Archiv der Kategorie 'Literatur'

8.8.

Freitag, den 8. August 2014

Heute feiert manipogo seinen zweiten Geburtstag, nicht mehr in grösster Frische, aber bei guter Gesundheit. Die Abrufzahlen sind nach einem historischen Hoch im März stark gesunken, weil ich in und seit Sizilien auch nicht mehr so viel Energie auf den Blog verwendet habe. manipogo macht dennoch weiter.  

Es gibt nur

Donnerstag, den 7. August 2014

Robert Monroe (1915-1995) hat in seinem Buch Über die Schwelle des Irdischen hinaus (blöder Titel, heißt Ultimate Journey) auch viel Erhebendes, unter anderem ein Gedicht, das uns aus allen Begrenzungen löst und wahrhaft erhellend ist. Vielleicht ist es nicht von ihm, es kommt mir bekannt vor, aber von wem es ist, spielt ja keine Rolle.

In Ewigkeit

Montag, den 4. August 2014

Ein Buch aus dem Restbestand der Büchergalerie Heitersheim verzauberte mich, Marc Eberth hatte es mir geschenkt: L’eternité n’est pas de trop (2002) von François Cheng, geboren 1929 und Mitglied der Académie Française. Es ist eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich kenne. Überirdisch.

Robert Desnos

Samstag, den 26. Juli 2014

Ein ähnliches Schicksal wie Radnóti hatte Robert Desnos, der 1900 geboren wurde, in Paris sich den Surrealisten um André Breton beigesellte und als Journalist arbeitete. Am 22. Februar 1944 wurde er von der Gestapo festgenommen und über Compiègne nach Buchenwald transportiert.

Miklós Radnóti

Freitag, den 25. Juli 2014

Ungarn bereiste ich nicht; es kam etwas dazwischen. Dennoch etwas über das Land und seine Vergangenheit. In einem Merian-Heft von 1992 fand ich eine Notiz über einen großen ungarischen Lyriker, der 1944 bei einem Todesmarsch von einem Konzentrationslager über hunderte Kilometer ums Leben kam, Miklós Radnóti.

Jhumpa Lahiri

Dienstag, den 22. Juli 2014

Mein Buchhändler hört auf, wir wissen es, und ich kaufte ihm noch einen Schwung Bücher ab, die sonst niemand kauft, fremdsprachige. Darunter war eine Entdeckung: Jhumpa Lahiri. Ich las ihren Kurzgeschichtenband Interpreter of Maladies.

Dialektik auf dem Theater

Montag, den 21. Juli 2014

Bertolt Brecht schrieb nicht nur viele unvergessliche Stücke, sondern beschäftigte sich auch theoretisch mit dem Theater. Sein episches Theater wollte aufklären; es wolltemit dem Verfremdungseffekt  zeigen, wo die Entfremdung liegt, und dabei war er hart und klar in seiner Kritik der herrschenden Zustände.

Der Radwechsel

Sonntag, den 20. Juli 2014

Das Gedicht Der Radwechsel ist eines der bekanntesten von Bertolt Brecht. Es sind vermutlich 60 Jahre vergangen seither, aber es ist zeitlos und betörend schlicht, dass man es gut auswendig lernen könnte. In dem Buch Denken heißt verändern … erinnert sich Käthe Reichel an die Entstehungsgeschcihte des Gedichts.

Bertolt Brecht

Samstag, den 19. Juli 2014

Vor ein paar Wochen hatte ich etwas in Augsburg zu erledigen, und bei dieser Stadt wäre neben deren erstklassiger Fußballmannschaft Bertolt Brecht zu nennen, der daselbst am 10. Februar 1898 geboren wurde (ich an einem 11. Februar). Ich hatte auf der Bahnfahrt den Band Hundert Gedichte (von Brecht natürlich) dabei.

Nichts ist, wie es scheint

Freitag, den 18. Juli 2014

Eine amazon-Kommentatorin zu einem Krimi der gestern erwähnten PR-Autorin schrieb als Schlusswort ihrer Rezension: »Nichts ist, wie es scheint.« Kam mir bekannt vor. Das hatte mein Lektor auch in den Klappentext meines ersten Romans geschrieben. Ist es vielleicht der Krimi in Kurzform?