Verlegte Dinge finden

Es wird dauernd, bis es zu einem Jenseitskontakt durch die Hilfe von Bruce Moens Buch kommt. Ich übe ja kaum. Warum denn nicht? Will ich es überhaupt? Will ich überhaupt irgendetwas? Wenn man doch was will (oder braucht oder sucht), hilft Moen.

Er hat schon recht: Oft blockieren wir uns selbst durch unsere Überzeugungen und Ängste. Wir sehen, was wir sehen wollen, und was wir wollen, wird nicht wahr, weil wir es nicht fest genug wollen und nicht daran glauben, dass es passieren kann. Bruce Moen schlägt einen Affirmationssatz vor, der im Präsens gehalten ist und den man notiert, begleitet vom wichtigen Setzen der Absicht. Das macht der Autor mit Übungen und einem Art Ritual. Es geht oft darum, sein Unbewusstes anzusprechen, dass es einem zumindest keine Steine in den Weg legt oder einem vielleicht sogar hilft.

Bruce Moen hat immer Beispiele aus dem Alltag parat: die Erdnussbutter-Geschichte etwa. Die Brote lagen  fertig da, Erdnussbutter sollte darauf, er öffnete den Kühlschrank, aber wo die Butter sein sollte, war sie nicht. Besser: Er sah sie nicht, denn als er ein zweites Mal hinschaute, waren beide Gläser am üblichen Ort.

Oft ist es so, dass ein Buch auf einen unbewusst einwirkt und man das Phänomen nachvollzieht. Am Tag darauf sah ich im Kühlschrank beim ersten Blick die Milch nicht, komisch. Sie war aber da, nicht einmal versteckt.

Wenn man etwas sucht, muss man auch da richtig mit sich sprechen. Sucht man die Autoschlüssel und rennt man im Haus umher, sollte man innehalten. Hast du gerade zu dir gesagt: Wo sind meine Autoschlüssel? Falsch.

Man müsse innehalten und zu sich selbst sagen: Ich brauche meine Autoschlüsssel. Und dann solle man, meint Bruce Moen, dem ersten Impuls folgen, der einen überkommt, und meist führe er einen zum verlegten Gegenstand. (Klar, es könnte kein Impuls kommen. Dann macht man eine Weile etwas anderes und sagt sich dann plötzlich: Ich brauche meine Autoschlüssel – und losgehen).

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