Flugverkehr (40): Levitationen in Indien, Zaire und auf Haiti

In der manipogo-Reihe Flugverkehr habe ich schon drei Mal über Levitationen geschrieben (Nummer 3, 15 und 22), und auch Douchan Gersi hat solche Wunder gesehen. Wenn man meint, über solche Phänomene könne es nur vage Berichte aus dem Altertum geben, irrt man sich. Man muss nur genügend herumlesen.

Naives Bild in Benediktbeuern

1967 besuchte Gersi eine Abtei in Indien. Ein alter Lama verriet ihm, wenn jemand mittels Imagination und Intelligenz ein Bedürfnis erschaffe, entstünden Energien, die das Gewünschte anzögen. Gersi schreibt: »In jener Nacht sah ich den Lama, der in der Lotus-Position saß, sich langsam in die Luft erheben, bis er etwa 60 Zentimeter über dem Fußboden schwebte und wo er drei bis vier Minuten blieb.«

Acht Jahre später bei einer nächtlichen Feuerzeremonie in Zaire sprangen Teilnehmer über das Lagerfeuer und liefen über die Kohlen, ohne sich zu verletzen. »Als die Reihe an den Dorfzauberer kam, wollte er wie ein Taucher ins Feuer springen, doch statt hineinzufallen, blieb er einen Meter darüber hängen, parallel zum Boden und so lange, dass ich mich fragte, was ich da sah. Dann bewegte sich sein Körper wie in Zeitlupe wieder, bis er erneut aufrecht stand, wobei seine Füße die Kohlen berührten. Dann ging er weg.«

Auf Haiti saß Gersi in einem Voodoo-Heiligtum, als eine Frau hinter ihm, die besessen war, »während eines Exorzismus plötzlich in die Luft sprang. Sie glitt über meinen Kopf hinweg und vier Meter weiter, wo sie reglos etwa zehn Sekunden in der Luft blieb, etwa einen Meter fünfzig über dem Fußboden. Von dort schwebte sie nach links und kam etwa sechs Meter entfernt zu Boden. Während sie schwebte (insgesamt rund elf Meter, in L-Form), berührte sie nie den Boden.«

Einmal erlebte Douchan Gersi einen Tanz auf einem weiten Platz in einem Dorf auf Haiti mit. 15 Männer tanzten zum Klang von 5 Trommeln, als plötzlich einer sich über die anderen erhob, in Zeitlupe weitertanzte und sich auf den Kopf drehte. »Als er verkehrt herum tanzte – mit seinem Kopf zwei Meter über der Erde –, zischte er plötzlich mit verblüffendem Tempo durch die Luft und blieb an einem Baum hängen, den er erklomm, um sich dann wieder aufrecht hinzusetzen.«

Dem Filmemacher ist es nie gelungen, eine Levitation zu filmen oder zu fotografieren. Entweder machten die Batterien schlapp oder der Verschluss klemmte (das erinnert an die Geschichte mit Laurens van der Post). Da wirkt starke Energie. Alle Menschen, die levitierten, hätten sich in einem außergewöhnlichen Bewusstseinszustand befunden, in dem es einem gelingen mag, negative Überzeugungen  auszuschalten, die einem etwa sagen, das gehe nicht. Das Unbewusste wird befreit und kann das Unglaubliche schaffen.

 

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