{"id":37183,"date":"2024-09-01T02:05:43","date_gmt":"2024-09-01T00:05:43","guid":{"rendered":"https:\/\/manipogo.de\/?p=37183"},"modified":"2024-08-31T22:19:53","modified_gmt":"2024-08-31T20:19:53","slug":"sebald-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manipogo.de\/?p=37183","title":{"rendered":"Sebald, die Toten &#038; die Zeit"},"content":{"rendered":"<p>Im April schickte ich einen 12-seitigen Essay in den Allg\u00e4u, um am Literatur-Wettbewerb der Sebald-Gesellschaft teilzunehmen. 10.000 Euro sollte das Preisgeld sein, und die Vorgabe war \u00bbErinnerung und Ged\u00e4chtnis im Werk W. G. Sebalds\u00ab. Es gab 552 Einsendungen, und eine Autorin hat gewonnen, nicht ich. Weil mein Beitrag aber gut ist, setze ich ihn (in 5 Folgen) auf meine Seite <em>manipogo<\/em>, ha! \u00a0 <!--more-->Es hie\u00df, die Siegerin habe sehr gut ein Thema des Alkoholismus behandelt. Alkoholismus? Bei Sebald kommt Alkohol in keiner Zeile vor, das hat ihn nicht interessiert. Hat die Jury ihre Vorgabe auch nicht interessiert? Denn es hie\u00df, Motiv der Arbeit von 30.000 Zeichen solle sein \u00bbErinnerung und Ged\u00e4chtnis im Werk W. G. Sebalds\u00ab. Also schrieb ich eine literaturwissenschaftlich gepr\u00e4gte Arbeit, die ihr in 5 Folgen nachlesen k\u00f6nnt, und ich bin \u00fcberzeugt, eine bessere haben sie nicht bekommen. Doch ausgezeichnet werden sollte ja Literatur, der man gemeinhin keine Vorgaben gibt und von der man auch nicht wei\u00df, was sie ist. Das ist sehr subjektiv, und die Jury hatte eben eine besztimmte Vorstellung davon, wie Literatur aussehen soll und wollte \u00fcber Sebald gar nichts erfahren.Alles krumm und schief.<\/p>\n<p>Ich habe mich ans Thema gehalten, und jetzt f\u00fchle ich mich betrogen. (\u00dcbrigens: was ich schreiben wollte, <em>verarscht<\/em>, hat die BILD-Zeitung k\u00fcrzlich in einer \u00dcberschrift auf der ersten Seite verwendet. So tief d\u00fcrfen Journalisten nicht sinken, auch wenn sie f\u00fcr die BILD arbeiten.) Sie hatten jedenfalls (durch meinen Beitrag) die Chance, das Werk Sebalds besser kennenzulernen, und diese Chance haben sie nicht genutzt. Das ist ihre Sache. Hier also Teil 1 des Beitrags<\/p>\n<p><strong>Sebald, die Toten &amp; die Zeit<\/strong><\/p>\n<p>Im Mai 2012 bin ich, um in Gent am Jahrestreffen des Internationalen Verbands f\u00fcr Veteranenr\u00e4der teilzunehmen, mit dem Rad durch Lothringen hochgefahren nach Belgien. Ich besah mir in Mons die Soldatenfriedh\u00f6fe des Ersten Weltkriegs und erreichte das Meer. Die K\u00fcste lag im Nebel, und der Campingplatz war verlassen.<\/p>\n<p>Nach dem mehrt\u00e4gigen Treffen fuhr ich nach Antwerpen, weil W. G. Sebald in dieser Stadt und pr\u00e4ziser in dessen Jugendstilbahnhof seinen Roman \u00bbAusterlitz\u00ab beginnen l\u00e4sst. Den Bahnhof betrachtete ich und machte ein paar Fotos, ohne dass dies den Eindruck ver\u00e4ndern konnte, den das Treffen des Erz\u00e4hlers mit der Titelfigur Austerlitz im gleichnamigen Roman geschaffen hatte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/2024-08-04-0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-37432\" src=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/2024-08-04-0001.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"341\" srcset=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/2024-08-04-0001.jpg 540w, https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/2024-08-04-0001-300x189.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Antwerpen mag auch die Stadt sein, in der Marlowe sein Schiff bekommt, um den Kongo hinunterzufahren, hinein ins \u00bbHerz der Finsternis\u00ab. In diesem Roman von Joseph Conrad trifft der Kapit\u00e4n den sagenumwobenen, charismatischen Funktion\u00e4r Kurtz, der als letzte Worte \u00bbthe horror!\u00ab hervorst\u00f6\u00dft, und wir denken an Gwendolyns, Austerlitz\u2018 walisischer Pflegemutter letzte Worte \u00bbWhat was it that darkened so our lives?\u00ab Austerlitz begibt sich selbst bald auf die Suche nach seiner Vergangenheit, auch er unterwegs ins Herz der Finsternis.<\/p>\n<p>Einige Jahre nach meiner Belgien-Reise begann ich, sp\u00e4t im Leben, eine Ausbildung als Animateur und arbeitete bald im Pflegeheim der kleinen Stadt Sulzburg im S\u00fcdschwarzwald, sozusagen am Rand der bewohnten Welt, da man am Ausgang des Ortes nur noch zwei Kilometer durch sch\u00fctteren Wald bis auf 500 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel h\u00f6herfahren kann zum Hotel Bad Sulzburg, wo die Autostra\u00dfe endet.<\/p>\n<p>Vielleicht ist dort oben vor Urzeiten der J\u00e4ger Gracchus, von dem Kafka lange nach seinem (von Sebald nachempfundenen) Aufenthalt am Gardasee in Riva erz\u00e4hlte, auf der Jagd nach einer Gemse von einem Felsen gest\u00fcrzt und in der Schlucht verblutet, wonach durch einen kleinen Fehler, eine Unachtsamkeit des Bootsf\u00fchrers, die Seele Gracchus\u2018 auf dem Weg vom Sulzbach zum Rhein den Styx verfehlte und nun seit Jahrhunderten die Meere und die L\u00e4nder zu bereisen gezwungen ist.<\/p>\n<p><strong>Die Verschwundenen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/DSCN3281.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-37724\" src=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/DSCN3281-300x209.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/DSCN3281-300x209.jpg 300w, https:\/\/manipogo.de\/wp-content\/uploads\/DSCN3281.jpg 556w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auf dem Weg hinauf zum Hotel Bad Sulzburg f\u00e4llt der Blick rechts auf den versteckt liegenden j\u00fcdischen Friedhof, den niemand frequentiert, weil es im Ort keine Juden mehr gibt. Eine von Kr\u00fcppelkiefern ges\u00e4umte Treppe f\u00fchrt hoch zum Wald, und auf den Terrassen stehen die Grabsteine wie krumme, stumme Beobachter. Die Inschriften sind hebr\u00e4isch; nur links vom Eingang ist auf einem m\u00e4chtigen Stein vermerkt, er sei 1970, zum 30. Jahrestag der \u00bbAusl\u00f6schung dieser altehrw\u00fcrdigen, frommen Gemeinde\u00ab dort aufgestellt worden.<\/p>\n<p>400 der 1200 Einwohner Sulzburgs waren vor 100 Jahren noch j\u00fcdischen Glaubens, und die Synagoge unweit der tausend Jahre alten Kirche St. Cyriak steht nur noch, weil im November 1938 bef\u00fcrchtet wurde, sie anzuz\u00fcnden w\u00fcrde die ganze Stadt in Schutt und Asche legen.<\/p>\n<p>Die Juden Sulzburgs wurden allesamt deportiert, und viele von ihnen landeten im Lager Gurs in S\u00fcdfrankreich wie Maximilian Aychenwald, Austerlitz\u2018 Vater, der von Paris wohl dorthin verbracht wurde. Wer in Gurs nicht umkam, wurde in einen Zug nach Auschwitz gepfercht. Die Pizzeria \u00bbDer wilde Mann\u00ab hat k\u00fcrzlich dichtgemacht, und in dieses Restaurant, das fr\u00fcher anders hie\u00df, sind die Juden nach dem Besuch der Synagoge vermutlich gegangen und dann wieder zur\u00fcck in ihre H\u00e4user nahebei, und nun gibt es keine Spur mehr von ihnen. Wo sind die fr\u00fcheren Bewohner?<\/p>\n<p>Austerlitz sagt \u00fcber seinen Besuch im Ghetto Terezin, es schien ihm, als w\u00e4ren die Menschen dort nicht fortgebracht worden, \u00bbsondern lebten, nach wie vor, dichtgedr\u00e4ngt in den H\u00e4usern, in den Souterrains und auf den Dachb\u00f6den, als gingen sie pausenlos die Stiegen auf und ab, schauten bei den Fenstern heraus, bewegten sich in gro\u00dfer Zahl durch die Stra\u00dfen und Gassen \u2026\u00ab<\/p>\n<p>Evan, der walisische Schuster und Seher, f\u00fchrte den jungen Austerlitz in die Geisterkunde ein und wusste zu berichten, die Toten z\u00f6gen zuweilen \u00bbin kleinen Schwadronen herum\u00ab. Sebald erw\u00e4hnt die \u00bbHeerscharen der Toten\u00ab auch in Korsika anl\u00e4sslich seines Besuchs auf dem Friedhof von Piana und ersp\u00e4hte in der Salpetri\u00e8re \u00bbHeerscharen von Unerl\u00f6sten\u00ab \u00fcber eine Br\u00fccke steigen, ein Echo auf T. S. Eliots Zeilen \u00bbA crowd flowed over London Bridge, so many. \/ I had not thought that death had undone so many\u00ab. Sie stehen in dem Gedicht \u00bbThe Waste Land\u00ab.<\/p>\n<p>Ein derartiges Ph\u00e4nomen ist auch aus der Schweiz bekannt, wo nahe Zermatt der Taugwalder Gabriel einmal eine unsichtbare Prozession von Geistern wahrnahm, die trommelnd, pfeifend und den Rosenkranz betend gegen die Eggenalp ging. John Tanner h\u00f6rte auf Hawaii eine Gruppe um ihren H\u00e4uptling dahingehen, die mitunter sich auch materialisierte.<\/p>\n<p><em>Morgen Teil 2<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im April schickte ich einen 12-seitigen Essay in den Allg\u00e4u, um am Literatur-Wettbewerb der Sebald-Gesellschaft teilzunehmen. 10.000 Euro sollte das Preisgeld sein, und die Vorgabe war \u00bbErinnerung und Ged\u00e4chtnis im Werk W. G. Sebalds\u00ab. Es gab 552 Einsendungen, und eine Autorin hat gewonnen, nicht ich. 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