Die medial begabte Notärztin
In dem Podcast Wisdom from North (mit der Norwegerin Jannecke Øynæs) berichtete ein medial begabte Notärztin über ihre 15 Jahre im Beruf, in dem sie »zahllose« Menschen hat sterben sehen. Ähnlich wie Elisabeth Vonderau erzählte die Ärztin, Sarah Grace, dass jede Seele abgeholt werde; keine müssen allein den Schritt hinüber tun.
Sarah Grace arbeitete für die berühmte US-Notfall-Nummer 911 im Bundesstaat Kalifornien. Heute ist sie Rednerin und Heilerin – der übliche Weg für charismatische Leute, die eine Nahtoderfahrung machten oder Geister sehen können. Irgendwann muss man dieses Geschäft näher behandeln, vielleicht Ende Oktober im Vorfeld eines Basler Kongresses. Auch wenn man die Seite Wisdom from North hinunterscrollt, merkt man, wie man indoktriniert wird. Verlieb dich in dich selbst, hol dir neue Power! Da gibt es ein Bedürfnis nach Transformation und einem glücklicheren Leben, und der Markt liefert das Angebot dazu.

Ein wunderbares Bild. War das in dem Film „The Five People You Meet in Heaven“? Oder in „Jacob’s Ladder“?
Sarah Grace jedenfalls sagte ganz klar, dass bei einem normalen Sterbefall der oder die Tote von Verwandten abgeholt werde, die eine Art Willkommensparty veranstalten (wir wissen das von unseren TestpilotInnen). Bei überraschenden und dramatischen Todesfällen sind es himmlische Boten, also Engel, die ihn/sie empfangen und hinübergeleiten. Sie kämen immer von der rechten Seite, beobachtete Frau Grace; warum auch immer. Jede Seele werde von jemandem begrüßt, sogar ein Haustier.
Erdgebundene Geister oder verlorene Seelen besitzen noch Anhaftungen. Sie wollten vielleicht nicht sterben oder waren so in ihr schönes Haus verliebt. Manchmal wissen sie nicht, dass sie gestorben sind.
Sarah Grace rief sich einen Autounfall in Erinnerung, bei dem eine junge Frau in ihrem Auto festhing. Sie lag im Sterben.
Ich spürte eine engelhafte Frequenz. Es war eine lichtvolle Energie, die hoch war, vielleicht über drei Meter. Es war eine sehr schöne Energie. De Seele war immer noch durch einen Faden mit dem Körper verbunden. Die Energie deckte sich über die Szene, und dann gab es eine Umarmung, und die Seele war verschwunden. Sie hatte den Übergang bewältigt. …
Der Tod ist so, wie wenn du einen schweren Mantel ablegst. Du bist du. Alles ist nur Energie. Deine Aura dehnt sich aus, und deine Sinne dehnen sich aus. Es gibt nichts zu fürchten am Tod. Der Schmerz ist rasch vorbei. Dieses Leben ist vorübergehend. Sterben ist Beförderung.
Sie sprach dann noch über die vielen tausend parallelen Leben und unsere Überseele, aber das ist alles zu viel, sie redet dich in Trance, aber diese Dinge können wir nicht oft genug hören. Die anderen reden von Alltagsproblemen, ist ja auch wichtig, doch jenseits davon ist mehr, ist das »göttliche Design«, von dem Sarah Grace sprach. Wir sind nicht allein.
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