Du hilfst dir selbst

Fahren wir fort mit einem weiteren Auszug aus dem Buch Diamantseele. Anfang Mai hatten wir schon einmal 5 Beiträge dazu, und nun, Anfang Juni, geht es weiter. Das klingt ähnlich verwegen, doch ganz unlogisch ist es nicht. Es ist sogar ziemlich logisch. Wir haben uns in vielen Zeiten reinkarniert, und unsere anderen Ichs können uns helfen!

Du hilfst dir selbst 

Zu Robert Monroe sagte ein Gesprächspartner drüben, auf einer seiner Astralreisen:

Wir haben tatsächlich ein paarmal dein Ertrinken verhindert. Du bist sogar hier aufgetaucht, und wir mussten dich zurückbringen.

Er sagte »wir«. Und damit meinte er die Überseele, den Diamanten, der anscheinend ein Führungsteam besitzt, ein Exekutivkomitee, sowas wie einen Trainerstab. Es (oder er) gehört zum Wir und handelt in Abstimmung mit allen. Ich denke, da herrscht wahre Demokratie.

Als Monroe siebzehn war, fuhr er nachts zu schnell mit dem Auto. Ein Lastwagen tauchte vor ihm auf, doch er kam knapp vorbei. Wer half? War es ein Schutzengel? Oder irgendwer, irgendwas? Die Antwort:

O nein. Wir sind überhaupt nicht dein Irgendetwas. Wir und du, das ist eins. Du hast dir die ganze Zeit selbst geholfen. Wir sind lediglich der Teil, der dir hilft, dich zu erinnern. … Du und wir gehen die ganze Zeit zurück, um die Dinge in Ordnung zu bringen. … Wir sind nicht viel mehr als ein Abteil voller schreiender Passagiere, die dir die ganze Zeit Ratschläge zurufen … Als du immer mehr Erfahrungen sammeltest, wurdest du eine brandneue Persönlichkeit. Das Gemisch, mit dem du angefangen hast, ist langsam zu einer Einheit verschmolzen.

Wieviel Lebenszeiten hatte er schon? – Tausend vielleicht oder sogar noch mehr. – Warum trotzdem nochmal? – »Um das fehlende Mosaiksteinchen zu finden. Wir stehen alle hinter dir.«

Tony Reilly, nahtoderfahren, meinte:

Unsere Geistführer sind manchmal Wesen, die wir einst gewesen sind: frühere Versionen von uns oder Inkarnationspersönlichkeiten. 

Verwandte sind auch unsere Geistführer. Wenn wir beten, reagiert unser Jenseitsteam, das aus Mitgliedern meiner Überseele besteht.

Dem Schweizer Charles Büttner wurde bei seinem Kurz-Aufenthalt drüben der Weg brüsk versperrt von einem Engel mit Schwert. Jemand sah zu. »Zurück!« rief der Engel, der, wie Büttner sagte, ihm bekannt vorkam – wie er vielleicht einmal in der Zukunft aussehen würde. Auch der Zuschauer sei ein Teil von ihm gewesen.

Die Amerikanerin Lelanee wäre mit 6 Jahren beinahe in einem Teich ertrunken. Der Torso einer Frau näherte sich (so sah sie das damals), packte sie und zerrte sie an Land. Die Retterin wurde nie entdeckt. Lelanee überlegte:

Ich fühle heute, als wäre sie ich selber gewesen, so wie ich jetzt bin, in meinem Alter. Und manchmal höre ich eine Stimme, die mir wie meine vorkommt aus der Zukunft. Der Schleier ist dünn; dieses zukünftige Ich kann anscheinend mit mir kommunizieren.  

Seth:

Damit ist das Selbst, das du kennst, eine physikalische Spur oder ein Eindringling in Raum und Zeit von einem originalen Selbst, das nie erscheint. Da bist sozusagen geisterhaft wie ein Elektron. (450)

Der amerikanische Autor und Philosoph Michael Grosso sagte einmal:

Manche sprechen mit sich selbst und nennen es Gebet.

Neale Donald Walsch bekannte, als er Gott Vorwürfe machte:

Ich habe das Gefühl, hier zu sitzen und an mich selbst zu schreiben.

Lakonische Antwort: »Das tust du.« Die Antwort kommt von seinem Gesprächspartner, das Buch heißt »Gespräche mit Gott«. Sie sind durch Automatisches Schreiben entstanden, und man muss es ernst nehmen, das Buch.

Morgen Teil 2.

 

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