Physisches und mentales Universum
Der andere Blogger, den ich gern verfolge, heißt auch Michael, mit Nachnamen aber Grosso, und wie Tymn hat er die 80 Jahre längst überschritten. Doch er denkt wie ein Junger. Und am 1. Juni hat er in seinem Beitrag Fremde aus dem Inneren und Äußeren Raum das Thema auch angepackt: Werden wir besucht, sind wir vielleicht unter Beobachtung?
Im April soll Präsident Trump ja die Veröffentlichung aller UFO-Dokumente verfügt haben. Was noch nichts heißt. Sehen wollen wir etwas!
Grosso meint, die Wahrheit sei 80 Jahre lang verborgen worden, und warum?
Unsere Regierung will das UFO-Geheimnis unter Verschluss halten in der Hoffnung, technische Überlegenheit über unsere Rivalen und Feinde zu gewinnen.
Die Mythen der Religionen könnten Hinweise auf Besuche von Außerirdischen enthalten. Bei uns hat ja Erich von Däniken (1935-2026) das Thema populär gemacht. Michael Grosso überlegt sogar, ob nicht etwa außerirdische Technologie die Besuche der Jungfrau Maria in Fatima und Lourdes zustande gebracht haben könnte; über die Marienerscheinungen hat er ja ein Buch geschrieben. Er meinte:
Unser Bewusstsein scheint auf etwas zu beruhen, das kosmisches Bewusstsein genannt wurde. Wo liegen die Grenzen unserer bewussten Welt?
Und dankenswerter Weise nennt er die Nahtod-Erfahrungen ein »verlässliches Portal«, um Wissen über die nächste Welt zu erhalten. Sie seien ein stetig wachsender Strom an Daten. Weitere Beobachtungen:
Die Welt des Jenseits ist eine unaufhörliche außerkörperliche Erfahrung. Meine Ansicht: Unsichtbar und mit dem dreidimensionalen Universum zusammenwirkend gibt es ein psychospirituelles Universum. Wir sind also auf ein physisches und ein mentales Universum gleichermaßen eingestellt. Nach dem Tod betreten wir das mentale Universum. Es wächst das Interesse daran, dieses kennenzulernen, ohne dafür sterben zu müssen. Unsere Welt wäre also eine Plattform, um eine jenseitige Existenz auszuprobieren.
Bernard Beitman erinnerte in seinem Podcast kürzlich an diese Vorstellungen, man könne sein Bewusstsein auslagern in die Cloud und ohne Körper auf Reisen gehen, was ja in der Virtual Reality schon angelegt war. Er meinte ja, das wäre wie ein Leben im Jenseits; so kämen verschiedene Vorstellungen im selben Bild zusammen. Ja, da ist diese unglaubliche Fixierung auf den Körper und gleichzeitig ein Trend, ihm entkommen zu wollen; so pendeln wir zwischen physischem und mentalem Universum hin und her, sind hin- und hergerissen.