{"id":29831,"date":"2023-03-19T00:52:25","date_gmt":"2023-03-18T23:52:25","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=29831"},"modified":"2023-03-18T23:48:37","modified_gmt":"2023-03-18T22:48:37","slug":"die-ritter-im-gedicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=29831","title":{"rendered":"Kreuzritter im Gedicht"},"content":{"rendered":"<p>Der edelm\u00fctige Ritter hat noch Jahrhunderte die Fantasie von Dichtern befl\u00fcgelt, und auch die Kreuzz\u00fcge wurden verkl\u00e4rt und lyrisch verbr\u00e4mt; an die Gr\u00e4uel dachte man nicht. So schreibt Novalis (1772-1801) tats\u00e4chlich: \u00bb<span dir=\"ltr\">Wir waschen bald mit frohem Mute \/ <\/span><span dir=\"ltr\">Das heil&#8217;ge Grab mit Heidenblute.\u00ab Trotzdem m\u00fcssen wir sein Gedicht <em>Das Lied des Kreuzfahrers<\/em> betrachten. <\/span><!--more--><\/p>\n<p>Um 1800, als Novalis seinen <em>Heinrich von Ofterdingen<\/em> schrieb, lagen die Kreuzz\u00fcge 600 Jahre zur\u00fcck. Die Gegenwart kommt dem jungen Heinrich schal und fade vor, er sehnt sich nach heldenm\u00fctigen Unternehmungen und innerer Bewegung.<\/p>\n<p><strong><em>Das Lied des Kreuzfahrers<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><span dir=\"ltr\">Das Grab steht unter wilden Heiden;<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Das Grab, worin der Heiland lag,<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Muss Frevel und Verspottung leiden<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Und wird entheiligt jeden Tag.<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Es klagt heraus mit dumpfer Stimme:<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Wer rettet mich vor diesem Grimme!<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span dir=\"ltr\">Wo bleiben seine Heldenj\u00fcnger?<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Verschwunden ist die Christenheit!<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Wer ist des Glaubens Wiederbringer?<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Wer nimmt das Kreuz in dieser Zeit?<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Wer bricht die schimpflichsten der Ketten<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Und wird das heil&#8217;ge Grab erretten?<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span dir=\"ltr\">Gewaltig geht auf Land und Meeren<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">In tiefster Nacht ein heil&#8217;ger Sturm;<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Die tr\u00e4gen Schl\u00e4fer aufzust\u00f6ren,<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Umbraust er Lager, Stadt und Turm.<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Ein Klageschrei um alle Zinnen:<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Auf, tr\u00e4ge Christen, zieht von hinnen!<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span dir=\"ltr\">Es lassen Engel aller Orten<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Mit ernstem Antlitz stumm sich sehn,<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Und Pilger sieht man vor den Pforten<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Mit kummervollen Wangen stehn;<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Sie klagen mit den b\u00e4ngsten T\u00f6nen<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Die Grausamkeit der Sarazenen.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em>Es<span dir=\"ltr\"> bricht ein Morgen, rot und tr\u00fcbe,<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Im weiten Land der Christen an.<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Der Schmerz der Wehmut und der Liebe<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Verk\u00fcndet sich bei jedermann.<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Ein jedes greift nach Kreuz und Schwerte<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Und zieht entflammt von seinem Herde.<br \/>\n<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span dir=\"ltr\">Ein Feuereifer tobt im Heere,<br \/>\nDas Grab des Heilands zu befrei&#8217;n.<br \/>\n<span dir=\"ltr\">Sie eilen fr\u00f6hlich nach dem Meere,<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Um bald auf heil&#8217;gem Grund zu sein.<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Auch Kinder kommen noch gelaufen,<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Und mehren den geweihten Haufen.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span dir=\"ltr\"><span dir=\"ltr\">Hoch weht das Kreuz im Siegspaniere,<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Und alte Helden stehn voran.<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Des Paradieses sel&#8217;ge Th\u00fcre<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Wird frommen Kriegern aufgethan;<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Ein jeder will das Gl\u00fcck genie\u00dfen,<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Sein Blut f\u00fcr Christus zu vergie\u00dfen.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span dir=\"ltr\"><span dir=\"ltr\">Zum Kampf, ihr Christen! Gottes Scharen<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Ziehn mit in das gelobte Land,<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Bald wird der Heiden Grimm erfahren<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Des Christengottes Schreckenshand.<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Wir waschen bald mit frohem Mute<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Das heil&#8217;ge Grab mit Heidenblute.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span dir=\"ltr\"><span dir=\"ltr\">Die heil&#8217;ge Jungfrau schwebt, getragen<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Von Engeln ob der wilden Schlacht,<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Wo jeder, den das Schwert geschlagen,<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">In ihrem Mutterarm erwacht.<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Sie neigt sich mit verkl\u00e4rter Wange<\/span><br \/>\n<span dir=\"ltr\">Herunter zu dem Waffenklange.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><span dir=\"ltr\"><em><span dir=\"ltr\">Hin\u00fcber zu der heil&#8217;gen St\u00e4tte!<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Des Grabes dumpfe Stimme t\u00f6nt!<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Bald wird mit Sieg und mit Gebete<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Die Schuld der Christenheit vers\u00f6hnt!<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Das Reich der Heiden wird sich enden,<\/span><\/em><br \/>\n<em><span dir=\"ltr\">Ist erst das Grab in unsern H\u00e4nden.<\/span><\/em><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>\u00bbDie Grausamkeit der Sarazenen\u00ab &#8230; wurde von der Grausamkeit der Kreuzritter in den Schatten gestellt. Die \u00bbHeiden\u00ab waren sittsamer als die fanatisierten Ritter, denen der Papst die Vergebung ihrer S\u00fcnden in Aussicht stellte. Er hatte auch nichts dagegen, dass sie sich durch ein wenig Raub und Mord bereicherten. Das wollte alles Gott, deutete er an.<\/p>\n<p>Ein halbes Jahrhundert nach Novalis schreibt Joseph von Eichendorff (1788-1857) schon etwas distanzierter, und man meint sogar etwas Ironie herauslesen zu k\u00f6nnen. Der Ritter ist nicht zu denken ohne eine Frau.<\/p>\n<p><strong><em>Die Nonne und der Ritter<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Da die Welt zur Ruh gegangen,<\/em><br \/>\n<em> Wacht mit Sternen mein Verlangen;<\/em><br \/>\n<em> In der K\u00fchle muss ich lauschen,<\/em><br \/>\n<em> Wie die Wellen unten rauschen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00bbFernher mich die Wellen tragen,<\/em><br \/>\n<em> Die an Land so traurig schlagen<\/em><br \/>\n<em> Unter deines Fensters Gitter:<\/em><br \/>\n<em> Fraue, kennst du noch den Ritter?\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>Ist&#8217;s doch, als ob seltsam&#8216; Stimmen<\/em><br \/>\n<em> Durch die lauen L\u00fcfte schwimmen;<\/em><br \/>\n<em> Wieder hat&#8217;s der Wind genommen \u2014<\/em><br \/>\n<em> Ach, mein Herz ist so beklommen!<\/em><\/p>\n<p><em>\u00bbDroben liegt dein Schloss verfallen,<\/em><br \/>\n<em> Klagend in den \u00f6den Hallen<\/em><br \/>\n<em> Aus dem Grund der Wald mich gr\u00fc\u00dfte \u2014<\/em><br \/>\n<em> &#8217;s war, als ob ich sterben m\u00fcsste.\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>Alte Kl\u00e4nge bl\u00fchend schreiten<\/em><br \/>\n<em> Wie aus lang versunknen Zeiten<\/em><br \/>\n<em> Will mich Wehmut noch bescheinen,<\/em><br \/>\n<em> Und ich m\u00f6cht vor Herzen weinen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00bb\u00dcberm Walde blitzt&#8217;s vom Weiten,<\/em><br \/>\n<em> Wo um Christi Grab sie streiten;<\/em><br \/>\n<em> dorthin will mein Schiff ich wenden,<\/em><br \/>\n<em> Da wird alles, alles enden!\u00ab<\/em><\/p>\n<p><em>Geht ein Schiff, ein Mann stand drinne \u2014<\/em><br \/>\n<em> Falsche Nacht, verwirrst die Sinne,<\/em><br \/>\n<em> Welt ade! Gott woll bewahren,<\/em><br \/>\n<em> Die noch irr im Dunkeln fahren.<\/em><\/p>\n<p>Dann erz\u00e4hlt Eichendorff auch noch die Sage um Friedrich Barbarossa, Friedrich I. von Hohenstaufen, der das Heilige R\u00f6mische Reich deutscher Nation gr\u00fcndete. 1152 wurde er K\u00f6nig, und 1155 kr\u00f6nte ihn Papst Hadrian IV. zum Kaiser. Friedrich hatte \u00fcber Jahrzehnte viele K\u00e4mpfe gegen den Papst, die lombardischen St\u00e4dte und den byzantinischen Kaiser zu bestehen. Er war 66 Jahre alt, als er, der unbestreitbare charismatische Held, sich 1189 in einen Kreuzzug st\u00fcrzte. Hartn\u00e4ckig h\u00e4lt sich die Geschichte, dass er, der Nichtschwimmer, in einem Fluss ertrunken sei. Piers Paul Read jedoch schreibt:<\/p>\n<p><em>Die T\u00fcrken wurden entscheidend geschlagen, der Weg f\u00fcr die Kreuzfahrer war frei. Ungehindert weiter vorr\u00fcckend, stiegen sie aus dem Taurusgebirge in die Ebene von Seleucia hinab. Aber beim \u00dcbergang \u00fcber den Calycadnus st\u00fcrzte Kaiser Friedrich ins Wasser und ertrank, vom Gewicht seiner R\u00fcstung auf den Grund gezogen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Das konnten sp\u00e4tere Generationen nie verwinden, und so entstand die Legende um Kaiser Friedrich Rotbart (Barbarossa), der nicht tot sei, sondern im Berg auf seine R\u00fcckkehr warte. Die Barbarossa-Sage <a href=\"https:\/\/www.harzlife.de\/info\/barbarossa-sage.html\" target=\"_blank\">in der Version von <\/a><em><a href=\"https:\/\/www.harzlife.de\/info\/barbarossa-sage.html\" target=\"_blank\">harzlife<\/a>, <\/em>einem Online-Reisef\u00fchrer:<\/p>\n<p><em>Man erz\u00e4hlte sich, dass er sich mit seinem gesamten Hofstaat verzaubert in den Bergen des Kyffh\u00e4users aufhalten soll. Dort, in einem unterirdischen Schloss, sitzt der Kaiser an einem Tisch mit seiner goldenen Krone auf dem Kopf. Des Kaisers Bart sei bereits durch diesen Tisch hindurch gewachsen und reicht schon zweimal um diesen herum.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn die Zeit reif ist, wird Barbarossa aus dem Berg herauskommen und sein Reich wieder neu errichten. Alle einhundert Jahre schickt er deshalb einen Zwerg hinaus, welcher nachsehen soll, ob die Raben noch immer um den Berg herumfliegen. Ist dies der Fall, ist die Zeit des Erwachens f\u00fcr den Kaiser Barbarossa noch nicht gekommen. Er verf\u00e4llt f\u00fcr weitere einhundert Jahre in seinen Zauberschlaf.<\/em><\/p>\n<p>Eichendorff erz\u00e4hlt die Sage auf seine Art:<\/p>\n<p><strong><em>Auf einer Burg<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Eingeschlafen auf der Lauer<\/em><br \/>\n<em>Oben ist der alte Ritter;<\/em><br \/>\n<em>Dr\u00fcber gehen Regenschauer<\/em><br \/>\n<em>Und der Wald rauscht durch das Gitter. <\/em><\/p>\n<p><em>Eingewachsen Bart und Haare,<\/em><br \/>\n<em>Und versteinert Brust und Krause,<\/em><br \/>\n<em>Sitzt er viele hundert Jahre<\/em><br \/>\n<em>Oben in der stillen Klause. <\/em><\/p>\n<p><em>Drau\u00dfen ist es still und friedlich,<\/em><br \/>\n<em>Alle sind ins Tal gezogen,<\/em><br \/>\n<em>Waldesv\u00f6gel einsam singen<\/em><br \/>\n<em>In den leeren Fensterbogen. <\/em><\/p>\n<p><em>Eine Hochzeit f\u00e4hrt da unten<\/em><br \/>\n<em>Auf dem Rhein im Sonnenscheine,<\/em><br \/>\n<em>Musikanten spielen munter,<\/em><br \/>\n<em>Und die sch\u00f6ne Braut, die weinet.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der edelm\u00fctige Ritter hat noch Jahrhunderte die Fantasie von Dichtern befl\u00fcgelt, und auch die Kreuzz\u00fcge wurden verkl\u00e4rt und lyrisch verbr\u00e4mt; an die Gr\u00e4uel dachte man nicht. 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