{"id":36165,"date":"2024-07-08T01:30:33","date_gmt":"2024-07-07T23:30:33","guid":{"rendered":"http:\/\/manipogo.de\/?p=36165"},"modified":"2024-06-08T18:17:36","modified_gmt":"2024-06-08T16:17:36","slug":"albert-camus-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=36165","title":{"rendered":"Camus und die Keuschheit"},"content":{"rendered":"<p>In einem unverd\u00e4chtigen Regal unterhalb des Heitersheimer Friedhofs standen drei sch\u00f6ne Gallimard-Ausgaben, und ich nahm die <em>Carnets<\/em> von Albert Camus mit und ein dickes Buch von Simone de Beauvoir \u00fcber das Alter. Ganz schlichte B\u00fccher sind das, Klassiker. Camus hatte von 1945 bis 1951 Notizb\u00fccher gef\u00fcllt, da war er Anfang drei\u00dfig, und was er \u00fcber die Sexualit\u00e4t schrieb, fand ich interessant.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Albert Camus (1903-1960), der Algerier, bekam ja in meinem Geburtsjahr 1957 den Literatur-Nobelpreis. Er hat <em>Der Fremde<\/em> geschrieben und <em>Die Pest<\/em>, wurde bekannt durch das Absurde und den Existenzialismus, aber mit Sexualit\u00e4t hatte ich ihn nie in Verbindung gebracht. (<em>Er lebte jedoch in Frankreich, da spricht man gern \u00fcber l&#8217;amour.<\/em>) Es geht ja auch mehr um ihr Gegenteil: die Enthaltsamkeit, die Keuschheit. Auch Franz Kafka, der einige Liebschaften hatte, lobte in seinen Briefen die Keuschheit, die Askese.<\/p>\n<p>Vielleicht war Camus ein stiller Mystiker. Sicher hielt er sich gern abseits. In den Notizb\u00fcchern (<em>Carnets<\/em>) hat er viele Zitate gebracht und Aphorismen verfertigt, aber wir bleiben mal am Thema. Manches ist diskutierbar, doch so ist das mit den rasch hingeworfenen Gedanken in Notizb\u00fcchern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/DSCN5382-8.jpg\" rel=\"attachment wp-att-36168\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-36168\" src=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/DSCN5382-8-300x261.jpg\" alt=\"DSCN5382\" width=\"300\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/DSCN5382-8-300x261.jpg 300w, https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/DSCN5382-8.jpg 494w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das Sexualleben ist dem Menschen gegeben worden, um ihn vielleicht von seinem wahren Weg abzulenken. Es ist sein Opium. In ihm schl\u00e4ft alles ein. Au\u00dferhalb von ihm gehen die Dinge wie gewohnt ihren Gang. Gleichzeitig l\u00f6scht die Keuschheit die Spezies aus, was der Wahrheit entsprechen k\u00f6nnte.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Die Sexualit\u00e4t f\u00fchrt zu nichts. Sie ist nicht unmoralisch, aber unproduktiv. Aber allein die Keuschheit ist an einen pers\u00f6nlichen Fortschritt gekn\u00fcpft. Es gibt eine Zeit, in der die Sexualit\u00e4t einen Sieg darstellt \u2014 wenn man sie von moralischen Imperativen losl\u00f6st. Aber danach wird sie schnell eine Niederlage \u2014 und der einzige Sieg, der \u00fcber sie errungen wird, ist eben: die Keuschheit. <\/em><\/p>\n<p><em>Die ungez\u00fcgelte Sexualit\u00e4t f\u00fchrt zu einer Philosophie des Nicht-Signifikativen (Bedeutungslosigkeit) der Welt. Die Keuschheit gibt ihr im Gegenteil einen Sinn (der Welt).<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/700072-2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-36170\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-36170\" src=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/700072-2-300x193.jpg\" alt=\"700072\" width=\"300\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/700072-2-300x193.jpg 300w, https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/700072-2.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das brutale physische Verlangen ist etwas Einfaches. Aber das Begehren wie auch die Z\u00e4rtlichkeit verlangen Zeit. Man muss das ganze Land der Liebe durchqueren, bis man die Flamme des Begehrens entdeckt. Ist es darum am Anfang so schwierig, das zu begehren, was man liebt?<\/em><\/p>\n<p><em>Keine sexuelle Depression ohne Keuschheit, etc.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit Sade wird die systematische Erotik eine der Richtungen des absurden Gedankens.<\/em><\/p>\n<p><em>Sade: \u00bbMan erkl\u00e4rt sich gegen die Leidenschaften, ohne zu bedenken, dass die Philosophie an deren Flamme die seine entz\u00fcndet.\u00ab<\/em><\/p>\n<p>\u03a9 \u03a8 \u03a9<\/p>\n<p>Wir bereits angedeutet in <em>Die Lust am Text<\/em>, lebt ein gewisser Spannungszustand immer in uns. Er tr\u00e4gt uns. Das Gegenteil w\u00e4re die postkoitale Entleertheit und Entt\u00e4uschung, weshalb etwa die gnostischen Kabbalisten (bei glorian.org) jegliche Ejakulation vermeiden wollen. Im Tantra geht es auch darum, die Erregung umzuleiten und f\u00fcr den spireituellen Fortschritt zu nutzen (wie das geht, ist eine andere Frage).<\/p>\n<p>Die Kreativit\u00e4t speist sich vielleicht aus einer erotischen Grundspannung. Freud hat das erkannt und von Sublimierung gesprochen, aber das klingt etwas negativ, als sei da etwas auf ungute Weise umgelenkt worden. Keuschheit (<em>chastet\u00e9<\/em> bei Camus) hat nat\u00fcrlich auch einen merkw\u00fcrdigen Beiklang, gef\u00e4rbt vom Christentum. Leider ist alles, was mit Sexualit\u00e4t zu tun hat, derart aufgeladen, dass klares Nachdenken dar\u00fcber schwer wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem unverd\u00e4chtigen Regal unterhalb des Heitersheimer Friedhofs standen drei sch\u00f6ne Gallimard-Ausgaben, und ich nahm die Carnets von Albert Camus mit und ein dickes Buch von Simone de Beauvoir \u00fcber das Alter. Ganz schlichte B\u00fccher sind das, Klassiker. 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