TestpilotInnen (107): Carlos Vivas

Weihnachten, das Fest der Liebe. Es ist ja eigentlich immer Weihnachten, denn unsere TestpilotInnen hören nicht auf, von der Liebe zu sprechen, der größten Kraft im Universum. Die Geschichte, die Carlos Vivas vor drei Jahren Anthony Chene erzählte, ist absolut verrückt. Sie trägt den angemessenen Titel Wunder erleben. Nächstes Jahr werden wir viele Wunder erleben. Wenigstens bei manipogo, ab 7. Januar.

Ähnlich wie Pontea Dianati und andere hörte der 14-Jährige Carlos Vivas eine Stimme, die nur von Gott stammen konnte. Er hatte Leukämie, und der Arzt sagte in diesem gnadenlosen Realismus, den wir von Ärzten kennen: »Du wirst noch drei Monate leben.« Nun das, was die Stimme hinter Carlos sagte. Sie widersprach dem Arzt:

Er hat nicht das letzte Wort. Ich habe es. 

Fortan stellte sich der kleine Carlos vor, er heile und sei schon gesundet; und was er alles tun werde! Die Krankheit kam nie wieder.

Das zweite Wunder ereignete sich 2015 am Memorial Day, der dem Gedenken an die Soldaten gewidmet ist, die im Amerikanischen Bürgerkrieg fielen. Es ist immer der letzte Montag im Mai. Carlos war mit Freunden in Panama am Meer. Die Freunde entfernten sich, er sprang ins Wasser, als ihn ein Rip Current hinaustrug in den Ozean. Diese blitzartigen Strömungen kosten jedes Jahr 100 Menschen das Leben. Plötzlich war er weit draußen und versuchte, zurückzuschwimmen, nur um zu erkennen, dass er noch weiter draußen war. Er kämpfte und wandte sich dann an Gott:

Gott, das war’s wohl. Das werd ich nicht überleben.

Die Antwort:

Bitte um Hilfe! Bitte einfach um Hilfe. 

Carlos verstand und schrie, winkte. Ein Freund sah ihn, und sie stürzten sich ins Wasser, aber es half nichts, schlechtes Wetter zog auf, sie mussten zurück. Nun gab sich der Ertrinkende in Gottes Hand. Er gab auf; er ließ Gott machen. Da kam eine riesige Welle und drückte ihn unter Wasser, ein Schatten glitt vorbei, den er zu fassen kriegte: ein Delfin! An ihm krallte Carlos Vivas sich fest, bis ihn ein Boot abholte. Der Delfin folgte dem Boot bis zum Strand. Vivas war gerettet und gelobte Gott: Tu mit mir, was du willst. Mit den Freunden fuhr er zu einer nahegelegenen Kirche, die der Fatima gewidmet war. Dort betete er.

 

Dann, drei Tage später, hatte er eine Erfahrung, die er Epiphanie nannte.  Das heißt Erscheinung des Herrn und wird am 6. Januar gefeiert.

Carlos Vivas war plötzlich im Himmel. Schöne Landschaft. Hinter ihm stand Jesus. Ob er Fragen habe? Ja. Welche Religion die richtige sei? Antwort:

Hier gibt es  keine Religionen, nur Liebe, die mächtigste Kraft im Universum. 

Jesus umarmte ihn von hinten, drückte ihn an sich, und Carlos war wieder in seiner Welt. Noch mehr Synchronizitäten: Seine Schwester erzählte ihm von einem Film, Letters from Mother Teresa, und gleich kamen ihm drei Schwestern von deren Orden entgegen. Er folgte ihnen, und die Oberin sagte ihm: »Dich hat Gott gesandt.« In einem Kästchen hatte sie Bilder, wie Jesus einen Mann von hinten umarmt. Und in einem Keller sah er ein weiteres Bild, das ihm klarmachte, dass der Delfin manchmal ein Bild für Jesus ist. In der Folge wirkte Carlos Vivas für den Herrn, genau wie John Paul Martinez. Er sagte abschließend:

Jeder Mensch ist wichtig. Das Leben ist wie ein Spinnennetz. Du bist irgendwo, doch erst am Ende begreifst du das ganze Bild. Sei geduldig! Sei dankbar! Wenn du betest, schickst du damit etwas nach oben, das wie zu einer Wolke wird. Wenn du noch intensiver betest, verdichtet sich die Wolke, und Regen fällt: Dein Wunsch materialisiert sich. Schreib 10 Wünsche auf ein Blatt Papier. Jeden Tag tu das. So gibst du deinen Träumen Energie. Versuche jeden Tag dein Bestes zu tun! – Du sollst auch vergeben. Vergib deinen Eltern, vergib deinem inneren Kind und vergib allen, die dir geschadet haben. Diene anderen und vergiss nicht: Gottes Liebe ist allumfassend und endet nie!  

 

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