TestpilotInnen (120): Die IANDS-Konferenz
Morgen beginnt in Seattle an der US-Westküste die größte Konferenz der Welt über Nahtod-Erfahrungen. Sie dauert bis 30. August, und Veranstalterin ist die International Association for Near-Death Studies, kurz IANDS. Die Konferenz mit dem Titel Expanded Lives nehmen wir zum Anlass, die IANDS vorzustellen.
Die IANDS wurde 1981 von 5 namhaften Forschern auf dem Gebiet der Nahtod-Forschung gegründet: John Audette, Bruce Greyson, Raymond Moody, Kenneth Ring und Michael Sabom. Sie sind alle als Buchautoren hervorgetreten. Das Journal of Near-Death Studies gibt es seit 1987 (von 1981 bis 1986 hieß es Anabiosis); es ist die einzige wissenschaftliche Zeitschrift des Nahtod-Fachs weltweit.
Der Sitz der Vereinigung ist Durham im US-Bundesstaat Nord-Carolina, wo auch das Rhine Research Center ansässig ist. Joseph Banks Rhine (1885-1980) versuchte, die Parapsychologie (das Wort war seine Erfindung) mit langen Studien zu Präkognition und Telepathie wissenschaftlich zu begründen: Zählbar sollte alles sein. Über Jenseitiges verlor Rhine kein Wort. Seine Frau Louisa E. Rhine (1891-1983) zeigte sich in ihren Büchern da offener.
Die Vereinigung schreibt selbst:
Unsere Mission ist es, weltweit das Verständnis für Nahtod-Erfahrungen und verwandte Erlebnisse voranzubringen, indem es Forschung betreibt, Informationen bereitstellt und Unterstützergruppen gründet.
Es wird geschätzt, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika mindestens 9 Millionen Menschen eine Nahtod-Erfahrung hatten, also etwa 5 Prozent der Bevölkerung.
Auf der Seite der IANDS kann man kurz Nahtod-Erlebnisse nachlesen, von denen 670 abrufbar sind. Zwei wollen wir kurz erwähnen, da sie erst Mitte Mai eingestellt wurden.
Eine Frau wurde mit Schmerzen in der Seite ins Mills Peninsula Hospital eingeliefert, sollte an der Galle operiert werden und schwebte plötzlich nach oben. Dort sah sie sich zu ihrer Freude mit ihrem Mann Mike vereint, der 6 Monate zuvor in ihren Armen gestorben war! Sie waren sich sehr nahe, sie wollte natürlich dortbleiben, denn das Leben ohne ihn auf Erden kam ihr leer vor.
Ein Mann erlitt am 12. August 2018 einen Herzinfarkt, konnte noch 911 anrufen (die Rettung), stürzte dann aber die Treppe hinunter. Er fand sich in Schwärze wieder, glitt einen bunten Tunnel entlang, sah Bruchstücke aus der Menschheitsgeschichte (so den Bau der ägyptischen Pyramiden), und am Waldrand flog er, angetan mit einem durchsichtigem Körper, mit seiner Partnerin umher, obwohl diese noch am Leben war. Unten im OP war es still; man wartete auf den Arzt, der den Totenschein ausstellen sollte, als der Rückkehrer plötzlich sprach: »Hey, ich glaube, ich bin gerade gestorben!«
Ich habe auch noch 2 Beiträge gefunden, die eigentlich zu den TestpilotInnen gehören. Sie liefen vor der manipogo-Serie, die vor 5 Jahren begann. und ich hatte sie übersehen. Es sind folgende Artikel:
Howard Storms Abstieg in den Tod – Rosemary rebooted

