Maurice Barbanell, Jenseitsreporter

Maurice Barbanell war ein Journalist aus London und channelte den Indianer Silver Birch, der neben Seth und Salumet am liebsten zitiert wird. Mit 79 Jahren starb Barbanell 1981, und einige Monate später meldete er sich bei einem anderen Medium aus dem Jenseits. Was er uns erzählt, hat Michael Tymn in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Neues Jahr, neues Leben! 4 Beiträge, dann wird es wieder irdisch.

Kürzlich haben White Crow Books das Buch The Barbanell Report wieder aufgelegt. Was hat uns unser Jenseits-Reporter Maurice Barbanell zu sagen?

Übers Sterben: Der Übergang selbst war leicht, wie in einen anderen Raum zu gehen, das ist die beste Beschreibung. Wie einschlafen und wieder aufwachen. Ich kriegte den Tunnel-Effekt mit, sah Verwandte. Dann kam eine etwas verwaschene Phase. Ich glaube, ich ruhte mich aus, erinnere mich nicht an viel.

Erwachen: Eine meiner ersten Erinnerungen nach dem Übergang war, mich von einem traumartigen Gefühl zu befreien. Jetzt sehe ich, wie einfach es für manche ist, in diesem Zustand zu verharren und wie schwer es ist, daraus herauszukommen. … Ich war darauf vorbereitet, war auf der Hut und ließ mich nicht verführen.

Wirklichkeit: Es ist viel aufregender, als ich erwartet hatte, die Möglichkeiten sind endlos und ziemlich einschüchternd. Noch etwas Verwirrung herrscht, und viel hängt davon ab, was man sehen will. Schwierig, sicher immer wieder neu zu orientieren. Die Realität meiner Mutter ist nicht die meine. Wenn ich bei ihr bin, muss ich ihre Realität akzeptieren.

Bewusstheit: Ich könnte nicht sagen, dass ich bei meiner geistigen Bewusstheit eine große Veränderung verspürt hätte. Dennoch vergleiche ich das, was ich weiß und wessen ich bewusst bin, mit dem, was ich einst wusste und damals mir bewusst war, doch dieser Unterschied scheint daher zu kommen, dass das Unbewusste sich dem Bewussten angeschlossen hat. Versteht ihr?

Irdische Bindungen: Wie ihr wisst, habe ich noch ein Problem damit, meine Bindungen an die Erde zu lösen. Ich kann es aber wenigstens teilweise schaffen. Ich weiß, dass es absolut notwendig ist, als ob diese Bindungen Ketten an meinen Füßen wären, die mich zurückhalten.

Familienbindung: Ich nehme wahr, dass es hier Gruppen von Menschen gibt, die noch sehr an ihren Familien hängen. Solange sie daran festhalten, gibt es für sie keinen Fortschritt. Manchen fällt die Ablösung schwer. Denn es ist ein großer Schritt.

Kommunikation: Gedanken übermitteln viel mehr an Ausdruck. Sie in Worte zu bringen erscheint hier ziemlich schwerfällig. Ich mache Fortschritte, aber nur sehr langsam … Telepathische Kommunikation ist viel befriedigender …

Vorurteile: Ich finde, dass es mühevoll ist, mit Leuten zu aprechen, die mit vielen Vorurteilen hierherkommen. Sie scheinen in ihrer eigenen Welt zu leben.

Zeit: Kein Gefühl von Zeit, aber das Gefühl, als würde ich alles in Zeitlupe verrichten.

Lernen: Unser Begreifen auf dieser Ebene hier ist begrenzt, auch wenn wir den Eindruck haben mögen, dass dem nicht so sei.

Belohnung: Manche kamen hier herüber und erwarteten ein Schulterklopfen für die Arbeit, die sie getan haben. Sie sind höchst überrascht, wenn das nicht passiert.

Reinkarnation: Hier gibt es ebenso viele, die darüber diskutieren wie auf der Erde. Darum recherchierte ich selbst, und was zu meiner Verwirrung beiträgt, ist der Bestandteil, der hierbleibt, denn der ganze Geist (spirit) kehrt nicht zurück.

 

λ μ ξ

 

Der Kern der Seele bleibe in der anderen Welt, führte Barbanell aus. Das sehe ich auch so, vielen TestpilotInnen ist das so gesagt worden, und der Neuplatoniker Plotin hat es vor 1800 Jahren schon geschrieben. Also hat unsere Seele vielleicht wirklich viele Facetten, die sich inkarnieren und zurückkehren; wir haben nicht nur eine Seele, die wie ein Äffchen von Leben zu Leben springt.

Über die Aussage, dass ihm alles, was er tue, wie in Zeitlupe getan vorkomme, muss ich erst nachdenken. Mir fiel ein, dass bei Unglücken Menschen berichteten, alles habe sich in Zeitlupe abgespielt: In ihnen überschlugen sich die Gedanken, was zu einer im Vergleich dazu Verlangsamung führte. Es mag sein, dass man sich an das Blitzartige, an eine Verdichtung aller gedanklichen Impulse erst gewöhnen muss und sogar der dortige transparente Körper nicht mitkommt.

 

 

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