TestpilotInnen (115): Donna Rebadow
Nochmal ein Beitrag aus Coming Home. Vor drei Tagen hatten wir ja schon einen. Wollte ich nicht an manipogo etwas verändern? Nichts zu machen. Die Texte sind so lang, wie sie sein müssen, ich brauche mich keinen Beschränkungen zu unterwerfen. Nun zum Schöpfer des Universums.
Donna Rebadow wuchs im Staat New York auf und machte gewöhnlich mit der Familie ihrer Schwester Urlaub an der See. Sie ließen sich auf aufgeblasenen Flößen von einem Schiff ziehen, ziemlich rasant. Man flog mal runter, das war eher lustig. Eines Sommers, es war 1998, ging etwas schief, das Schiff kenterte, das Floß wurde unter Wasser gedrückt und eine Leine schnürte Donnas Bein ab. Zum Podcast geht es hier.
Sie war unter Wasser, dem Ertrinken nahe; und dann trat sie aus ihrem Körper aus. Flog durchs All, sah den Erdball aus der Ferne … als sich plötzlich etwas hinter der Erde erhob und über diese hinauswuchs. Der Schöpfer des Universums! Das habe sie gleich gewusst. Er war weder männlich noch weiblich und wirkte wie eine Aura borealis. (Wir geben mal 2 Beispiele, die Otto Schäfer am Nachthimmel fotografiert hat.)
Wir kennen ja Beispiele, in denen der Allerhöchste selbst auftritt, in einem Körper, und mit der jeweiligen Testpilotin spricht. Vielleicht war ein Körper bei Donna Rebadow nicht nötig, bei dieser verschmitzten, humorvollen Lehrerin.
Ich sagte: »Du bist der Schöpfer des Universums! Du weißt alles.« Er bestätigte das: »Ich weiß alles. Auch die Zahl der Sandkörner an einem Strand in Neuseeland.« Und er nahm mich dorthin mit, tunkte mich in den Sand, und ich erfuhr alles; es war, als ob er von oben Wissen in mich hineingab. Diese Liebe! Jetzt weiß ich, was Liebe und die Seligkeit ist. Dann fragte er mich: »Was würdest du hier bei uns tun wollen?« Er wies mich noch darauf hin, wie wichtig unsere Entscheidungen seien: jede einzelne von ihnen, auch die geringste. Er oder sie liebt uns, jeden einzelnen von uns. Dann sollte ich wieder zurück. Ich weiß, dass meine Rettung eine Kette von unmöglichen Faktoren war. Seit ich wieder hier bin, in meinem geschenkten Leben, setze ich mich für die Katastrophenhilfe ein und für die Menschen.
Dieser Beitrag könnte auch unter Rückkehr ins Leben laufen. Vergessen wir nicht, dass viele Menschen (Instagram zeigt das) nicht so viel Glück haben und sterben müssen, und auf die Frage nach dem Warum gibt es keine Antwort. Es gibt wohl Vorkommnisse, bei denen auch die Engel machtlos sind.
Übrigens habe ich einen polnischen Podcast gefunden, der Chodzą Słuchy heißt, und er hatte Mitte Juni einen Beitrag über den klinischen Tod und mystische Erlebnisse. Die beiden beteiligten Damen sprechen langsam, man kann sich die polnischen Untertitel holen und damit etwas mit der Sprache arbeiten, die mich seit 20 Jahren beschäftigt. Damit wir nicht nur US-amerikanische TestpilotInnen haben.
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