TestpilotInnen (119): Venia Hill
Endlich mal wieder ein Gast bei Coming Home, der mich total begeisterte! Wie schon erwähnt, erzählen gute Redner ihr Erlebnis auf diversen Podcasts, vielleicht zehn Mal, und manche kenne ich. Venia Hill gelang es in ihrer Sprache, plastisch zu machen, was sie sah. Und sie ist temperamentvoll. Entschieden. Der Beitrag lief vor einem Jahr auf Coming Home.
Das war ein heißer Trip, den uns Venia da nahebrachte. Sie war aufgewachsen in Philadelphia (Pennsylvania), und mit 17 Jahren wollte ihre Schulklasse etwas Besonderes erleben. Sie planten, nach Italien zu reisen. Das Mädchen schlief kaum, weil es so aufgeregt war. Der Flughafen (vermutlich Fiumicino) war schon unglaublich fremdartig, und um wach zu bleiben, warf sie sich eine Menge Pillen ein. Im Bus vom Flughafen schlug ihr Herz plötzlich rasend schnell. Dann blieb es stehen. Venia:
Das war ein furchterregender Moment. Doch gleich danach fühlte ich mich großartig. Ich war unbesiegbar, was du als Teenager sowieso bist, aber hier war es tausend Mal stärker. Ich bin in Ehrfurcht. All die Schichten und Ströme von Energie … die Stange, an der man sich im Bus festhielt, verströmte Energie. Ich kroch in den Busfahrer hinein und erfuhr alles über ihn. Von den Fahrgästen ging ebenfalls Energie aus, die pulsierte und lebte.
Dann überlagerte eine Präsenz mein Bewusstsein. Zog mich zu ihm hin. Er holte mich aus dem Autobus und brachte mich in ein weißes Reich. Ein Raum aus dem reinsten Weiß, das man sich denken kann. Dieses Wesen kam mir irgendwie bekannt vor. Es war extrem freundlich, und liebende »Vibes« gingen von ihm aus. Meine Energie verschmolz mit diesem Reich; völlige Verschmelzung. Es war, wie zu Hause zu sein. Andere Wesenheiten kamen und Gedanken trafen ein, die bebten und farbig waren. Mein spiritueller Begleiter brachte mich mit meiner Seele zusammen. Die Seele ist groß, sie reinkarniert nie, und du bist nur ein Ableger von ihr. Es war ein wundervolles Gefühl.
Das hat mir natürlich gefallen: Die Seele als Ganzes reinkarniert nicht. Nur Facetten von ihr tun es, immer wieder gehen Bestandteile ins Rennen –- genau das, was ich in der Diamantseele behaupte (Link unten).
Ich blickte zwischen verschiedene Ebenen des Raums. Orbs reisten umher. Es war höchst verstörend. Wesen aus anderen Dimensionen kreuzten meinen Weg. Schließlich ein Garten. Alles lebte hier. Ich kommunizierte mit den Pflanzen. Ich tanzte mit einer Blume, und wir waren wie Ballerinas, und schließlich war es mein Traum gewesen, Ballerina zu sein. Es war gelebte Liebe, und jede Bewegung war absichtsvoll.
Dann war Venia wieder in ihrem Körper – und fühlte sich, als wäre dieser eine Marionette. »Wie soll ich jetzt leben?« fragte sie. Eine Stimme antwortete ihr: »Lebe einfach, sei freundlich, genieße dein Leben.«
Und eigenartig: Keiner ihrer Mitschülerinnen hatte von ihrer Krise etwas bemerkt. Und Venia wusste sofort, dass sie nicht davon sprechen konnte, ohne angestarrt zu werden. Also schwieg sie. Ihr Vater setzte sie unter Druck, sie ging zum Militär und blieb zehn Jahre, brachte ein Kind zur Welt, und jetzt erzählt sie uns in ihrer regelmäßigen Spiritual Lounge etwas. Kann jeder sehen. Sie hat solch eine charmante Art.
Ihr Resumee:
Es gibt eine Liebe hinter der Liebe: göttliche Liebe. Alles ist irgendwie vorhergeplant. Und wir führen ein Theaterstück auf, aber ernst ist das schon.
Die beiden Bilder unten sind von Otto Schäfer.
Verwandter Artikel:

