Die Gute Nachricht

Ich komme auf die Gegenseitige Hilfe zurück, meinen Artikel von vor 6 Tagen. Victor Zammit mit seinem Jenseits-Newsletter leistete Vorarbeit und brachte Links zu Zeitungen, die sich auf positive Nachrichten konzentriert haben. Das ist schon mal ein Anfang.

So etwas ist zwar auch Manipulation, aber manchmal muss man mit dem Gegenteil kontern, um einen Gedanken im öffentlichen Bewusstsein unterzubringen. Ist ohnehin chancenlos im Meer der mainstream media, aber versuchen muss man es. Die Online-Zeitung De Correspondent in Kopenhagen gab einmal die Losung aus, ihre Reporter sollten die positiven Aspekte einer story herausarbeiten, das funktionierte, und die Zeitung Positive News berichtete darüber.

Das könnten die konventionellen Zeitungen auch einmal tun. Wenn man in die Badische Zeitung schaut, tut sich ein Abgrund aus Provinzialität auf. Oder die Roboter des Privatfernsehens! Schon wenn angekündigt wird, was da in den Nachrichten läuft, dreht sich mir der Magen um. Schau ich nicht an.

Positive News erscheint in England, vier Mal im Jahr mit je 25.000 Auflage im Druck, und sonst online. Daily Good sieht gut aus, wird von einem Team gemacht und ist hier zu sehen. Ich wüsste ja gern, wo die Zeitung gemacht wird, aber das steht nirgends, wie man auch sucht. Immer öfter »vergisst« man im Internet, die Bodenstation einer Unternehmung anzugeben. Ist ja alles im world wide web, trotzdem würde ich gern wissen, wo das Team sitzt. Ist das altmodisch?

Good News Network ist ein Einzelunternehmen. Es hat als Zitat eines von Thomas Alva Edison zu bieten, der meinte, viele Versager seien Leute, die nicht kapiert hätten, wie nahe sie dem Ziel waren, als sie aufgaben. Gut, dann müssen andere eben deren Werk fortführen. Wir müssen viel stärker diese Welt als ein Gemeinschaftsprodukt betrachten. Einige scheitern, ja, aber es geht um alle.

In einem Buch über Kundalini (an den nächsten beiden Tagen Auszüge) las ich, dass Gurus schon Ende der 1970er Jahre über einen Bewusstseinssprung spekulierten; die Menschheit trete in das Wassemann-Zeitalter ein, und es gebe Anzeichen für groß angelegte Veränderungen. Das sagt und erhofft man sich seit 30 Jahren, doch das Fische-Zeitalter hat ja angeblich 2000 Jahre gedauert und endet in diesen Jahren, darum spielen ein paar Jahrzehnte hin oder her keine große Rolle.

Positive Anzeichen sind das Internet und die weltweite hektische Kommunikation überall, das starke Ansteigen der Nahtod-Erfahrungen, deren Zeugen ihr Leben ändern und sich der Liebe und dem Altruismus verschreiben, und vielleicht der Aufschwung der Alternativmedizin. Sonst sieht man nicht viel. Man hat eher das Gefühl, nie hätten so viel Faktenverehrung, engstirniges Denken und Materialismus geherrscht, aber das können wir auch ignorieren, wie andere unsere Projekte irgnorieren.

 

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