TestpilotInnen (109): Wie ein Orgasmus
Ich fasse mal wieder ein paar Geschichten von TestpilotInnen zusammen, die ich in den vergangenen Wochen auf Youtube-Podcasts gesehen habe. Die prägnantesten Aussagen stecke ich in diesen Beitrag. Und dann ist mir noch wichtig, etwas vorauszuschicken … Diese Glücksmomente drüben sind der Empfang. Doch wie immer geht es nach der Ekstase weiter.
Ich dachte an Elisabeth Vonderau aus der Schweiz, die manchmal bei Franz Dschulnigg zu Wort kommt und die Helfer in der Geistigen Welt hat. Sie zeigen ihr, wie die Verstorbenen dort leben. Viele haben Häuser, und viele arbeiten auch. Sie sind dazu verpflichtet, wenn sie nicht besonders spirituell waren. Franz Dschulnigg zeigte sich erstaunt, dass die Geistige Welt in gewisser Beziehung sehr unserer Welt ähnle. Auch in unserem Leben ist das Glück bekanntlich nur von kurzer Dauer.
Vom Fegefeuer erzählte Frau Vonderau nichts, aber sie versäumte nicht zu erwähnen, dass auf der anderen Seite auch Traurigkeit vorkommen kann und Wut. Manche »uneingereihte« Seelen wollen dann wieder hinunter zur Erde, müssen aber wieder zurück: diesmal in die andere Richtung. Es geht manchmal »gestreng« zu. Erst Wesen, die sich weiterentwickelt haben, werden zu »freien Geistern« und können sich ungestört bewegen. Andere müssen bei Rettungsmissionen helfen oder in Heimen für verlorene Seelen arbeiten. Vielleicht tun sie das ja freiwillig.
Das wollen wir nicht vergessen, wenn wir die Berichte der TestpilotInnen verfolgen. Sie erfreuen sich am Empfang, der einfach überwältigend ist. Sie sind berauscht, doch sie gehen ja bald wieder zurück. Das ist hart, doch auch dort drüben gibt es einen Alltag, der freilich fröhlicher ablaufen mag als hier bei uns.
Unsere Überschrift geht auf Manuela Fazzi zurück, die bei Empirische Jenseitsforschung (vor 6 Jahren) sagte:
Es hat sich ein bißchen wie ein Orgasmus angefühlt. Es war das Schönste, was ich bislang erlebt hatte.
Maya Muraro erzählte vor 9 Jahren, sie habe im Koma viele verrückte Reisen erlebt, auch in der Wüste sei sie gewesen und habe Beduinenfrauen gesehen. Natürlich gewahrte sie den Frieden und diese »unglaubliche, allumfassende Liebe in jeder Zelle«, Licht, Freude und Herrlichkeit. Unbeschreiblich.
Monika Tresch (Bericht vor 2 Jahren) hatte Probleme bei der Schwangerschaft. Das Licht kam dann auf sie zu.
Es war alles vorhanden und doch nichts. Ich war einfach umhüllt vom Licht.
Dann musste sie wieder zurück und meint heute:
Aus meiner Sicht gibt es kein ›zu früh‹ beim Tod. Wenn die Seele einverstanden ist, geht sie. Wir kommen vom Licht und wir gehen ins Licht.
Ganz langsam dringen diese Gedanken auch in die traditionellen Medien ein. Im Polizeiruf 110 aus Halle an der Saale am vergangenen Sonntag hat Kommissar Henry Koitzsch (Peter Kurth) zwei Messerstiche durch den Serienmörder überlebt. Er sitzt mit seinem Kollegen Michael Lehmann (Peter Schneider) in der Cafeteria, im Hintergrund läuft (nicht ganz zufällig) Knocking On Heaven’s Door von Bob Dylan), und Koitzsch sagt:
»Als er mir das erste Ding verpasst hat, dachte ich: gut. Dann geh ich eben.« – »Gut?« – »Gut. Ab in die Unendlichkeit, in das große Schweigen. Fühlte sich nicht verkehrt an.«
Sibylle Göres machte ihre Erfahrung mit 7 Jahren. Ihr Geistführer fragte sie: »Willst du uns helfen? Du sollst die Liebe auf die Erde bringen.« Sie spürte ein Getragensein. Frau Göres war nun medial begabt, und bei einer Konsultation braucht sie nur einen Namen, und sofort sieht sie Bilder. Sie verglich das mit einer Bibliothek mit 8 Milliarden Büchern, und sie hole das betreffende heraus und bekomme Informationen.
Außergewöhnlich war die Geschichte von Lynda Cramer, die behauptete, 5 Jahre in der anderen Welt gewesen zu sein. Denn drei Weise hätten ihr in einer Art Kathedrale eine Schachtel hingestellt, in der kleine Orbs waren mit Szenen ihres Lebens, jede 45 Minuten lang, und es seien 5000 Szenen gewesen, und sie habe sie alle angeschaut und sei gerührt gewesen. – Andere TestpilotInnen bekommen dafür nur einen kurzen Lebensrückblick ohne Negatives.
Eine Aussage von ihr (Lynda), wiedergegeben auf Instagram, gefiel mir, weil sie meine Reinkarnations-Theorie bestätigt:
Es ist kein linearer Zyklus von Sterben und Geborenwerden, sondern ein weit gespanntes Netzwerk aus gleichzeitig gelebten Leben, von denen jedes Ausdruck eines einzelnen, multidimensionalen Selbst ist.
∝ π ∠
Das müssen wir ein andermal näher behandeln. Reinkarnation ist ja weitgehend Spekulation. Frau Vonderau sagte bei Dschulnigg, als es um Reinkarnation ging, etwa alle 300 Jahre sei eine neue angesagt. Neil Donald Walsch erfuhr in seinen »Gesprächen mit Gott«, er habe schon 684 Leben hinter sich. Wie soll diese große Zahl zustandekommen? Auch andere sprechen von tausenden Leben. Erklären lässt sich das nur durch meine »Diamantseele«, die dort drüben auf mich wartet, und ich hier bin nur mit einer Facette meiner Seele anwesend. Wenn ich sterbe, bleibe ich dort als der, der ich bin. Andere Facetten gehen für mich neu ins Rennen, und auch sie haben dann einmal ihr Leben gelebt und bleiben, die sie waren. Dann tun wir uns alle zusammen und beraten, was wir erreicht haben. Es sind ja alle Versionen von mir, deshalb kann ich mich auch an diese Leben erinnern; aber erst dort.


