web108 am 28. Juli 2014 um 01:01
Vorgestern (ja, wieder vorgestern) am Abend Jethro Tull’s Ian Anderson live im Bad Krozinger Kurpark gesehen, Einladung für meine Schwester zu ihrem Geburtstag War ganz okay, aber der Funke sprang nicht über. Es war im Grunde das Konzert, das ich 1990 gesehen hatte. 25 Jahre Stillstand. Stagnation. Ich will mehr »
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web108 am 27. Juli 2014 um 01:19
Vorgestern, am Freitag, unternahm ich eine meiner berüchtigten Sieben-Stunden-Rennradtouren, diesmal durch den Südschwarzwald. Die Stadt Schönau hatte Joachim Löw nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft zum Ehrenbürger gemacht, darum wollte ich zunächst dorthin fahren. Ich will mehr »
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web108 am 26. Juli 2014 um 00:40
Ein ähnliches Schicksal wie Radnóti hatte Robert Desnos, der 1900 geboren wurde, in Paris sich den Surrealisten um André Breton beigesellte und als Journalist arbeitete. Am 22. Februar 1944 wurde er von der Gestapo festgenommen und über Compiègne nach Buchenwald transportiert. Ich will mehr »
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web108 am 25. Juli 2014 um 01:24
Ungarn bereiste ich nicht; es kam etwas dazwischen. Dennoch etwas über das Land und seine Vergangenheit. In einem Merian-Heft von 1992 fand ich eine Notiz über einen großen ungarischen Lyriker, der 1944 bei einem Todesmarsch von einem Konzentrationslager über hunderte Kilometer ums Leben kam, Miklós Radnóti. Ich will mehr »
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web108 am 24. Juli 2014 um 00:57
Das Unsichtbarsein hat mich immer interessiert. Für David Ash und Peter Hewitt ist es in ihrem Buch Wissenschaft der Götter (1992) ganz einfach: Die Teilchen, die Energiewirbel sind, bewegen sich mit Überlichtgeschwindigkeit. Ihre Energie wird zu Super-Energie, sie interagieren nicht mehr mit Materie und Licht: unsichtbar. Ich will mehr »
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web108 am 23. Juli 2014 um 01:05
Der Ausweis der Universitätsbibliothek Freiburg hat nun doch nicht bis Ende 2099 gehalten. Ich bekam einen neuen, mit dem man seine Bücher selber verbuchen kann, und leider gab’s auch eine neue Nummer. Einmalige Kosten: 12 Euro. Ich will mehr »
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web108 am 22. Juli 2014 um 01:03
Mein Buchhändler hört auf, wir wissen es, und ich kaufte ihm noch einen Schwung Bücher ab, die sonst niemand kauft, fremdsprachige. Darunter war eine Entdeckung: Jhumpa Lahiri. Ich las ihren Kurzgeschichtenband Interpreter of Maladies. Ich will mehr »
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web108 am 21. Juli 2014 um 00:46
Bertolt Brecht schrieb nicht nur viele unvergessliche Stücke, sondern beschäftigte sich auch theoretisch mit dem Theater. Sein episches Theater wollte aufklären; es wolltemit dem Verfremdungseffekt zeigen, wo die Entfremdung liegt, und dabei war er hart und klar in seiner Kritik der herrschenden Zustände. Ich will mehr »
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web108 am 20. Juli 2014 um 01:23
Das Gedicht Der Radwechsel ist eines der bekanntesten von Bertolt Brecht. Es sind vermutlich 60 Jahre vergangen seither, aber es ist zeitlos und betörend schlicht, dass man es gut auswendig lernen könnte. In dem Buch Denken heißt verändern … erinnert sich Käthe Reichel an die Entstehungsgeschcihte des Gedichts. Ich will mehr »
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web108 am 19. Juli 2014 um 01:07
Vor ein paar Wochen hatte ich etwas in Augsburg zu erledigen, und bei dieser Stadt wäre neben deren erstklassiger Fußballmannschaft Bertolt Brecht zu nennen, der daselbst am 10. Februar 1898 geboren wurde (ich an einem 11. Februar). Ich hatte auf der Bahnfahrt den Band Hundert Gedichte (von Brecht natürlich) dabei. Ich will mehr »
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