Diamantseele

Vor 2 Jahren schickte ich einmal ein Manuskript an einen mir bekannten Verlag, doch keine Antwort kam. Wen interessiert schon Reinkarnation? Damit verkauft man keine Bücher. Vielleicht fanden die Leute meine Gedanken auch abwegig. Ich halte sie für wichtig, diese ersten 10 Seiten. Machen wir ein paar Teile daraus.

Natürlich sollte das Buch Diamantseele heißen.

 

Das erste Kapitel lautet

Viele Facetten

Die amerikanische Altenpflegerin Judy Hilyard, die viele Jahre Sterbende begleitete, konnte zuweilen auch in die Andere Welt reisen. Sie legte sich auf ein Sofa, schaltete ab, und dann trat ihr Astralkörper aus, erhob sich und glitt in eine andere Dimension. Judy berichtete davon auf einem Youtube-Kanal:

Dann kamen Leute an mir vorbei, Hunderte, ach, Tausende. Ich kannte sie, sie kamen mir alle so bekannt vor. Sie hatten unterschiedliche Kleider an, hatten auch unterschiedliche Hautfarben und kamen von anderen Leben meiner selbst. … Sie waren alle ich, aus einem anderen Leben. Es war verblüffend! Sie kamen aus vergangenen und zukünftigen Leben, und das gehörte alles zusammen. … Als ich zurückkam, schluchzte ich nur noch.

Auch Robert Monroe konnte Astralreisen unternehmen. 40 Jahre lang experimentierte er damit. Er schildert in seinem Buch Über die Schwelle des Irdischen hinaus, wie es ihm gelungen sei, eine Barriere zu durchqueren, und jenseits davon

gab es Hunderte über Hunderte von wogenden Strahlen aus vielfarbigem Licht. … Jetzt erkannte ich, dass jeder »Lichtstrahl« ein Strang von mir selbst war, eine meiner Ich-Dort-Persönlichkeiten, komplett mit eigener Lebenserfahrung. … jede dieser Persönlichkeiten stellte ein bewusstes, empfindungsfähiges Wesen dar mit individueller Wahrnehmung, eigenem Geist und eigener Erinnerung. Die Verständigung bereitete keinerlei Probleme, da ich ja mit mir selbst kommunizierte!  

Monroe redet von seinen »Ich-Dort-Persönlichkeiten«. Mit Ich-Dort meint er sein Ich in der Geistigen Welt im Gegensatz zu seinem »Ich-Hier«. Dort sind also womöglich viele, viele Geister, die auf der Erde gelebt haben und die mir vertraut sind. Sie sind auch ich. Ich bin viele.

Der Weise Seth, den wir später vorstellen werden, erläutert das näher:

Das Bewusstsein ist verteilt. Das Größere Selbst verteilt sich, materialisiert sich in Fleisch als mehrere Individuen mit völlig unterschiedlichem Hintergrund. Du bist diese Personen nicht; sie sind Versionen von dir, und du bist eine Version dessen, was sie einmal waren. Jeder von euch lebt also in vielen Zeiten und an vielen Orten, und Versionen von dir existieren … Nach dem Tod gehen sie ihren eigenen Weg.

Das ist eine völlig neue Reinkarnations-Vorstellung, für die ich aber noch mehr Quellen und Zeugen habe. Wenn dieses Konzept klarer wird, finden wir es vielleicht logisch.

Wer ist Seth? Er meldete sich bei der Amerikanerin Jane Roberts am 8. Dezember 1963 während einer Sitzung mit dem Ouija-Board und diktierte ihr in den folgenden 21 Jahren bis zu ihrem Tod 10 Bücher. Er sprach durch Jane, die in leichter Trance war, umherging und auch mal eine Zigarette rauchte oder Wein trank. Viele Stunden sprach er/sie. Janes Mann schrieb nieder, was er/sie sagte.

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