Monatsarchiv für Januar 2022

Sozialdarwinismus

Dienstag, den 25. Januar 2022

An den Korczak-Beitrag muss ich nun ein Stück aus Freislebens Medizin ohne Moral anfügen, das mir Neues gesagt hat. Zu meiner Schande wusste ich nicht, dass die »Wissenschaft« bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland vom Kampf der Rassen und einer Überlegenheit stärkerer Rassen sprach — und die Gegner einer derartigen Ideologie befanden sich um 1930 […]

Korczak

Montag, den 24. Januar 2022

In meiner Quarantäne, vor acht Tagen also (auch das zweite Virus hatte mich erwischt; jetzt bin ich vorerst durch!), schaute ich mir auf Youtube wieder einen Film von Andrzej Wajda an: Korczak. Gibt’s leider nur auf Polnisch mit französischen Untertiteln, und dazu fällt Govanna immer die Episode mit dem italienischen Komiker ein, der von seinem […]

Der Wert des Gesprächs

Sonntag, den 23. Januar 2022

Der Titel ist eine Überschrift in dem relativ neuen Buch Medizin ohne Moral von Erich Freisleben, der Allgemeinarzt im Berliner Wedding ist und schon die 70 überschritten hat. Das Buch ist eine Fundgrube; wir erfahren, was sich in der Medizin geändert hat, wie die Medizin der Zukunft aussehen könnte, zeigt uns aber auch, dass wir […]

Liebe und Sauerstoff

Samstag, den 22. Januar 2022

In einer Nacht im Januar hörte ich im Traum den Song Love Is Like Oxygen und wiederholte den Text, den ich auswendig kannte. Das war wohl in mir abgespeichert und wurde hervorgeholt, weil es zu meinen Gedanken passte. Oder sollte mir etwas gesagt werden?

Der große Umbruch

Freitag, den 21. Januar 2022

Ich habe etwas gefunden, das gut zum gestrigen Beitrag passt: den Appell für eine neue Gemeinsamkeit unter den Staaten. Mir wurde das Buch Covid-19: Der grosse Umbruch zugeschickt, das Klaus Schwab und Thierry Malleret bereits im Juni 2020 geschrieben haben, als die Pandemie noch jung war. In ihrem Ausblick am Ende sprechen sie Hoffnungen aus.

Anteil nehmen

Donnerstag, den 20. Januar 2022

Jedes Jahr sollten wir uns fragen, wie diese Welt besser werden kann. Die Antwort wird jedesmal dieselbe sein: mehr Gemeinschaft, mehr Anteilnahme. Es reicht nicht, sich ein schönes Fest wünschen zu lassen; man muss selber etwas dazu tun, dass es schön wird (für einen selbst und für andere).

Flugverkehr (131): Und die Tiere, meistens Vögel

Mittwoch, den 19. Januar 2022

Manchmal schicken Verstorbene als Boten auch Tiere vorbei. Am beliebtesten sind Schmetterlinge und Vögel. Der Schmetterling, der sich aus dem Kokon herauskämpft und sich schön und schwerelos in die Lüfte erhebt, ist dabei ein Symbol für den Übergang, wie es wohl weltweit verstanden wird. Doch überzeugender ist es, wenn kurz nach einem Todesfall ein Tier […]

Geräte spielen verrückt

Dienstag, den 18. Januar 2022

Verstorbene können anscheinend durch ihre elektromagnetische Präsenz unsere strombetriebenen Geräte beeinflussen und sodurch auf sich aufmerksam machen. Unmittelbar nach dem Tod meiner Mutter konnte ich keine Bilder mehr in meinen Blog einstellen; ich sah nur weiße Flächen. Klar, zu viel Datenmüll blockierte meinen Computer, doch man fragt sich immer: warum jetzt? Will mich jemand aufrütteln?

Düfte von drüben

Montag, den 17. Januar 2022

2009 trug ich eine Menge Jenseits-Material zusammen und nannte das Ganze Liebe über den Tod hinaus. Aber der Verleger wollte es nicht haben. Also bediene ich mich daraus, denn es gibt noch andere Spielarten der Kommunikation von drüben —wie Verstorbene auf sich aufmerksam machen. Eine beliebte Methode sind Düfte, denn an das Parfum des Partners […]

Das Gefühl der Gegenwart

Sonntag, den 16. Januar 2022

»Das Gefühl der Gegenwart« hatte ich mir aufnotiert, weil mir erzählt wurde, eine Frau habe beim Begräbnis ihres Ehemanns diesen neben sich gespürt. Für sie war es völlig klar und unbestreitbar, und ich hatte das Thema des Gefühls einer Gegenwart bei Bergsteigern untersucht und 1999 veröffentlicht; wohlgemerkt das Gefühl einer Gegenwart, nicht das einer bestimmten […]