Rückblick manipogo: Januar 2013

Der Janiuar 2013 war der sechste manipogo-Monat. Allzu viel ist da nicht erwähnenswert. Im Januar fängt man immer etwas befangen an, das Wetter ist grau, man ist nicht übermäßig inspiriert. Doch wie erwähnt wollen wir ein paar Artikel hervorheben, damit sie nicht vergessen werden.

Bei der Geschichte über Brenda Dunne habe ich unten auf Falsche Bewegung? Bewusstsein und Materie verlinkt. Da geht es um Psychokinese, und es liest sich gut.

Psi ist auch in dem Zweiteiler Geister in der Londoner U-Bahn vertreten. Teil 1 haben wir hier, und dann noch Teil 2.

Beeindruckend im Rückblick finde ich auch den Beitrag Der Heiligenschein.

Im Januar 1990 ist Ava Gardner gestorben, und im Januar (am 20.) wurde mein Vater geboren, darum der Beitrag über Lindau im Bodensee.

Sechs Links, das ist nun aber sehr kurz. Vielleicht fällt mir noch etwas ein. –

Ja, zu lesen wäre noch mein Gedicht Rudi und der Gral, das spielt auch im Januar. Vielleicht grad den Anfang nochmal, unter dem Bild meines Berges im Winter:

Dann kommen ein paar Tage, wo es taut.
Acht Grad, der Schnee verwandelt sich zu Brei,
zu Mus, zu Wasser und verschwindet ganz. Der Himmel blaut.
Es ist ein blasses Blau, verschleiert leicht von Wolken, und wie Blei,
blauschwarz, erhebt sich schon vor fünf der Abend hinter Rebspalieren.
Im Land, wo die Zitronen blühn, macht man im Januar auch Touren
Und meint, es sei der Frühling, und nur die Tiere und die Huren
Zeigen sich nicht mehr häufig auf den Straßen. Hier kann man gut spazieren
Über den Castellberg, nach unten schaut man hin zu den Vogesen.
Im Dörflein schimmern Lichter, zwei Gasthöfe sind hier,
doch rauchen darf man nicht, ein Wandrer ist ein seltnes Tier,
man fühlt sich unwohl; bleibt wohl nur das Lesen. 

Dann kommt ein Montag. Rudi plant heut eine Runde.
Er rüstet sich mit Helm und allem, was man braucht, für dreißig Kilometer,
gibt Öl auf Kette, Luft den Reifen, schleppt hoch das Rad, schon steht er
vor seinem Haus, rollt Richtung Heitersheim zur Mittagsstunde.

Aus dem Dorf hinaus drei Kilometer neben Feldern,
zurück der Blick: da ragt der Kirchturm auf vor sachten Höhenzügen,
die ersten Ausläufer des Schwarzwalds, und sich dahinter fügen
Berge höheren Kalibers bis zum Belchen, Almwiesen und Täler mit viel Wäldern.
Der nächste Ort heißt Heitersheim, da saß vor schon neunhundert Jahren
Der Großprior des Johanniterordens in dem Schloß, noch heut instand,
hinter der Badruine der Römer, die vor zweitausend Jahr’n hier waren
Vom Castellberg aus blickt‘ einst ein Legionär als Wache übers Land.

Der Rest steht in Rudi und der Gral. So war’s auch im November und Dezember, komischerweise waren vier Donnerstage hintereinander voll Sonne bei guten Temperaturen. Wir radeln weiter!

 

Die Kommentarfunktion ist derzeit geschlossen.