Grün und Vicky Wall

In der zweiten Jahreshälfte 2025 hatte ich ein paar Farben bei Vicky Wall, der Aura-Soma-Frau, behandelt, und jetzt merke ich, dass das Grün fehlt. Türkis jedoch war dabei. Rosa auch. Beim Müllheimer Stadtfest Ende Juni trugen die
»Mitarbeitenden«, wie man heute sagt, rosa T-Shirts. Und ich habe mir rosa Sneaker von Converse gekauft. 

Grün, das ist keine große Sache. Vicky Wall meint, das Grün sei dem Herz-Chakra zugeordnet,

dem Raumgeber, dem Kontrollierer, dem ‚Helfer, dem »Alles in allem«, dem wahren Überbringer von Ruhe, dem Auslöscher von Karma, der kontemplären Farbe aller Heilkräuter und -essenzen, denn jede Pflanze hat Grün als Basis in ihren Stengeln und Blättern. 

 

An meinem Privatstrand wurde alles vor Wochen abgeholzt – und schon wächst alles wieder wie verrückt, mit saftigem Grün (doch der Photoshop fügte etwas mehr Saft hinzu …)

Und weiter:

Es ist offensichtlich, dass das Grün der Pflanzen grundlegend heilt. Es ist das Zentrierende in der Pflanze, das Versorgende und Regenerierende, aus dem sich das Wesen der Blüte hervorhebt. Wenn der Stengel krank ist, leidet die Blume. Das ist im menschlichen Körper auch so: Ist die Aura krank, leidet der Körper. Grün kann auf alle Chakrenbereiche als zusätzliche Unterstützung für die anderen Farben aufgetragen werden.

Schließlich lobt sie noch Rosmarin und Bergamotte als segensreiche Ergänzungen für alle Essenzen.

Ich glaube, in dem Beitrag von 2013 steht noch mehr, da ist auch Al-Khedir erwähnt, der grün gekleidete Heilige der Moslems, und die Palästinenserin Mara sagt uns, dass man in arabischen Ländern sich manchmal mit dem Wunsch verabschiedet:

Möge dein Weg grün sein! – Dabrak chadhra! 

 

Die Weltreisende Alma M. Karlin (bei manipogo erst am 19. Juli) sah:

Langsam sank der rote Sonnenball, berührte das Wasser und verschwand. Aber ehe die Sonne ganz und gar verschwunden war, zeigte sich eine unbeschreiblich schöne, smaragdgründe Halbscheibe – ein grüner Strahl, der unvergesslich blieb. … Es war der grüne Strahl – etwas, das man nur in der Wüste oder auf sehr ruhigem Meer schauen kann. Man sagt, dass der sich nie über seine echten Herzensgefühle täuscht, der den grünen Strahl gesehen hat.  

Eric Rohmer (1920-2010) hat 1986 den Film Le Rayon Vert gedreht, eben Der grüne Strahl, der leider im Deutschen den irreführenden Titel Das grüne Leuchten bekam. (Das Bild rechts oben ist von der norwegischen Wikipedia.) Es geht um ein einsames Mädchen in der Sommerfrische am Meer, das am Ende den grünen Strahl sieht und einen Liebhaber findet. Ich erinnere mich nicht genau daran, das ist 40 Jahre her, aber wie haben wir die Filme von Rohmer geliebt! – Und: Jules Verne schrieb 1882 den Roman Der grüne Strahl.

Ο Ξ ≅

Die 10-tägige Hitzeperiode über Mitteleuropa, die Ende Juni abgeschlossen war, hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig Grün in unseren Städten ist. Mit Beeten, Bäumen und Parks sinkt die Temperatur gleich um ein paar Grad. Aber Stadtplaner und Eigenheimbesitzer versiegeln gern die Flächen, das macht weniger Arbeit … und dann flämmen manche sogar noch alles weg, was in den Zwischenräumen der Steine wächst! Ein Hoch auf Anne Hidalgo, die 12 Jahre Bürgermeisterin von Paris war und Parks anlegen und Bäume pflanzen ließ! Wie deprimierend ist doch eine Steinwüste in den Herzen der Städte!

 

Verwandte Artikel:

Cycling Cities – Viele Grüns – Sechs Farben: grün – Das grüne Fahrrad – Silbern-grüne Untertassen und letzte Worte

 

Die Kommentarfunktion ist derzeit geschlossen.