TestpilotInnen (108): David Beckman
Gib bei Youtube »David Beckman« ein, und sie zeigen dir 100 Videos mit David Beckham. Ja, auch ich verschreibe mich manchmal, aber ein Idiot bin ich nicht. Wenn ich Beckman schreibe, meine ich auch Beckman und nicht Beckham. Der Mann hatte am 17. Juli 1988 eine Nahtoderfahrung und einiges Neue dazu zu sagen.
Das mag schon ein paar Jahre her sein, denn bei neueren Aufnahmen sieht er entschieden älter aus. Damals, in dem Clip des Freitag-Newsletters von Victor Zammit, war er 68 (wie ich heute!) und sagte, er ernähre sich gesund und gehe viel in die Natur! Darauf einen Schluck Augustiner!
Es war bei einer Wildwasser-Kanufahrt. In den vielen kleinen Wasserfällen erwischte Beckman eine Strömung und drückte ihn unter Wasser, wirbelte ihn umher »wie in einer Waschmaschine«. Unten sei alles still geworden, und er habe erkannt, dass er es diesmal wohl nicht schaffen würde. In seinen Worten das, was dann geschah:
Mit einem Schlag war ich an einem anderen Ort. Kein Schmerz mehr, keine Gewalt. Was geschah da mit mir? Nun wird es schwer, das zu beschreiben. Zeit und Raum schienen anders. Ich spürte die Gegenwart eines Wesens in meiner Nähe, das ich gut kannte. Es gab mir zu verstehen: ›Du bist okay, alles wird okay sein.‹ Ich sah mein Leben in 3 Perspektiven: Wie ich es erlebte; als Beobachter von oben; und aus der Optik aller, mit denen ich verkehrt hatte. Ich spürte, was ich manchmal angerichtet hatte. Doch das Wesen verurteilte mich in keiner Weise. Ich hatte Fragen, und die Antworten flossen in mich hinein. Augenblicklich.
Er könne bleiben oder könne zurückgehen. Es gebe indessen Verträge mit anderen Seelen, die er neu bestimmen müsste, sollte er sich fürs Hierbleiben entscheiden. Das müsse dann in einem anderen Leben geschehen, wenn er, Beckman, dieses Leben abbrechen würde. David Beckman sagte sich:
Ich werde zurückkehren. Schweren Herzens. Ich hielt mich innerhalb des großen Bewusstseins auf, inmitten dieses Ozeans, der Gott ist und mich umgab mit dieser gigantischen kompromisslosen Liebe.
Beckman nahm eine Stelle als Reporter an. Dieser Körper, sagte er sich, bin nicht ich; ich bin ich. Er dachte:
Dies alles war so viel schöner als das, was sie uns beigebracht hatten. Dieses Leben ist nur Teil unserer Reise. Wir sind nicht für immer hier. Genießt es darum! Wir haben beschlossen, ein paar Dinge zu erleben, bevor wir hierherkamen. Hier haben wir nicht den Überblick, den wir dort besitzen. Ich höre auf meine Intuition, ich versuche zu lieben und zu vergeben. Ich sage euch also: Liebe und Frieden! Lebt ein gutes Leben, liebt eure Familie und liebt euch selbst!!
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Das mit den Seelenkontrakten war mir neu. Ist das so, dass ein Freund dort drüben zu mir sagt: ›Ich mache eine neue Reinkarnation, bist du dabei? Du könntest mir dabei helfen.‹ Das wäre schon ein Opfer, oder? Für einen Freund eine neue Inkarnation auf sich nehmen? Aber wenn man drin ist, hat man das längst wieder vergessen und schlägt sich durch, und hoffentlich kann man dann auch den Dienst leisten, der von meinem Freund erhofft wurde (der das ja auch vergessen haben wird).
Und wunderschön fand ich die Formulierung von Gott als einem Ozean, der uns mit seiner unfassbaren Liebe umgibt und vermutlich auch das Universum mit dieser Emotion – Liebe – geschaffen hat. Sie wollen, sie müssen wir ins Leben bringen. Das gelingt nicht immer, doch wir geben nicht auf.

