TestpilotInnen (123): Wayne Morrison

Und gleich noch einmal eine Nahtod-Erfahrung! Möglich gewesen wären auch die acht goldenen Schlüssel von Anke Evertz, die zur Selbsterkenntnis und zu einem glücklichen Leben führen, aber das läuft uns ja nicht davon. Wayne Morrison sprach erst am 1. September in dem Podcast When You Die, den Laurie Majka moderiert.

Die Geschichte ist sehr lange her, 1972 ereignete sie sich. Wayne war 17 Jahre alt und bei einer Party. Er weiß gar nicht, was los war, plötzlich war er weg.

Ich hatte zwar keinen Körper, aber ich war dennoch so gut da, wie ich konnte. Es begrüßten mich drei Wesen, zwei männlich, eins weiblich, und sie waren sehr groß, so um 15 Fuß (das wären 4,50 Meter! Aber das haben wir gelernt, viele TestpilotInnen trafen riesige Engel). Sie sagten, ich würde gleich ein Wesen einer höheren Ordnung treffen.

Das Licht bewegte sich auf mich zu und stoppte vor mir. Eine männliche Figur. Totale Akzeptanz und totale Unterstützung kam von diesem Wesen, das mich bedingungslos liebte. Es gab kein Urteilen. Du selbst bist dein eigener Richter.

Noch bevor du etwas denkst, ist die Antwort da. Dann flogen wir umher. Ich sah einen modernen Planeten und einen alten Planeten, dessen Bewohner Togas trugen. Warum bin ich hier auf der Welt?, fragte ich. Du erlebst alles, erfuhr ich. Du machst Erfahrungen. Eine tiefe Liebe bedeckte alles, es ist unmöglich zu beschreiben. Ich tanzte vor Freude, und das Wesen freute sich sehr über meine Freude.

Ich sah auch einen dunklen Bezirk des Raums. Auf einem flachen Stein sah ich in einer Millisekunde alle Details der Schöpfung. Armeen traten auf, es gab Krieg. Mir wurde das Ende gezeigt, was immer es war.

Plötzlich war ich von Hunderten oder Tausenden dieser großen Lichtwesen umringt, die nur für mich sangen, und sie priesen mich! Ja, wir sind spirituelle Kämpfer, wir sind tapfere Seelen, denn wer würde sonst sich eine Inkarnation auf der Erde aussuchen?

 

Dann gab es eine Party. – Er wachte auf, stand im Badezimmer, hatte eine Rasierklinge in der Hand, hatte sich das Leben nehmen wollen, doch eine dunkle Stimme sagte: »Nein!« Wayne erzählt es bald seiner Freundin, die danach seine Frau wurde, und nun sind sie 52 Jahre verheiratet.

∑ ⇔ φ

Noch eine neuere Geschichte, die mir gefiel. Genelle Guzman-MacMillan war im Fernsehen, um ihr Buch Angel in the Rubble vorzustellen, das Mitte September erschien. Sie habe eine zweite Chance bekommen. Dann erzählte sie, wie sie im 63. Stock von dem Flugzeug erfuhren, das in ihren Twin Tower geflogen war. Jemand sagte: Wir nehmen das Treppenhaus! Im 30. Stock war noch alles normal, im 13. Stock jedoch  brachen Schutt und mehr über sie herein.

Genelle lag da, konnte nur mehr ihren linken Arm bewegen, und ihre Beine waren verdreht. Sie hatte nie an Gott geglaubt. Doch nach einigen Stunden sagte sie IHM/IHR: »Wenn du mich rettest, widme ich dir mein Leben!« Zeit verrann. Dann hörte sie eine Stimme. Ein Mann war es, er nannte sich Paul, hielt ihre Hand und meinte, sie werde es schaffen. Er war bei ihr, bis die Rettungsmannschaften eintrafen.

Genelle war die letzte, die aus diesem Turm gerettet wurde. Sie hielt ihr Versprechen und änderte ihr Leben. Schrieb ihr Buch. Man versuchte, Paul zu finden, doch es gelang nicht. Er war wohl ein Engel.

Ñ ∇

José Manuel war es vermutlich nicht, doch er war dort, wie er sagt. Im Podcast Lo Invisible erzählte der Mexikaner Ende August, wie er exakt am 6. August 2001 in ein Koma fiel, aus dem er erst nach 80 Tagen erwachte, im Oktober. Und einmal habe er diese beiden Türme gesehen, er war dort in New York, sagt er, als Lichtwesen, als er im Koma war. Er zog Leute herunter und heraus, und andere schickte er ins Licht.

Wie ging das? Wie wusste er, wer noch zu retten war? fragte Esteban Vigouroux. Da sei jeweils eine Tür gewesen, und wenn sie offen war, konnte die betreffende Person gerettet werden. War die Tür geschlossen, so war nichts mehr zu machen. Als José Manuel erwacht war, erzählte ihm ein Bruder von einem fürchterlichen Terroranschlag, doch José wusste Bescheid. Das konnte sich niemand erklären.

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