TestpilotInnen (121): Michael Florman

Anthony Chene hat wieder drei neue Beiträge gemacht! Auf den zweiten habe ich mich gleich gestürzt: Michael Florman. Anthony lädt einfach tolle Leute ein, und sein Gast drückte sich präzise und gleichzeitig bildhaft aus, und so war es wieder einmal ein Genuss.

Michael Florman trug als junger Mann schon langes Haar und nun immer noch, als 60-Jähriger (wie ich als fast 70-Jähriger). Er hatte eine Familie und einen Job, zu dem er mit dem Auto fuhr. Am 27. September 2013, vor 13 Jahren also, fühlte er sich seltsam, hielt an und rief die Notrufnummer an. Eine Minute später war der Krankenwagen bei ihm, er hörte, dass etwas mit dem »Rückfluss« im Herzen nicht stimme, und dann war er weg. Auf der Fahrt ins Krankenhaus setzte 5 Mal sein Herz aus, und in der Klinik noch einmal 3 Mal. Insgesamt wurde sein Gehirn 20 Minuten lang nicht mit Sauerstoff versorgt.

Mit hohem Tempo flog er oberhalb eines Stroms, aber ohne Widerstand, ohne Gegenwind. Er sah intensive Farben. Und er sagte etwas, was manipogo auch behauptet:

Hier auf der Erde sind wir nur 5 Prozent von dem, was wir wirklich sind. Dort, auf der anderen Seite, befand sich mein großes, ausgedehntes ICH. … Dann kam das Gefühl, voll und ganz akzeptiert zu werden, und es wurde mir förmlich aufgedrückt. Eine Note tauchte auf, wie auf einem Notenblatt, und ich wurde diese Note. Das war echt schräg (really weird). Etwas anzuschauen ist anders, als ganz in ihm drin zu sein. 

Flormans Buch heißt denn auch I Am the World! (Ich bin die Welt).

In vielen Fällen geht die Heilung schnell vonstatten. Statt 3 Wochen im Krankenhaus blieb Florman nur 4 Tage. Danach habe er sich fremd in seinem Körper gefühlt. Er versuchte, das alles totzuschweigen, doch nach 2 Jahren kam eine Depression über ihn. – »Sie fraß mich fast auf.«

Danach kamen Verstorbene: ein 8-jähriger Junge, ein 6-jähriges Mädchen. Eine Frau mit langen dunklen Haaren. Sie kamen in sein Zimmer, mehrmals. Erst nach 4 Wochen blieb die Dame fort. Michael Florman:

Ich denke, als ich drüben war, bin ich ihnen begegnet, und sie dachten wohl, ich sei einer von ihnen und könne ihnen helfen. 

Einmal kam er heim, und in seinem Arbeitszimmer waren Stühle umgestoßen und ein Tisch verrückt. Verrückt! Florman konnte die Emotionen anderer fühlen, wenn er ihnen zu nahe kam. Er kann Menschen auch etwas sagen über ihre Probleme, doch er will, dass sich das nachprüfen lässt. Er erzählte:

Wir sind nie allein. Immer ist jemand bei uns. Jetzt im Augenblick spüre ich zum Beispiel 4 Energien hier in meiner Nähe. 

Der Tod existiere nicht, die Energieschichten verschwänden nicht. Ich bin hier – dann bin ich dort. Das Jenseits sei wie Radiowellen – es sei überall. Energie sei überall. Noch etwas Interessantes:

Ich wog früher 240 Pfund, und heute sind es zwischen 160 und 170. Ohne Diät, Ich habe mir nur gesagt: Ich will weniger wiegen. Es war keine Anstrengung dabei. Ich hatte einfach weniger Lust auf Essen. 

Mein ganzes Leben ist AD/BD: after Death und before Death. Nach dem Tod und vor dem Tod. Ich mache keine Pläne mehr. Mein Körper fühlt sich nun wie ein Vehikel an, und manchmal bin ich wie ein Schauspieler in einem Stück. Was kann ich euch an Ratschlägen geben? Seid netter!   

 

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