manipogo wird 14
Heute ist der 14. Geburtstag von manipogo. Darum können wir mal wieder aus der Redaktion berichten. Ich bin immer noch gut motiviert, es geht weiter; nie ist alles gesagt, immer wieder findet man neue Aspekte, die der Verarbeitung harren. Aber Veränderungen müssen dennoch sein.
Mein Spezialist Alex hatte mir ja Ende Mai die WP-Statistics draufgetan. Und nach einem Monat hatte ich 8 Leser und 20 Views. Genial! Doch das ließ sich erklären: Die Statistik registriert nur Leser, die den Cookies zustimmen. Wer also öfter manipogo konsultiert, bei dem sind die Einstellungen bereits gespeichert, und außerdem gibt es Kandidaten, die no tracking eingestellt haben. Andere Statistiken zählen auch bots und spiders mit (irgendwelche virtuellen Besucher). Zuletzt hatte manipogo vor 4 Jahren 40.000 Abrufe im Monat. Sollte ein Drittel davon computergeneriert sein, hätten wir noch 1000 Abrufe am Tag. Daran klammere ich mich.
Trotzdem hat mich das etwas aus der Fassung gebracht. Vielleicht sollte ich wirklich etwas auf die Leser eingehen und kürzere Beiträge schreiben? Ich nehme es mir vor. Viele Bilder, weniger Text. Da schreiben etwa die Content Consultants, die Blogs seien tot. Sie schafften keine Reichweite. Und die Zahl der Blog-Besucher nehme ab, weil KI alle Fragen präzise beantwortet, ohne dass man lange herumsuchen müsste.
Aber manipogo ist ja anders. Da geht es nicht um konkrete Dinge, sondern um Unterhaltung. Man weiß nicht, was man kriegt, es ist einfach Lesestoff, der vielleicht auch nachwirkt. Aber täglich zu erscheinen, ist irgendwie meine Herausforderung. Eine Lücke mag ich eigentlich nicht, wir sind doch Journalisten und schreiben für den Tag! Kein anderer Blog widmet sich so ernsthaft dem Paranormalen wie manipogo, diese Einrichtung muss unbedingt bleiben!
Und die Artikel sind so lang, wie sie sein müssen. Und trotzdem schadet es sicher nicht, den Mahnruf »Kürzer!« im Hinterkopf zu behalten; dann verkneife ich mir nämlich die vorletzte Assoziation und den allerletzten Schlenker irgendwohin, was mit dem Thema so entfernt zu tun hat.
Also gratuliere ich mir selber und danke allen, die meine Inhalte in sich aufnehmen, auch wenn es viel zu lesen gibt. Wir brauchen diese Öffnung in andere Dimensionen; wenn nicht, wird es klaustrophobisch. Die KI jedenfalls kennt manipogo und nennt ihn einen »persönlichen Blog« mit Geschichten über das Leben nach dem Tod, mit Beiträgen über Gott und die Welt. So wird das auch bleiben.
