Maria Stein
Über Heilungen durch Maria habe ich nachgedacht, nachdem ich von Maria Stein zurückgekommen war, dem zweitwichtigsten Wallfahrtsort der Schweiz (nach Kloster Einsiedeln, Link unten), 20 Kilometer westlich von Basel gelegen. Wie viele Menschen der »Gottesmutter« gedankt haben!
Wenn man hinabsteigt zur Gnadenkapelle, sieht man Wände voll mit Dankesbezeigungen in vielen Sprachen: Per Grazia ricevuta! (Erhalten durch Gnade.) Weiter unten tritt man dann in eine Felsengrotte ein, in der Stille herrscht und Maria angebetet werden kann.
Ich war von Basel an einem heißen Tag mit dem Fahrrad hochgefahren, wie sich das gehört bei einem Wallfahrtsort als Ziel. Menschen danken Maria. So ist das auch in Lourdes und in Fatima. Flehe sie an, und sie hilft dir. Doch Heilungen gab es auch bei Mar Charbel in Libanon, bei Pater Pio und beim Bruder Klaus. Wichtig ist die Dringlichkeit der Bitte, die Absicht; und dann zurücktreten und sagen: Dein Wille geschehe. Es ist Energie, die wir herabrufen können, und wen wir bitten, spielt keine große Rolle. Die Heiligen sind Mittler, sind Vermittler zwischen Hier und Dort. Wir sollten unsere eigenen Kräfte nicht unterschätzen, der Körper ist der Psyche untertan.
Hinter einem ausgedehnten Platz empfängt einen die Basilika mit dem Strahlenkranz an der Frontseite. Innen Abbildungen von Maria. Es ist eine barocke Kirche, von 1648 bis 1644 errichtet, und auch Meinrads wird gedacht, der unweit von Kloster Einsiedeln seine Klause hatte.
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