TestpilotInnen (108): Nach dem Erdbeben

In meinen Unterlagen fand ich einen Artikel, der hervorragend zu den TestpilotInnen passt. Ich versuchte die untenstehende Quelle zu überprüfen, und immerhin nannte Wikidata die chinesische Zeitschrift Popular Medicine, die auch unter dem Namen Dazhong yixue bekannt ist. Sehr verbreitet scheint sie nicht zu sein; aber es gibt sie.

Einfach hier der Text einer Agentur, die auch chinesisch ist und hier vorgestellt wird. Sehr überzeugend ist die Quellenlage nicht, und ich weiß nicht, woher genau ich das habe, aber lassen wir es einmal auf uns wirken.

CHINA

(Clearwisdom.net) – Am 28. Juli 1976 verursachte das ungeheure Erdbeben in Tangshan mehr als 240.000 Todesopfer und mehr als 160.000 Schwerverletzte. Mediziner in China machten Fallstudien an den Überlebenden, die größtenteils unter den Schuttmassen der zusammengestürzten Häuser begraben worden waren.

Nach ihren Erinnerungen hatten mehr als die Hälfte der Überlebenden berichtet, daß sie während der Zeit, wo sie in Gefahr waren, nicht nur keine Angst gehabt hätten, sondern im Gegenteil klar und ruhig gewesen wären und sich wohl gefühlt hätten. In solch einer gefährlichen Situation gab es keine Panik; einige hatten sogar ein Glücksgefühl, und Gedanken liefen ihnen schnell durch den Kopf. Viele verschiedene Gedanken kamen hoch. In diesem Moment kamen Sachen, die in ihrem frühen Leben passiert waren, zurück wie eine Rückblende in einem Film und es waren meistens glückliche Szenen. Die Erinnerungen waren etwa lustige Momente aus der Kindheit, Hochzeitszeremonien oder Leistungen und Auszeichnungen von der Arbeit. Dieses Phänomen wird Lebensrückblick genannt.

Noch merkwürdiger war, dass fast die Hälfte das Gefühl oder die Wahrnehmung hatte, dass das Bewußtsein oder die Seele ihren Körper verlassen hatte. Einige verglichen das mit »wie wenn die Seele aus einer Schale herauskommt«. Sie betonten, dass sie gefühlt hatten, dass ihre übernormalen Fähigkeiten in einer anderen Dimension außerhalb ihres Körpers waren und nicht innerhalb ihres Gehirns. 

Ein Drittel hatte das merkwürdige Gefühl, in einer Röhre zu sein oder einen Tunnel zu passieren. Manchmal war es von lauten Geräuschen und dem Gefühl begleitet, gezogen und zusammengepresst zu werden. Sie nannten es »die Tunnelerfahrung«. Einige hatten das Gefühl, das Ende des Tunnels zu erreichen; sie sahen Licht und fühlten, daß das Licht bald kommen würde.

Ein Viertel der Überlebenden erfuhr ein Zusammentreffen mit körperlosen Wesen oder Geistern. Die meisten dieser nicht-stofflichen Wesen waren ihre Verwandten, die schon gestorben waren. Es war, als ob sie zusammen in eine andere Welt gegangen seien, um dort zu leben. Oder sie sahen noch lebende Freunde oder sogar Fremde. Es schien eine Wiedervereinigung zu sein. Diese geistartigen Gestalten wurden manchmal wie Wesen in einer Art Lichtform beschrieben. Einige schauten sie an, als seien sie verwandelt, entsprechend den Vorstellungen in der Religion.

Mit den Überlebenden des Erdbebens von Tangshan machten wissbegierige Forscher 81 brauchbare Überlebens-Interviews. Sie teilten die Erfahrungen in 40 Kategorien ein: Rückschau auf das eigene Leben, Trennung von Bewusstsein und Körper, Gefühl der Schwerelosigkeit, Gefühl von Fremdsein im eigenen Körper, sich nicht normal fühlen, Gefühl des Getrenntseins von der Welt, Gefühl der eigenen körperlichen Verbundenheit mit dem Universum, Gefühl der Zeitlosigkeit und vieles mehr. Die Mehrzahl machte die Erfahrung von zwei oder mehr Gefühlen gleichzeitig.

Obwohl die Überprüfung der Überlebenden des schrecklichen Erdbebens in Tangshan nur 81 verwendbare Überlebensinterviews von den Nahtoderfahrungen hervorgebracht hat, ist dies doch die größte Datensammlung in der Forschung der Nahtoderfahrungen weltweit. Nach ihrer »Rückkehr vom Tod« erinnerten sich die meisten sogar noch zehn oder zwanzig Jahre später klar an ihre Nahtoderfahrungen. Diese Untersuchungsergebnisse aus China sind erstaunlich ähnlich den Gutachten, die von Wissenschaftlern in anderen Ländern überall auf der Welt gemacht wurden.

Quelle: Popular Medicine, Ausgabe 5 (1993), Seite 34-35, Shanghai Science and Technology Publishing House.
Das Bild links ist von Madge Donohoe; eines ihrer Werke ist auch im Basler Kunbstmuseum zu sehen, es geht um die Geister, da muss ich mal hin!

 

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