TestpilotInnen (126): Und nochmal vier
Wenn du mal bei Youtube oft reinschaust, werden dir immer die neuesten Ausgaben der betreffenden Podcasts angeboten. Stellen wir also nochmal vier KandidatInnen aus dem September vor. Lo Invisible ist zwei Mal vertreten. Der Podcast kommt übrigens aus Chile; der Gastgeber ist dort unter dem Namen Esteban Vigo ein bekanntes Medium.
Erst kommt Ana Christina dran, die auf dem Kanal NDE Journey ihre Geschichte erzählte. Ihr Mann vergiftete sie und versuchte dann noch, sie zu ersticken, und missbraucht hat er sie auch. Irgendwie kam sie davon. Der Heilige Geist sei bei ihr gewesen, und sie sagt uns: »Das bist du!« Er aber sagte:
Kind, ich kenne die geringste Einzelheit deines Lebens.
Sie werde auf eine Reise gehen und als seine Botschafterin zurückkommen, sagte er. Dann kam Licht, und sie fühlte die Gegenwart Gottes des Vaters. In einer Halle begegnete ihr Nadja, ihre Schwester, die sich mit 35 Jahren das Leben genommen hatte. Auch ihr Vater trat auf, der an einem Autounfall gestorben war, als Ana 22 Jahre zählte. Und sie sagt nochmal:
Wir haben einen Begleiter, 24 Stunden jeden Tag, und das ist Gottes Geist. – Die Frage am Ende des Lebens ist nicht, ob du lange genug gelebt hast, sondern ob du genug geliebt hast.
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Bubba Herrick schilderte dem Podcast Coming Home seine Geschichte. Er wurde operiert und war gegen eine Substanz des Anästhetikums allergisch. Er traf auf dem schönsten Platz ein, an dem er je gewesen war. (Da konnte er nicht mehr weiterreden. Das Gefühl überwältigte ihn.)
Es war, wie aus dem Inneren eines Diamanten hinauszusehen. Kombinationen von Lichtstrahlen schillerten und wurden zurückgeworfen. Ich war eigentlich tot, doch fühlte ich mich lebendiger, als ich mich je zuvor gefühlt hatte.
Dann erschien eine Gestalt und warf ihm einen Basketball zu. Bubba war immer leidenschaftlicher Baseball-Spieler gewesen, hatte auf eine Profikarriere gehofft und erinnerte sich noch gut an ein Trainings-Spiel mit seinem gütigen Stiefvater Mike, wo sie auf Körbe zielten. Die beiden spielten also, und es kam ihm vor, als spielten sie ewig. Dann sprach Mike:
Ich bin hier, um dir ein Angebot zu machen: eine zweite Chance! Versprich mir, richtig zu leben. Wenn du das nächste Mal stirbst, musst du dafür bereit sein.
Wir seien hier, um zu lernen, um zu lieben und um eine Verbindung herzustellen – zu den andern Menschen, zur Natur und zu Gott.
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Mónica Coronado aus Mexiko wäre beinahe gestorben und lag 7 Tage im Koma. Sie erzählte Esteban Vigouroux
davon, dass sie im Krankenhaus umhergereist sei (außerhalb des Körpers) und mit anderen Patienten gesprochen habe, deren Gedanken sie sogar hören hätte können. Einmal weinte ein kleiner Junge herzzerreißend, den aber niemand sah. Mónica stellte sich auf ihn ein, und er klagte, er habe Agst um seine Eltern, ob sie tot seien? Der kleine Junge war in die Klinik eingeliefert worden, die Eltern und seine Schwester waren tot, er jedoch würde überleben. Ja, sagte Vigouroux wissend, el umbral de la muerte, das Zwischenreich zwischen Leben und Tod, Borderline. Darin war Mónica unterwegs gewesen.
Die Frau, die bei einer Bank gearbeitet hatte, erfuhr von einer besonderen Mission für sie. Es ging um Heilung. Eines Nachts tauchte in ihren Zimmer eine alte Frau auf und hielt ihr einen Vortrag über Kräuter. Ganz lebensecht schien sie. Die Nachtschwester? Nein, in dieser Klinik gab es keinen Nachtdienst. Und so erschienen in 20 der 45 Nächte, die sie in ihrem Krankenhausbett verbrachte, 20 unterschiedliche Lehrerinnen und Lehrer. Kaum zu glauben ist das!
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Das Filmchen mit Richard Allyn kannte ich schon, das war vor 2 Jahren, und obwohl ich seinen Fall nicht aufgegriffen habe, sind mir 2 Sätze in Erinnerung geblieben. Er war mit seinem Auto verunglückt, ein Lastwagen rammte sein Fahrzeug. Diejenigen, die ihn empfingen, trösteten ihn mit den Worten:
Alles in Ordnung, keine Sorge, du bist davor ja schon Tausende Male gestorben.
So viele Inkarnationen? Das gibt einem zu denken. Und Allyn betonte:
Deine Vergangenheit ist nicht von Belang; wichtig ist, was du denkst: wie du jetzt bist.
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Am Ende noch eine Aussage von Jim Bruton, der vor 3 Jahren bei Shaman Oaks über seine Erfahrung sprach.
Man sagt, zehn Prozent hatten eine Nahtoderfahrung. Das wären 700 Millionen Menschen auf der Welt. Ist das nicht schon etwas wie die Wiederkunft Christi (the second coming of Christ)?