Mit Lucy im Wald

Zum Ende des Monats noch etwas Kleines, Leichtes. Der kleine Ort Opfikon, gelegen zwischen Kloten und Wallisellen bei Zürich, besitzt eine schöne alte Kirche, zu der man hochsteigen muss, und dann geht man an ein paar Bauernhöfen vorüber, bis man über die Eene zu den Wäldern gelangt. An einem Bauernhof lag ein Zettel, den nahm ich mit. Und begann, von Lucy zu träumen.

Da ist ein Scan des Zettels.

 

Auf diesem Hof züchtet man seit 20 Jahren Alpakas. Wie bei Wikipedia nachzulesen, ist das Alpaka eine domestizierte Kamelart. 3,5 Millionen von ihnen leben in Peru, das sind 80 Prozent des weltweiten Bestands. Sicher werden sie sich auch in Grindelwald oder höher wohlfühlen, sie kommen ja aus den Anden, da ist die Luft dünn. – Meine Schwester wies mich darauf hin, dass das Tier Lucky heißt und nicht Lucy. Irgendwie gefiel mir Lucy besser, also lassen wir es stehen!

Wie heißt es auf der Homepage des Alpakahofs:

Schau einem Alpaka nicht zu tief in die Augen, du könntest dich verlieben! 

Eine konkrete Gefahr. In dem Buch Traum Alp, das Älplerinnen vorstellt und ich im Mai vorstellen werde, sagte Marianne von der Alp Gomeren:

Unsere Tiere sind so herzig! Es sind ganz eigene Persönlichkeiten. Sie sind ganz leise und leicht. Sie blöken nicht und meckern nicht. 

Das Buch ist von 2013, und damals war das die einzige Alp, auf der Alpakas »gesömmert« wurden, aber auch Lamas, 150 von ihnen. Schon damals wurden die Tiere gern gekauft: 4000 Franken für eine Alpaka-Stute, 1500 für einen Hengst. Heute gibt es viele Höfe in der Schweiz mit Alpakas, ein Beispiel etwa ist Alpakable im Zürcher Oberland, in Bauma.

Vor Weihnachten ging ich oben bei Opfikon einmal am Waldrand spazieren, und tatsächlich kam mir eine junge Familie entgegen, die 3 Alpakas mit sich führte. Der Einfall ist jedenfalls nett, vielleicht probiere ich das auch einmal aus. Auf der Seite des Hofs stehen jedenfalls die genaueren Bedingungen.

π π ζ δ

Übrigens fällt mir noch ein, dass es ein paar Kilometer weiter, unweit vom nördlichen Ende des Flughafens Zürich, genauer im Ort Oberglatt, Bens Kamelfarm gibt. Auch er hat eine Homepage. Allerdings ist da gerade Winterpause. Ab 1. April (also morgen) geht es wieder los. Kamelreiten jeden Sonntag von 13 bis 17 Uhr! Da kann man Kamelmilch kaufen, und spazierengehen mit den Kamelen geht auch. Das halten wir erst einmal fest. Die Anden und der Orient sind auch hier.

Am 31. März vor 4 Jahren hatte manipogo übrigens einen Beitrag über Wanderungen im Schnee, in den Bergen, mit beeindruckenden Fotos: Die weiße Pracht.

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