web108 am 21. Juli 2014 um 00:46
Bertolt Brecht schrieb nicht nur viele unvergessliche Stücke, sondern beschäftigte sich auch theoretisch mit dem Theater. Sein episches Theater wollte aufklären; es wolltemit dem Verfremdungseffekt zeigen, wo die Entfremdung liegt, und dabei war er hart und klar in seiner Kritik der herrschenden Zustände. Ich will mehr »
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web108 am 20. Juli 2014 um 01:23
Das Gedicht Der Radwechsel ist eines der bekanntesten von Bertolt Brecht. Es sind vermutlich 60 Jahre vergangen seither, aber es ist zeitlos und betörend schlicht, dass man es gut auswendig lernen könnte. In dem Buch Denken heißt verändern … erinnert sich Käthe Reichel an die Entstehungsgeschcihte des Gedichts. Ich will mehr »
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web108 am 19. Juli 2014 um 01:07
Vor ein paar Wochen hatte ich etwas in Augsburg zu erledigen, und bei dieser Stadt wäre neben deren erstklassiger Fußballmannschaft Bertolt Brecht zu nennen, der daselbst am 10. Februar 1898 geboren wurde (ich an einem 11. Februar). Ich hatte auf der Bahnfahrt den Band Hundert Gedichte (von Brecht natürlich) dabei. Ich will mehr »
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web108 am 18. Juli 2014 um 00:40
Eine amazon-Kommentatorin zu einem Krimi der gestern erwähnten PR-Autorin schrieb als Schlusswort ihrer Rezension: »Nichts ist, wie es scheint.« Kam mir bekannt vor. Das hatte mein Lektor auch in den Klappentext meines ersten Romans geschrieben. Ist es vielleicht der Krimi in Kurzform? Ich will mehr »
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web108 am 17. Juli 2014 um 01:06
In Landsberg am Lech sind Ronin aufgetreten, eine Zürcher Jazzband, die genau Nik Bärtsch’s Ronin heißt. Heißt heißt in der Schweiz ja heisst, und den Apostroph verzeihen wir ihnen, weil’s eine außerordentliche Band ist. Ich will mehr »
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web108 am 16. Juli 2014 um 00:42
In Kirchen werden Heilige oft in Vitrinen ausgestellt, als liegende Plastiken. Manchmal sind es nur ihre bekleideten Knochen; ganz schön makaber. Man kann sich vor ihnen niederwerfen und sie anbeten, wenn man will. Ich will mehr »
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web108 am 15. Juli 2014 um 01:13
Jetzt gibt es keinen Fußball mehr. Schade eigentlich, es hätte ewig so weitergehen können. Warum nicht? Man arbeitet ein wenig und denkt sich: Schau ich doch mal in die zweite Halbzeit Elfenbeinküste gegen die Ukraine rein. Alle zwei Tage ein Spiel, dann Entscheidungsspiele, ein Finale … aber nein, wieder vier Jahre warten. Darum ein künstlerischer Abgesang. Ich bin Experte für schöne Schlüsse. Ich will mehr »
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web108 am 14. Juli 2014 um 01:05
Nach dem Endspiel fangen wir ganz von vorn an. Ich fand im Keller alte Zeichnungen, die ich als Kind in der Schule gemacht hatte. Es war vor 50 Jahren in München, da war ich sieben. Muss wohl so sein. Ich will mehr »
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web108 am 13. Juli 2014 um 01:16
Ich habe Ror Wolf immer bewundert, den 1932 geborenen Thüringer, der schon so lange in Mainz lebt. Nachrichten aus der bewohnten Welt, das ist vielleicht sein schönstes und ein wundersames Buch. 25 Jahre lang hat Ror Wolf mit seinem ihm eigenen Humor die deutsche Fussballszene durchleuchtet. Ich will mehr »
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web108 am 12. Juli 2014 um 01:14
Morgen ist das Endspiel gegen Argentinien. Auf einem Stapel hier lag der Band mitten in der nacht, eine Sammlung mit Gedichten des Argentiniers Fabián Casas, erschienen 2009 im Christian Lux Verlag (Wiesbaden). Zwei Gedichten passen zum Finale, aber auch die anderen Gedichte gefallen mir, wegen ihrer Lakonie, die an Günter Eich denken lässt. Ich will mehr »
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