Flugverkehr (186): Muldoon, Baker, Gustus

Im Titel stehen die Namen von 3 OBE-Reisenden, die man auch gern Astralwanderer genannt hat. Von ihnen habe ich Bücher gelesen, aber wir wollen fürs erste das Thema abschließen und nur ein paar wissenswerte Akzente setzen. Geflogen sind sie alle. Anika Schäller war mal astral mit einem Freund unterwegs, der zu Fuß ging: Weil er das Fliegen noch nicht draufhatte. 

Sandie Gustus hatte auch das Monroe-Institut absolviert, und sie ist mir wichtig, weil ich nach der Lektüre ihres Buches (Less Incomplete, 2011) meine bislang einzige außerkörperliche Erfahrung hatte nach 13 Jahren der halbherzigen Versuche on und off. 30 Sekunden war ich draußen, stand in meiner Wohnung und staunte: »Du hast es!« Dann war auch schon wieder Ende. Ich versuche es aber weiter, in vielen Büchern stehen Trainingstipps.

Jedenfalls muss der Körper absolut still liegen, bis man ihn vergisst. Man darf aber nicht einschlafen! Manche Profis wie damals Bob Monroe »rollten sich« irgendwie hinaus, andere stellten sich vor, ihr Bewusstsein erhebe sich .. und dann, plötzlich, waren sie frei. Ihr Astralkörper (oder Aurakörper) hatte sich vom physischen Körper gelöst, zischte problemlos durch eine Wand und war draußen. Wohin nun? Frau Zürcher ließ sich immer leiten, denn manchmal hat man auch einen Helfer, und es wird geraten, um Schutz zu bitten, denn dunkle Gestalten sind immer bereit, anzugreifen. Frau Zürcher hat es erfahren und gegen sie gekämpft. Sie hat übrigens den Astralkörper anderer angefasst und urteilte: wie Gummi.

Bei eine Störung im Schlafzimmer oder einem Gedanken an den eigenen Körper wird man zurückgeschleudert. Man tritt wieder in den Körper ein, und manchmal wirkt dieser wie eine zu enge Jeans, es wird mühevoll. Dann kann man sich erst einmal erholen und bedenken, was man erlebt hat.

Sandie schrieb:

Zahlreiche bewusste Astralreisende (projectors) … haben Planeten außerhalb unseres Sonnensystems besucht, wo sie mit den unterschiedlichsten intelligenten physischen Lebensformen kommunizierten und Wesen »außerirdischen« Bewusstseins trafen, die sich an Inkarnationen auf anderen Planeten erinnern konnten. 

William Buhlman sagte vor 9 Jahren in Wisdom from the North:

Diese Erfahrung haut dich um. Ich habe in einigen meiner außerkörperlichen Reisen tatsächlich tote Menschen getroffen. Sie leben einfach auf einer anderen Schwingungsebene. Wenn du das erlebst, bist du ein Wissender geworden, statt ein Glaubender zu bleiben. Dort drüben tun alle irgendetwas, es gibt sogar Schulen … Es ist ein multidimensionales Universum. 

Douglas Baker erzählte (in Die astrale Projektion), er sei in der Astralwelt einmal einen Gartenweg entlanggegangen und habe die herrlichsten Rosen gesehen.

Ich nahm eine in meine hohle Hände und sagte bei mir:  »Was für eine wunderschöne Blume«, und während ich sie noch liebevoll ansah, veränderte sie sich sogleich. Sie wuchs und wuchs, bis sie im Vergleich zu den anderen Rosen riesig war. Dank meiner Aufmerksamkeit oder der auf sie gerichteten Liebesenergie war sie gewachsen und erblüht …

Man kann gedankenschnell reisen, kann seine Gedanken nicht verbergen, und was noch wichtiger ist: Die Gedanken erschaffen Formen! Wir erschaffen unwillentlich Abbildungen von allem, was wir lieben oder hassen, und leider zeigen sich gewisse Phobien dort ganz konkret. Auch Sandy Gustus hat darauf hingewiesen: Unbearbeitete Probleme suchen uns dort heim oder quälen uns in künftigen Leben, darum sollte man schon hier und jetzt seine Probleme angehen.

Douglas Baker nannte fünf Stadien: Im ersten Stadium entfernt sich der Astralkörper nur um ein Geringes, im zweiten wenige Meter, und sind Wille und Wunsch stark genug, werden es im dritten Stadium einige Kilometer sein. Im vierten können weit entfernte Ziele erreicht werden, im fünften Stadium hilft ein Wesen mit. Bei Baker war es sein Meister, dessen Gesicht er selten sah.

Wir glitten über viele Länder, und zwar nicht mit der abrupten, holprigen Geschwindigkeit, die ich gewöhnlich bei Reisen in weite Fernen erlebte, sondern in einer gleichmäßigen, sanften Bewegung. Wir glitten über Täler und Wüsten und kamen schließlich in einer Berggegend an. Die Gipfel hier waren nackt und dunkel. 

Sie besuchten in einer Grotte degenerierte Atlantier, die angeblich mit Schwarzer Magie zur Zerstörung Atlantis beigetragen hatten. Unter ihnen war ein Einzelgänger, der ihnen zur Erlösung verhelfen wollte.

Im Astralkörper trete auch sexuelles Verlangen auf, doch der Versuchung dürfe man nicht nachgeben, denn dann schleudere es einen unweigerlich in den physischen Körper zurück. Die Intensität der Empfindungen auf der astralen Ebene ist nicht so hoch wie auf der Erde, doch gibt man der Versuchung nach, meldet sich der Körper stark und will sich ausleben.

 

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