Das Five-Cities-Projekt von Gabriele Juvan

web108 am 17. Juni 2013 um 01:30

Gabriele Juvan ist für mich natürlich Gabi, sie lebt in Offenbach, und ich erinnere mich vage an ihr Kunstprojekt in fünf Städten in den 1990-er Jahren: Tokio, Prag, New York … (Kriege ich sie zusammen, ohne in das schöne Buch zu schauen, das sie gerade darüber gemacht hat?), … Frankfurt und Peking. Nein, Moskau statt Peking. Wir schauen nun in das Buch, das man sicher bestellen kann, wenn man auf Gabriele Juvans Homepage schaut. Ich will mehr »

Hinter den Schleiern: Jenseitsforschung (II)

web108 am 16. Juni 2013 um 00:45

Ich habe wenig Erfahrungen mit dem Jenseits, aber Mitte August möchte ich eine Veranstaltung mit Gordon Smith in Basel besuchen. Da sitzen dann 25 oder 30 Leute vor dem Medium, das dann erzählt, was es sieht und Botschaften von anwesenden Verstorbenen an die anwesenden Lebenden weitergibt. Ich bin gespannt.   Ich will mehr »

Delirious

web108 am 15. Juni 2013 um 00:25

Nun nach der Sanftheit die Strenge. Im Islam und der Kabbala gibt es diese beiden Pfeiler, und Gott hat beides in sich. Darum etwas ganz Anderes. Wie war das? »And now for something completely different …«, die Überleitungen in Monty Pythons wunderbarer Welt der Schwerkraft, einem herrlich lustigen Film von 1971. Das andere heißt ZZ Top und fällt unter die Rubrik Schwermetall. Ich will mehr »

Der Berg der Wahrheit

web108 am 14. Juni 2013 um 00:43

Gestern hatte ich von alternativen Lebensformen geschwärmt und gleichzeitig zugegeben, dass alle gescheitert sind. Egal, träumen darf man. Ich gebe sogar dazu, dass es für mich nichts wäre; ich war nie WG-Bewohner, den ich bin ja lieber Eremit. Sprechen wir über die Versuche. Ich will mehr »

Halte den Becher hin

web108 am 13. Juni 2013 um 00:30

Dann sprach Alessandro in Santa Marinella plötzlich von der »abbondanza«, an die er glaube: an die Fülle um uns her. Wir dürfen uns ihrer bedienen, alles ist da, alles strömt über, alles wartet auf uns. Ich dachte mir, dass die Fülle auch ein Schlüsselwort für mich war, denn sie bereitet Sorgen.  Ich will mehr »

Amore

web108 am 12. Juni 2013 um 00:30

Die Liebe … und gleich klingt es kitschig und übertrieben. Vielleicht sollte man nicht zu oft von ihr sprechen. Ab er auf Reisen merkt man es: Die Menschen gehen gut miteinander um. Sie helfen einander. Irgendwann wird das Paradies neu erschaffen sein, in tausend Jahren, und die Menschen wachen auf, gehen in die Arbeit und fallen sich in die Arme: Ach, wie schön, dich zu sehen. Lass uns was Gutes tun. Ich will mehr »

Zeitmanagement

web108 am 11. Juni 2013 um 00:07

In Santa Marinella lernte ích Angelo Derosas kennen, der die kleine Buchhandlung Il Filo di Sofia am Schloss betreibt. Il Filo di Sofia ist ein nettes Wortspiel. Philosophie heißt bekanntlich Liebe zur Weisheit (sophia auf Griechisch, philo: Freund), und Il Filo di Sofia wäre der Faden der Sofia, der Weisheit, und wenn wir den (richtigen) Büchern folgen, gehen wir dem Faden nach, den etwa Ariadne im Labyrinth von Knossos auslegte, und wir finden den Weg aus der Verwirrung hinaus. Ich will mehr »

Mappamondo, 1350

web108 am 10. Juni 2013 um 01:34

An der Wand im Camposanto von Pisa hängt der berühmte Mappamondo von 1350, der aber nur ein bleicher Kreis ist. Doch durch ein paar Sätze fängt die Abbildung plötzlich zu sprechen an und bekommt Bedeutung. Meine Sätze gehen an euch, ihr lenkt sie auf das Bild, das etwas zurückspiegelt − sich selbst.  Ich will mehr »

Hinter den Schleiern: Jenseitsforschung (I)

web108 am 9. Juni 2013 um 00:44

Im Juni und Juli endet nun meine Berichterstattung über die Parapsychologie mit dem letzten Essay über die Jenseitsforschung. Erst Anfang 2008 habe ich begonnen, mich damit zu befassen, und jetzt lässt es mich nicht mehr los.  Ich glaube, dass die Verstorbenen in einem eigenen Reich leben, zu dem wir ganz selten Zugang bekommen. Ich will mehr »

Pisa (2)

web108 am 8. Juni 2013 um 01:17

Im Camposanto von Pisa, also in diesem hallenhohen Umlauf um das Feld, in dem nur wenige Leute gingen (während sie draußen zu Hunderten standen), gab es ein paar schöne Statuen. Sie stellen immer junge Frauen dar, weil männlicher Bildhauer eben am liebsten junge Frauen modellieren. Der arabische Dichter Rumi meinte, die Schönheit der Schöpfung zeige sich am ehesten in der Frau. Ich will mehr »