Himmel und Hölle nach Stafford Betty (2)

Im April (2025)  hatte ich einen Blogbeitrag von Stafford Betty vom Februar verarbeitet, in dem er über Himmel und Hölle schrieb. Am 1. Dezember hat er sich dem Thema wieder gewidmet, und das können wir nutzen, um das Vorangegangene zu ergänzen. Auch das sind keine Beweise, aber gut begründete Spekulationen; wer sich schon mal informieren will, kann das immer bei manipogo tun.

Ich weiß ja nicht, wieviele Seitenaufrufe manipogo täglich hat. Vor ein paar Wochen suchte ich im Internet herum, gab manipogo ein in der Hoffnung, etwas Auftrieb zu bekommen – und in diesem Augenblick läutete das Telefon. Ein junger Mann wollte wissen, ob manipogo mein »Unternehmen« sei. Ist es ja schon, dachte ich, erwiderte aber: nein, mein Blog. Gut, dann sei ich raus. – Schöne Koinzidenz.

Und Anfang Dezember war ein Geschichtsprofessor bei Corrado Augias zu Gast, dem 90-jährigen italienischen Talkmaster, der gern über Religion und Wissenschaft diskutieren lässt. Die beiden Herren kamen in einem Halbsatz aufs Jenseits zu sprechen und meinten seufzend, man wisse ja nichts darüber, wir würden es wohl einmal erfahren. – Ich wollte ihnen zurufen: Leute, schaut euch um, seit 150 Jahren gibt es hervorragende Medien, es gibt Astralreisende, Nahtod-Erfahrungen, es gibt die gechannelten Bücher von Seth, Salumet und Silver Birch … wer etwas wissen will, erfährt es! (Sie haben einfach Angst, sie halten es von sich fern.)

Übersetzen wir mal den Beginn des Beitrags Life and Politics in the World Beyond Death.

Jenseitsforscher sind verblüfft darüber, wie sehr die  Jenseitswelt unserem physischen Planeten ähnelt: so sehr, dass viele, die gestorben sind, glauben, noch am Leben zu sein. … Wie ich es sehe, ist die Astralwelt – die Welt, in die wie nach dem Tod eintreten – eine aktive, in keiner Weise eine passive Welt. Wie in jeder Welt … überblicken, regieren und ordnen sie ernannte oder gewählte Führer, die auch dafür sorgen, dass keine negativen Einflüsse sich breitmachen können.

Viele Schichten machen diese Welt aus, von den dunkelsten Sümpfen des Schattenlands (Shadowlands) für chronische Bösewichte bis hin zur höchsten Sphäre des Astralen, in denen Freude regiert und die Seelen beheimatet sind, die sich auf die Evolution hin zu höheren Welten vorbereiten.

Im Astralen, wo Gewalt, Hunger, Verletzungen und Tod unmöglich sind, herrschen Ruhe, Erfolung, Selbsterforschung, Wiedereingliederung und Begeisterung. Die Seelen des Schattenlands indessen erweisen sich als rsistent gegenüber dem heilenden astralen Licht.

Dennoch sei nicht alles eitel Sonnenschein. Auch in der Astralwelt können Langeweile und Traurigkeit sich einstellen. (Swedenborg hat darüber in Himmel und Hölle auch geschrieben, vor über 300 Jahren: Sogar die Engel befallen manchmal Zweifel, schilderte er.) Auch dort gibt es Therapeuten, die helfen. Es gibt Dispute, es gibt Streit, und demnach braucht es eine Art von Gerichtsbarkeit und eine Art von Politik auch im Astralen. (Muss das sein??) Übrigens hält Stafford Betty fest, dass die katholische Lehre des Fegefeuers mit den Ergebnissen der Jenseitsforscher übereinstimmt: Man reinigt sich, um sich auf den Aufstieg in höhere Welten vorzubereiten. (Die Protestanten sagen ja: sofort geht’s in Himmel oder Hölle. Falsch!) Swedenborg meinte, länger als 30 Jahre (unserer Zeit) dauere dieser Aufenthalt nicht.

Astrale Geister wollten uns helfen, und ihr unsichtbarer Einfluss sei hilfreich. Die kreativen Helfergeister erreichen durch Einflüsterungen viel für Technik und Kunst; wir täten gut daran, sie um Hilfe zu bitten. Schließlich noch das:

Die astrale Welt ist nicht als dauerhafte Bleibe gedacht. Die meisten Seelen werden sich schließlich entweder für eine erneute Geburt entscheiden oder für die »Beförderung« hinauf in eine spirituellere, höhere Umgebung. Eine Minderheit verbleibt in ihrer Misere und verbleibt für unbestimmte Zeit in den schattenhaften Tiefen des Astralen.

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