Paranormal

Ich hatte einmal, als das Freiburger Institut Zeitschriften aussonderte, mir drei aus Rumänien mitgenommen, weil sie so mysteriöse Umschlagbilder haben. Einfach genial, und bei Rumänien lauert ja immer der Vampir im Hintergrund, und so könnte man fast Gänsehaut bekommen. 

Die erste Zeitschrift ist die 1/1991. Sie heißt übrigens Revistà a Societâtii de Parapsihologie, und sie erschien in Cluj (Klausenburg) an der Grenze zu Ungarn. Wer Französisch oder Italienisch spricht, kann Rumänisch lesen und versteht etwas, es ist eine romanische Sprache. – Januar 1991 war ich, der künftige Psi-Experte, noch bei dpa Hamburg, hatte schon gekündigt, war im Wartestand, wie man sieht. Alles kann Orakel sein.

Das ist dann die Rückseite. Auch gut.

Dann haben wir Heft 2/1992, und hier nimmt dsa Cover Anleihen bei Salvador Dalí. Zu diesem Katalanen (aus Katalonien, der Region um Barcelona) kommen seine Landsleute Picasso und Buñuel, die, zusammen mit De Chirico und ein paar anderen, dee Kunst neue Bereiche erschlossen haben, die Schatten und das Unbewusste lebendig werden ließen.

Heft 4/1994 zeigt den typischen Außerirdischen, wie er oft beschrieben wurde. Da war ich schon mittendrin, war seit einem Monat angestellt am Institut.

Und die Rückseite, schön dämonisch.

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