Olivenernte

Vergangenes Jahr fiel die Olivenernte wegen eines Schädlings aus, aber für dieses Jahr sieht es gut aus. Der Sommer war heiß, und darum brachten Bianca und Karl in Montemassi in der Toskana schon Ende Oktober ihre Oliven in die Presse. Aus 85 Kilogramm wurden 11 Liter feines Olivenöl. Wir feierten, denn ich war zufällig Zaungast. 

Auf die Bäume muss man selber steigen. Unten breitet man ein Netz aus, damit nichts verlorengeht, und dann streift man mit der Hand die Zweige ab. Zwei Tage waren Karl und Bianca tätig, bis die fünf Bäume abgeerntet waren. Die fünf Bäume brachten fünf Kisten voll mit »biologischen« Oliven, die ohne Pestizide heranwuchsen.

Im »Frantoio« (die Presse) werden die Oliven durch eine Maschine ausgepresst und zu Öl. Es ist Tradition, mit dem neuen, frisch gepressten Öl »Bruschette« (geröstete Brotscheiben) zu bestreichen, nachdem man sie kräftig mit Knoblauch eingerieben hat. Mehr muss man nicht wissen. »Extra vergine« ist Öl aus einer besonderen Olivenauswahl.

Hier unten sehen wir anhand von Bildern den Weg von der Ernte hinunter zum fertigen Produkt. Bianca im Licht; als Kletterkünstlerin; beim Abstreifen der Oliven; der Sieg; im Frantoio läuft aus der Pressmaschine der kostbare Saft; und dann die Bruschette … (Die Fotos sind von Karl Heinz Renner, außer Nummer vier, da ist er rechts selber drauf.)   

 

 

 

 

 

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