten Energie und verlangt nicht zuviel vom einzelnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Benutze die Wissenschaft der schwachen und starken Punkte. &#8230; Deshalb zwingt der kluge K\u00e4mpfer seinem Gegner seinen Willen auf &#8230; Bel\u00e4stige den Feind, wenn er sich Ruhe g\u00f6nnen will. Zwinge ihn zum Aufbruch, wenn er ruhig lagert.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn wir den Ort und die Zeit der bevorstehenden Schlacht wissen, k\u00f6nnen wir uns aus gr\u00f6\u00dfter Entfernung auf den Kampf konzentrieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Das h\u00f6chste Ziel bei allen taktischen Entscheidungen muss sein, sie geheimzuhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Milit\u00e4rische Taktik ist dem Wasser \u00e4hnlich; denn das Wasser str\u00f6mt in seinem nat\u00fcrlichen Lauf von hohen Orten herunter und eilt bergab. So muss im Krieg gemieden werden, was stark ist, und geschlagen werden, was schwach ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Ohne Harmonie im Staate kann kein milit\u00e4rischer Feldzug unternommen werden; ohne Harmonie in der Armee kann kein Kampfverband gebildet werden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbe im Krieg die Verstellung, und du wirst siegen. Bewege dich nur, wenn ein wirklicher Vorteil zu gewinnen ist. &#8230; Deine Schnelligkeit soll sein wie die des Windes, deine Festigkeit wie die des Waldes.<\/em><\/p>\n<p><em>Deine Pl\u00e4ne sollen dunkel und unergr\u00fcndlich sein wie die Nacht. &#8230; \u00dcberlege jede Bewegung ganz genau. Siegen wird, wer den Kunstgriff der T\u00e4uschung beherrscht.<\/em><\/p>\n<p><em>Greife keine Soldaten an, die auf den Kampf warten. &#8230; Greife keine Armee an, die nach Hause zur\u00fcckkehrt, denn ein Mann, der darauf wartet, nach Hause zur\u00fcckzukehren, k\u00e4mpft todesmutig &#8230; Lasse ein Schlupfloch frei, wenn du eine Armee umzingelst, &#8230; um ihn daran zu hindern, mit dem Mut der Verzweiflung zu k\u00e4mpfen. Denn du darfst einen verzweifelten Gegner nicht zu hart bedr\u00e4ngen.<\/em><\/p>\n<p><em>Schlage kein Lager auf, wenn du in schwierigem Gel\u00e4nde bist. Lagere an hohen, sonnigen Orten.<\/em><\/p>\n<p><em>Es gibt f\u00fcnf gef\u00e4hrliche Fehler, die jeder General begehen kann. Die beiden ersten sind: Unbek\u00fcmmertheit, da sie zur Vernichtung f\u00fchrt; und Feigheit, da sie zur Gefangennahme f\u00fchrt. Der n\u00e4chste ist ein Ehrgef\u00fchl &#8230; und ein ungez\u00fcgeltes Temperament &#8230; Der letzte dieser Fehler ist \u00fcbergro\u00dfe Sorge um das Wohl der M\u00e4nner.<\/em><\/p>\n<p><em>Schnelligkeit ist eine wichtige Eigenschaft im Krieg. Nutze sie zu deinem Vorteil, wenn der Feind nicht bereit ist, gehe \u00fcber unerwartete Stra\u00dfen und greife unbewachte Orte an.<\/em><\/p>\n<p><em>Bringe deine Soldaten in Positionen, aus denen es keinen Fluchtweg gibt, und sie werden den Tod der Flucht vorziehen. Wenn sie den Tod vor sich sehen, gibt es nichts, was sie nicht erreichen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Du hast keinen Erfolg, wenn deine M\u00e4nner nicht standhaft und im Willen geeint sind; vor allem m\u00fcssen sie von einem Gemeinschaftsgef\u00fchl beseelt sein. &#8230; Das Prinzip, nach dem eine Armee gef\u00fchrt werden muss, besteht darin, ein Mindestma\u00df an Mut festzusetzen, das alle beweisen m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8230; die Pl\u00e4ne des Feindes sind durch Spione und nur durch sie zu ermitteln. Es darf in der ganzen Armee keine vertrauteren Beziehungen geben als jene, die mit Spionen aufrechterhalten werden. Keine andere Beziehung sollte gro\u00dfz\u00fcgiger belohnt werden.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bedenken wir, dass um das Jahr 500 vor unserer Zeitrechnung Nachrichten \u00fcber den Gegner kaum zu erhalten waren. Bis zu Napoleons Zeiten wurden diese von reitenden Boten transportiert. 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