Diamantseele (2)
Heute haben wir zwei andere gechannelte Wesenheiten, die uns belehren: Salumet und Silver Birch. Letzterer wird sehr gerne zitiert, der englische Journalist Maurice Barbanell war das Medium. Interessant ist schon, dass sich diese drei (mit Seth) übereinstimmend äußern.
Ein anderer Kommunikator von drüben, Salumet, der zum ersten Mal 1994 einer Gruppe in den USA seine Aufwartung machte, sagte:
Den Geist hat es immer gegeben, es gibt nicht nur eine Einheit. … Wir sind alle wie die Facetten eines Diamanten. Jede Einheit kann sich inkarnieren oder reinkarnieren, eins zu seiner Zeit. …
Und dann haben wir noch den verstorbenen Indianer Silver Birch, der ebenfalls viele Seiten übermittelt hat, darunter Folgendes:
Die individuelle Persönlichkeit auf Erden ist nur ein kleiner Teil der Individualität, zu der er oder sie gehört … wie ein Diamant mit vielen Facetten. Diese Facetten inkarnieren sich in eurer Welt, um Erfahrungen zu machen, die ihnen möglich machen werden, zum Diamanten zurückzukehren und zu dessen Leuchten und Glänzen beizutragen. Eine andere Facette des Diamanten kann sich zur selben Zeit inkarnieren. … Doch wenn sie von eurer Welt Abschied nehmen und in unsre zurückkehren, sind sie immer noch Facetten einer Individualität.
Jetzt hat unsere Hypothese schon Gestalt angenommen. Für Facetten können wir auch Aspekte oder Elemente sagen. Die Seele, mit der wir uns später beschäftigen, ist anscheinend – als Überseele in der Geistigen Welt – ein höchst komplexes Monument. Sie besteht aus Tausenden Einheiten, von denen immer wieder ein paar auf die Erde kommen, etwas lernen und wieder zurückkehren. Wenn ich drüben sein werde, bleibe ich dort; andere Aspekte meiner Seele stürzen sich ins Erdenleben.
Da werden viele sagen: gut! Denn die meisten können sich nicht mehr vorstellen, noch einmal eine »Runde im Karussell« zu drehen, da dies höllisch anstrengend ist. Und es verschwindet die Sorge, die Großmutter nicht mehr drüben anzutreffen, weil sie sich womöglich schon wieder inkarniert hat. Sie wird da sein, die Oma; außer, sie hat sich weiterentwickelt und höhere Sphären erklommen, doch das dauert gemeinhin eine sehr lange Zeit.
Denken wir noch einmal nach: Die Leute sagen, »ich« war ein Bauer im 14. Jahrhundert und ein Edelmann im 17. Dann war ich noch … Aber das Ich ist ja stets ein anderes? Was springt da von Körper zu Körper? Darüber denken wir noch nach, sagen wir jetzt: die Seele. Sie schnappt sich einen Körper, macht mit ihm und zu ihrer Zeit (Bauer, 14. Jahrhundert) Erfahrungen, und dann holt sie sich, nachdem den Bauern der Tod ereilt hat, einen neuen Körper. Was passiert mit der alten Person, mit ihren Erinnerungen und ihrer Familie? Ist sie verdunstet? Unsere neue Reinkarnationstheorie sagt: Sie lebt dort drüben weiter, wie sie auf der Erde gelebt hat. Und sie gibt ihre Erfahrungen weiter.
Die verstorbenen Personen meiner selbst leben also weiter, sie »gehen ihren eigenen Weg«, wie Seth sagt. Auch ich darf weiterleben, andere Seelenanteile holen sich bald neue Körper. Judy Hilyard sprach von vielleicht Tausenden. So viele Leben. So viele Seelen-Elemente!
Omraam Michael Aivanhov, ein bulgarischer Weisheitslehrer, deutet so etwas auch an:
Der Geist weilt während eines Erdendaseins in einer Gestalt und in der nächsten Wiederverkörperung in einer anderen. War man erst ein Männlein, so ist man jetzt ein Weiblein! Und auch diese Form wird wiederum aufbewahrt. Jegliche Gestalt bleibt Millionen Jahre erhalten –vielleicht so lange, wie das Universum besteht – und immer wieder wird es neue geben.
»Form«“ und »Gestalt« würden in der Akasha-Chronik aufbewahrt. Aivanhov spricht von einer Körperhülle, die ein Geist annimmt, um wiedererkannt zu werden. Doch wieso sollte man nur Hüllen aufbewahren; in ihnen hat ein Teil der Seele gelebt und Erfahrungen gemacht, hat ein ganzes Leben vollbracht. Hilyards andere Ichs schienen ihr allesamt lebendig.
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